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Interviews von der Beach & Boat 2013: Dirk Becker, Saale-Elster-Kanal und Schiffshebewerk

(21.2.2013) Auf der diesjährigen „Beach & Boat“ hat man spüren dürfen, wie rührig die Kollegen vom Saale-Elster-Kanal-Förderverein sich um eine mögliche Fertigstellung dieses vor langer Zeit begonnen Wasserbauwerkes bemühen. Im Rahmen des auch in diesem Jahr parallel zur Messe veranstalteten Seenlandkongresses haben sie ihr Projekt Schiffshebewerk für die künstliche Wasserstraße vorgestellt.
Feuer und Flamme in Sachen Saale-Elster-Kanal: Dirk Becker. Foto: Bernd Reiher

Dirk Becker ist einer dieser emsigen Kanalbereiter. Wir trafen ihn nach seinem Vortrag auf der Messe zum Interview. Zwischen Oktober 2012 und Februar 2013 seien für den Wasserfahrstuhl an der TU Dresden zwei Entürfe entstanden, so Becker im Gespräch. Einer davon sehe ein klassisches Senkrechthebewerk in Vertikalförderung vor – das sei eine durchaus machbare Idee.
Schiffshebewerk Saale-Elster-Kanal: Computer-Animation. Quelle und Rechte: Dirk Becker

Insgesamt sei man froh, so der Kanalvereinsmann weiter, dass das Thema mittlerweile in den Landesverwaltungen in Dresden und Magdeburg angekommen sei. Dass man dort und auch auf Kommunalebene verstanden habe, welches Kleinod man mit dem Kanal vor der Haustür habe. Becker zur Frage, welches Kleinod genau er meint: „Wenn man den Kanal vollendet, wirklich den Wasserzugang zu Neuseenland – nicht nur für Neuseenland, sondern wer dort hinwill fährt auch 120 Kilometer auf der Saale durch Sachsen-Anhalt – wir hätten in Mitteldeutschland ein völlig neues Gebiet für den Wassertourismus.“

Eine Vision: Per Fahrgastschiff auf der Saale von Burg Giebichenstein rüber zum Lindenauer Hafen. Beckers Lieblingszahlen, die ihn und uns noch davon trennen, und mit denen er bei der Reklame für dieses Großprojekt scheinbar immer wieder gerne jongliert: 7,5 Kilometer bereits angelegter aber seit 1943 unvollendeter Kanalbau und 22 Meter Höhenunterschied.
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Interviews von der Beach & Boat 2013: Jens Hank über Segelschule, Floßgrabenstakerei und alternative Antriebe
(16.2.2013) Jens Hank ist nicht nur ein rühriger Mann, sondern war schon auf vielen Wassern unterwegs – unter anderem der Ostsee und dem Cospudener See. Aufgefallen ist der Name uns in letzter Zeit dadurch, dass er mit seinem Flachbodenboot durch den Floßgraben gegondelt ist – allerdings nicht mit Motor, sondern stakend.
Auch Staken ein alternativer Antrieb: Hank mit einem seiner Motoren auf der BB_2013. Foto: br

Auf der Leipziger Wassersportmesse “Beach & Boat” 2013 sind wir am Valentinstag am Stand “Innovative Bootsantriebe” auf ihn gestoßen. Was ihn mit dieser Thematik verbindet, was es Neues von seiner Segelschule am Hainer See zu berichten gibt und was sich hinter seiner Idee mit der Floßgrabenstakerei verbirgt – er erzählte es uns im Interview.
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NuKlA e.V., Auwald-Petition, Motorboote, Harthmannschlenke, Unesco-Auwald: Interview mit Wolfgang Stoiber
(30.1.2013) Wolfgang Stoiber ist Wegbereiter des seit 2011 bestehenden NuKla e.V. und einer der Initiatioren der Klassischen Kartoffelkonzerte. Anliegen beider Projekte: Der Schutz des Leipziger Auwaldes. Oder: Zugunsten des Auwaldschutzes zunächst Konzerte zu veranstalten. Dass es dabei nicht bleiben sollte, hat Stoiber im Jahr 2012 bewiesen: Seine Petition „Auwaldschutz jetzt!“ ist mit satten 11.000 Unterschriften über die Ziellinie gegangen.
Kräfte bündeln, statt einzeln am Auwald zerren: Wolfgang Stoiber. Foto: Bernd Reiher

Weil Wolfgang Stoiber in Sachen Wasser und Auwald ein sehr umtriebiger Mensch zu sein scheint, haben wir uns Ende Januar mit ihm zum Interview getroffen. Es ging um seinen Verein und die Rolle der Konzerte dabei, um die dubiosen Vorgänge mit dem angeblichen Kanalbau durch die Hartmannschlenke im Auwald, und um die Furcht vor der Novelle des Sächsischen Wassergesetzes.

Denn wenn einmal Motorboote tatsächlich durch den Auwald zu den neuen Seen gelangen sollten, dann könnte mit diesem Gesetzestext in diesen Tagen gerade die Grundlage dafür geschaffen werden. Nächste Termine und mehr vom aktuellen Stand der Dinge im Audio.

Außerdem geht es in diesem Interview auch um seine Idee des Unesco-Status für den Leipziger Auwald. Der große Titel sei dabei eher etwas wie ein Signet, so Stoiber im Gespräch. Hauptanliegen dieses Vorhabens: Unter dem großen langfristigen Ziel alle Auwald-Schützer an einen Tisch zu kriegen und damit zu schaffen, die Kräfte zu bündeln, anstatt wie bisher alle nur einzeln nebeneinander oder vielleicht sogar gegeneinander strampeln zu lassen.

Stoiber: „Ich bin ein Newcomer in dieser Szene und habe mich eineinhalb Jahre eingearbeitet. Habe mir dabei erarbeitet, dass an unserm Auwald ganz viele Vereine, Institutionen und Ämter arbeiten und dabei auch am Auwald zerren – jeder für sich, aber in eine andere Richtung, für das was er gerade braucht. Das ist nicht gut, weil: wenn die Naturschützer an einem Strang ziehen, können wir mehr für unseren Auwald erreichen, als wenn jeder einzelne versucht für sich irgend etwas zu machen.“ Auch sein Verein sei nicht angetreten, um irgendwem Konkurrenz zu machen, sondern etwas Gemeinsames zu schaffen.

Eine nächste Pressemeldung zum Thema sei für Anfang Februar in Planung, dabei soll das Unesco-Projekt offiziell vorgestält werden. Für den 13. März 2013 ist eine öffentliche Präsentation mit Einzelheiten und Details zu diesem Vorhaben geplant. Mehr von Stoiber und dem NuKlA e.V. im kompletten Audio.

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Ohne komplette Fertigstellung kein wirklicher Nutzen: Petra Köpping und die Kürzung der Paragraph-4-Mittel
(7.8.2012) Woher kommen die Mittel für die Umwandlung einstiger sächsischer Kohlegruben in schicke Seen? Aus sogenannten Paragraph-4-Maßnahmen. Über die Fortführung wird derzeit verhandelt. Jedoch: Momentan ist eine Kürzung im Gespräch. Zehn Millionen Euro, so der Streitwert. Fielen sie wirklich weg, wäre scheinbar nicht nur der Kanal zwischen Zwenkauer und Cospudener See in Gefahr, sondern auch der weitere Ausbau des Störmthaler Sees.
Petra Köpping 2010 im Hafendörfchen "Pier 1" am Cospudener See. Foto: Bernd Reiher

Köpping war bis 2009 Landrätin des Landkreises Leipziger Land. Mittlerweile ist sie Abgeordnete im Sächsischen Landtag. Wir haben uns mit ihr zum Gespräch über die drohende Kürzung getroffen. Dabei zeigte sich die Markkleebergerin von der drohenden Abschmelzung des Paragraph-4-Budgets nicht unbedingt begeistert. “Wenn man jetzt auf halbem Wege aufhört, dann ist die Kritik der Bürger berechtigt, dass man hier Steuermittel in den Sand setzt” sagt Köpping im Interview. “Denn”, so die Parlamentarierin weiter, “wenn es nicht vollkommen fertig geführt wird, wird es auch den Nutzen für die Zukunft nicht geben.” Mehr von ihr im kompletten Audio.
Paragraph-4-Kürzung - Köppings Kleine Anfrage im Landtag vom 18. Juli 2012
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Ferienwohnungen Cospudener See und Hotel Seeblick Hainer See: "Pier 1"-Architekt Gregor Fuchshuber im Audio-Interview
(21.3.2012) An der Nordseite des Hafendörfchens „Pier 1“ am Cospudener See entstehen derzeit neue Ferienwohnungen. Ende 2012 sollen sie fertig werden. Entworfen worden sind sie vom Architekturbüro „Fuchshuber und Partner“. Die Leipziger Gebäudeentwickler waren auch schon bei der Entstehung der bisherigen Anlagen federführend. Wir haben uns Mitte März mit Gregor Fuchshuber getroffen, um mehr über das Projekt zu erfahren. Er berichtete dabei auch von einem neuen Objekt am Hainer See – dem „Hotel Seeblick“.
"Pier 1"-Architekt Gregor Fuchshuber in seinem Leipziger Büro. Foto: Bernd Reiher

Die jetzt am Cospudener See wachsenden Ferienwohnungen seien seit dem Jahr 2000 Bestandteil des gesamten Hafenkonzeptes des „Pier 1“ gewesen, erklärte Fuchshuber im Interview. Entstehen sollen die neuen Gebäude auf der Fläche zwischen Park- und Trockenliegeplatz.

Die zwanzig Gästezimmereinheiten werden im Obergeschoss untergebracht, sollen über einen Laubengang erreichbar sein und jeweils 35 Quadratmeter groß sein. Im ebenerdigen Untergeschoss seien Funktionsräume für Taucher und Segler vorgesehen. Insgesamt entstünden so 700 Quadratmeter Herbergskapazität und 300 Quadratmeter als Lager und Nutzraum für Wassersportler.

Auf Pfählen im Wasser stehen soll laut Fuchshuber hingegen das neue „Hotel Seeblick“ am Hainer See. Drei Etagen mit jeweils fünf Zimmern seien hier vorgesehen. Erbauer scheint auch hier die Leipzigseen GmbH. Fertig werden könnte dem Architekt zufolge auch dieses Objekt bis zum Jahresende.

„Man hofft dort, auch Wochenendgäste zu akquirieren, und vor allem auch Gäste, die mit dem kulturellen Angebot im Schillerhaus und im neu sanierten Herrenhaus an diesen See gelockt werden“ sagte Fuchshuber zur Frage, ob es am Hainer See überhaupt Besuchernachfrage für ein Bettenhaus gibt. Mehr im kompletten Audio-Interview – Länge rund zehn Minuten.
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"Beach & Boat" 2012: Bernd Herold, über Neues in der Antonienstraße, die Messe und die Entwicklung der Wasserstadt
(21.2.2012) Die Wassersportmesse „Beach & Boat“ ist seit vier Jahren auch eine gute Gelegenheit, kurz vor der Saison mit einigen Leipziger Wasserakteuren ins Gespräch zu kommen. Bisher bei jeder Ausgabe über das Radio-Neuseenland-Mikrofon gestolpert ist Bernd Herold vom alteingesessenen Leipziger Bootshaus Herold in der Antonienstraße.
Paddelbootverkauf stark gestiegen: Bernd Herold auf der "Beach & Boat" 2011. Foto: B. Reiher

Dieses Jahr haben wir ihn am Abend des Messe-Donnerstags kurz vor der Rückfahrt in seinen Laden im Leipziger Westen erwischt. Seine Einschätzung zur Entwicklung der Saisonauftaktschau „Beach & Boat“: Die Ausstellung sei bisher jedes Jahr gewachsen, wenngleich es am ersten Messetag in diesem Jahr ruhiger zuging als in den Ausgaben zuvor.

Ende 2007 haben wir das erste Mal mit dem Leipziger Bootsmann gesprochen – seitdem gibt es mindestens ein Interview mit ihm pro Jahr bei radioneuseenland.de. Zur Frage, wie sich das Leipziger Seenland aus seiner Sicht in den letzten fünf Jahren entwickelt habe, bestätigte er im Februar 2012: „Es ist sehr viel passiert.“ Dass der Zuspruch und das Interesse der Leipziger am Wasser gewachsen sei, zeige sich bei ihm auch am Verkauf von Paddelbooten. „Stark gestiegen“, so Herolds kurze Einschätzung dazu.

Wachsend ist auch sein eigenes Angebot in der Antonienstraße. Zur Frage, was es 2012 Neues im Hauptquartier an der Elster geben wird, erklärte Herold: „Unsere Parkplatzerweiterung nähert sich ihrem Ende. Die Saison startet mit einem großen Freisitz und wahrscheinlich einem neuen Anleger für die Paddler.“

Zum Auftakt der Freiluftjahreszeit wird es vor seinem Bootshaus auch in diesem Jahr wieder einen Gebrauchtbootmarkt geben. Termin ist der 14. April. Herold über das Anliegen des Festes: „Da werden von privat an privat Boote getauscht, verkauft, gehandelt. Wir stellen auch noch Boote mit hin. Das ist praktisch wie eine Saisoneröffnung mit Grill und viel Spaß.“ Mehr von ihm im ganzen Audio-Interview.
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"Beach & Boat" 2012: Jörg Albrecht über Solarantriebe auf dem Wasser, Skepsis, das LeipzigBoot und den "Aquakart"
(20.2.2012) Die vierte Ausgabe der Leipziger Wassersportmesse "Beach & Boat" ist Geschichte. Knapp 15.000 Besucher sollen in diesem Jahr an den Eingängen gezählt worden sein. Einer der Aussteller war der Diplom-Ingenieur Jörg Albrecht. Wir haben mit ihm am Messe-Donnerstag über Solarantriebe auf Booten, die Skepsis gegenüber Elektro-Antrieben und seine Rolle bei der Entwicklung des LeipzigBootes gesprochen.
Verknüpft Solarzellen mit Schiffspropellern: Diplom-Ingenieur Jörg Albrecht. Foto: Bernd Reiher

Albrecht war mit einer eigenen Boots-Konstruktion namens "AquaKart" angereist und hat in Vorträgen über Sonnenstromantriebe in Wasserfahrzeugen aufgeklärt. Im Gespräch mit ihm ging es unter anderem um die Frage "Wie ist der Stand der Entwicklung bei Solarantrieben im Schiffsverkehr?" Albrecht: "Die Solartechnik auf Booten ist schon relativ weit fortgeschritten, aber das Nonplusultra ist noch nicht erreicht." Potenziale gäbe es unter anderem bei der Anordnung der Solarmodule und durch weitere Optimierung der Antriebe.

Angesichts der noch immer gegenüber Elektroantrieben auf dem Wasser herrschenden Skepsis und woher diese rühren könnte, sagte der Solarpionier auf der Leipziger Messe: "Das ist die Erfahrung. Die konventionellen Bootsbesitzer haben die Erfahrung gemacht, dass ihr Motor läuft. Insbesondere sehen sie bei den Elektroantrieben, dass die sehr geringe Leistungen haben und das bringen die meisten nicht zueinander. Die verstehen nicht, warum man mit einem Elektroantrieb mit geringer Leistung genauso schnell fahren kann, wie mit einem konventionellen Antrieb mit sehr hoher Leistung."

Mehr von Jörg Albrecht im kompletten Audio-Interview. Neben Solarantrieben und LeipzigBoot geht es auch um seinen ersten Eindruck von der jungen Leipziger Wassersport-Messe "Beach & Boat". Länge 6 Minuten 22 Sekunden.
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"Beach & Boat" 2012: Fritz Kayser-Mosebach über Zwenkau, den Hainer See und Brennstoffzellen für Neuseenland
(19.2.2012) Zum vierten Mal ging sie vom 16. bis zum 19. Februar 2012 auf dem Neuen Leipziger Messegelände über die Bühne, die junge Wassersportmesse "Beach & Boat". Wir haben auch in diesem Jahr den Eröffnungstag für einen Rundgang mit Reporter-Rüstzeug genutzt. Herausgekommen sind einige Interviews mit Bootsentwicklern und Seenland-Gestaltern. Unter anderem mit dem Leipziger Bootsbauer Fritz Kayser-Mosebach.
Schick und leise surrend: Kayser´scher Brennstoffzellenprototyp auf der "Beach & Boat". Foto: br

Kaysers Werft ist momentan noch in Naunhof beheimatet. Irgendwann in den nächsten Jahren soll sie an den Zwenkauer See verlagert werden. Im Herbst 2013 könnte es soweit sein, erklärt Herolds letzter Holzbootsbaulehrling im Interview. Dann könnte der Bau abgeschlossen werden, der im Jahr 2012 begonnen werden soll.

Gefertigt werden soll in diesem neuen Bootshaus am neuen See unter anderem auch ein extra für das neue Leipziger Seengebiet entwickeltes Motorboot. Der Clou: Das schicke Holzschiff wird von einem Elektro-Außenborder über den See geschoben, der wiederum seine Energie aus einer Brennstoffzelle bezieht.

Als Aggregat kommt eine Stromturbine von "Torqeedo" zum Einsatz. 100.000 Euro seien laut Kayser bisher in die Konstruktion des Prototypes geflossen. Der Verkaufspreis könnte sich bei 50.000 Euro einpendeln. Auch eine Variante als reines Elektroboot ohne Wasserstoff-Generator scheint vorgesehen. Monetäres Zielgebiet dafür: runde 20.000 Euro.
Kayser-Mosebach in der Naunhofer Werkstatt im Februar 2011. Foto: Bernd Reiher

Im kompletten Audio-Interview mit dem Bootsbaumeister geht es auch um seine Vorhaben am Hainer See. Dort hatte Kayser im letzten Jahr begonnen, Paddelboote zu verleihen. Dass es dabei zu regelmäßigen Besucheranstürmen gekommen wäre, war seinen Worten allerdings nicht zu entnehmen. "Der Hainer See hat sich nicht so entwickelt, wie wir uns das erhofft hatten", so Kayser im Gespräch. Das Gewässer liege halt doch eher ein bisschen abseits. Daher dort in diesem Jahr ein zweiter Testlauf mit geändertem Angebot und neuen Öffnungszeiten. Bei schönem Wetter könnte es im April losgehen. Im Herbst werde man dann sehen, wie es weitergeht.

Das Kaysers Einschätzung übrigens zum Werden der "Beach & Boat": "Die Messe hat sich aus unserer Sicht wirklich gut entwickelt." Sie sei zur wichtigsten regionalen Schau für die neuen Seenländer in der Lausitz und rings um Leipzig geworden. Auffällig gewesen sei bei der vierten Ausgabe vor allem ein wesentlich breiteres Angebot an Segelbooten. Mehr im kompletten Audio-Interview.
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Ankern auf der Neuen Messe: Christian Gute, Wasser, Sport und die „Beach & Boat“ 2010
Rund 12.000 Besucher, reichlich 100 Aussteller und 70 Veranstaltungen – so sahen sie aus, die Eckdaten der ersten „Beach & Boat“, die ziemlich genau vor einem Jahr im Februar 2009 auf der Neuen Messe Premiere hatte. Vier Tage Wassersportschau in der einstmals wasserarmen Messestadt. „Unsere Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt“, freute sich damals Messegeschäftsführer Martin Buhl-Wagner über den Augang des neuen Messeprojektes seiner Gesellschaft. Auch die angereisten Aussteller schienen von der Premierenausgabe durchaus angetan. 91 Prozent von ihnen sollen am Abschluss erklärt haben, dass „Leipzig ein geeigneter Standort für eine Wassersportmesse“ sei.
Taufpate und Projektkoordinator der "Beach & Boat": Christian Gute im Januar 2010, Messeimpression 2009. Fotos: Bernd Reiher

Vor knapp 12 Monaten war es, dass der Stapelllauf von Leipzigs erster größerer Wassersportmesse erfolgreich über die Bühne ging. Jetzt, Mitte Februar 2010, wird sie für die zweite Ausgabe freigemacht. Vom 18. bis zum 21. Februar heißt es auf der Neuen Messe wieder: „Beach & Boat“. Vieles hat sich geändert, das Konzept jedoch ist geblieben. Als vorsaisonale Leistungsschau mit lokalen Akteuren und überregionalen Playern soll sich die „Beach & Boat“ etablieren. Ein Blick ins Programmheft der diesjährigen Ausgabe verrät, dass die Macher ihrem Ziel ein Stück näher gekommen sind.

Deutlichstes Zeichen: die Ausstellerliste. 130 Teilnehmer sollen insgesamt ihr Kommen zugesagt haben. Ein leichtes Plus zu 2009. 16 haben ihre Meldung mit Brandenburger Absender geschickt. Auf 9 Anmeldekarten wurde die Ortsvorwahl von Berlin registriert. Ganze 14 Bögen kamen aus dem fernen MeckPom. Selbst Polen und Griechenland sind vertreten. Auch die Gastgeber haben ordentlich Flagge gezeigt: 37 Aussteller aus Sachsen sind es, die sich in diesen Tagen auf die „Beach & Boat“ vorbereiten.

Aussteller, Rahmenprogramm, Seenkongress - das sind auch die drei Grundpfeiler der zweiten „Beach & Boat“. Schillerndstes Podium ist der Fachkongress „Investieren und wachsen in neuen Revieren“. Er ist für den Donnerstag angesetzt. Als Redner haben sich unter anderem solche Lokalgrößen wie Heiko Rosenthal oder Holm Retsch angekündigt. Außerdem sind Vorträge von Vertretern der LMBV, aus dem Wirtschaftsministerium und vom Ostdeutschen Sparkassenverband geplant. Vorgesehene Themen: „Finanzierung und Fördermittel“, „Unternehmertum am Wasser“, „Urlaub ohne Barrieren“ und „Bootssport als Motor für die Seen-Entwicklung?“

Ebenfalls gut bestückt: das Rahmenprogramm. Anders als der Seenkongress wird es die Schau an allen Messetagen begleiten. Für den Donnerstag sind Vorträge von Gabriela Lantzsch, Polizeitaucher Dieter Trischler und Vize-Surfweltmeister Moritz Martin vorgemerkt. Am Freitag wird der neue Imagefilm „Leipziger Neuseenland“ gezeigt. Außerdem wird die Architektin Christiane Domke am frühen Nachmittag den Architektursommer 2010 vorstellen. Am Sonnabend spricht unter anderem Atlantik-Querer Dominic Görlitz über die „Abora“. Am Sonntag referiert Christopher Jabs über „Status quo und Vision Elster-Saale-Kanal“. Schließlich kommt dann auch Neuseenland-Altmeister Christian Conrad zum Zug. Er spricht über das, was sein Meisterstück geworden ist: „10 Jahre Cospuden“.

Chrisitan Gute ist einer der Gründungsväter der „Beach & Boat“. Nachdem der 32-jährige Leipziger schon die Premierenausgabe koordinierte, ist er jetzt auch am Regiepult der zweiten Ausgabe der neuen Wassersportmesse zu finden. Lange bevor Leipzigs News-Maschine wieder Fahrt in Richtung „Beach & Boat“ aufnimmt, hatten wir Mitte Januar die Möglichkeit, den studierten Messemanager für ein längeres Gespräch über die drei Wochen später kommende Ausgabe zu treffen.

Begegnet sind wir dabei einem Mann, der zwar selber noch Bootsmann werden muss, aber schon zu einem wichtigen Bindeglied der neuen mitteldeutschen Seenlandschaft geworden ist. Warum man Leipzigs neue Wassersportmesse im Februar nicht verpassen sollte, wieso Motorboote auch für seine Messe ein wichtiges Thema bleiben, weshalb „100 Jahre Seglerverband“ für ihn einer der Höhepunkte dieser Veranstaltung sind, warum Behinderte in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen und was es sonst noch auf der diesjährigen „Beach & Boat“ zu entdecken gibt, das verriet Christian Gute im dabei entstandenen Audio-Interview.
Große: 9,46 MB. Länge: 10'20''. Download.

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Neue Harth und Zwenkauer See: Zweckverbandschef Kai Braun im Interview

(31_12_br) Die Neue Harth kam nach der alten Harth, ist irgendwo im Niemandsland zwischen Markkleeberg, Leipzig und Zwenkau zu finden, hat irgendwas mit Wald zu tun und muss wohl da sein, wo auch die A38 ist. So oder ähnlich sieht es aus, das Bild des Normal-Leipzigers von diesem neu aufgeforsteten Stück Landschaft im Leipziger Südraum. Dass es schon am Südufer des Cospudener Sees beginnt und seine Lage im Leipziger Neuseenland einmal eine sehr zentrale sein wird, ist dabei nur wenigen bewusst.

Eine ausgehöhlte Kippenlandschaft ist die Neue Harth schon lange nicht mehr. „Wald-Offenland-Seenmix“, so heißt es im Expertendeutsch, was hier in den letzten Jahrzehnten neu entstanden ist. Mittendrin zwei Wahrzeichen, die beide für sich schon bekannter sind, als die Gegend in der sie stehen: die Bistumshöhe am Cospudener See und jene weiter südlich platzierte Erlebnismaschine, die mit dem Namen „Belantis“ groß geworden ist.
Der Planer mit dem weiten Blick: Zweckverbands-Geschäftsführer Kai Braun. Fotos: Bernd Reiher

„Die Neue Harth ist keine Kippenlandschaft, wo keine Wege durchgehen, sondern eine sehr facettenreiche Landschaft mit Wald, Offenland und Biotopen, die heute schon wie Biotope aussehen“, das sagt Kai Braun, der Geschäftsführer des Zweckverbandes Neue Harth, zu dem was hier in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden ist. Der Diplom-Geograf weiter: „Wir müssen nicht erst warten, bis die Landschaft fertig ist, sondern sie ist teilweise schon mehr als fertig – im positiven Sinne, dass wir also nicht nur den Cospudener-See-Rundweg haben, sondern abseits dieses Weges tatsächlich Räume haben, die entdeckt werden wollen.“

Kurz vor Weihnachten trafen wir ihn in seinem Büro im Leipziger Neuen Rathaus. Zur Sache mit dem ausbaufähigen Bewusstsein in der Öffentlichkeit sagte Braun dabei: „Wo kein Wasser ist, zieht es in der Regel auch wenig Leute hin.“ Ein nüchterner Satz - gesprochen von Kai Braun klingt dabei aber auch der lange Atem des Landschaftsplaners mit. Kaum einer weiß schließlich besser, welches Potenzial in diesem schlummernden Stück Landschaft steckt - mit dem Cospudener See im Norden, dem Zwenkauer See an der Südseite und eben jenem Verbindungskanal in der Neuen Harth, mit dem aus beiden einmal ein großes Ganzes werden wird.

Wo er die Neue Harth und den Zwenkauer See in zehn Jahren sieht, was 2009 im Planungsgebiet seines Zweckverbandes geschah, was 2010 kommen wird, warum er keinen „Kraut- und Rübenladen“ will und was das alles mit einem Architektur-Sommer 2010 zu tun hat, das verriet Kai Braun der L-IZ am 22. Dezember im Audio-Interview.
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Vom weiteren Werden des Wassers im Westen: Interview mit Dr. Sabine Heymann, Wasser Stadt Leipzig e.V.

(27_12_br) Runde 80 Jahre liegt er zurück, der Baustart für den Lindenauer Hafen. Fünf Jahre wurde damals gewerkelt, bis die Arbeiten 1943 eingestellt wurden. Rund die Hälfte der Betonarbeiten soll bis dahin realisiert worden sein. Seitdem ist zwar viel rund um die Anlage geschehen. Fertig geworden ist das Verbindungsstück zwischen Elster-Saale- und Karl-Heine-Kanal allerdings nie. Auch ist das Areal mit der riesigen Kaimauer bis heute auf dem Wasserweg nicht erreichbar.
Der Lindenauer Hafen: Stadträtin Dr. Sabine Heymann im Interview. Fotos: Heymann/privat/Bernd Reiher

Sechs Meter tief soll es sein, das Hafenbecken, das sich dahinter verbirgt. Es mit den Wasserwegen im Norden und vor allem dem Süden zu verbinden, dafür gab es in den 90er Jahren erneuten Schub. Den dafür nötigen Rückenwind lieferte die Sanierung des Karl-Heine-Kanales zwischen 1993 bis 1996. Mit ihr rückte auch die stattliche Hafenanlage zwischen Grünau und Lindenau wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Inklusive der Frage, ob der der Fußweg unter der Lützner Straße die einzige Verbindung zwischen beiden Projekten bleiben muss.

Die ist seit einigen Jahren geklärt. Kommen wird er, der Durchstich vom Lindenauer Hafen zum Karl-Heine-Kanal. 2013 könnte es soweit sein, sagt Dr. Sabine Heymann. Sie ist die Vorsitzende des Wasser Stadt Leipzig e.V. Kurz vor Jahresende hatten wir Gelegenheit, mit ihr über das Vorhaben zu sprechen. Thema: das Wasser im Leipziger Westen, der aktuelle Stand der Dinge und das Jahr 2010.

Wie die Pläne derzeit aussehen, was im Unterschied zu Olympia anders geworden ist, wie das Gelände in zehn Jahren aussehen könnte und warum sie deswegen für 2010 eine Spendenaktion plant, das verriet Stadträtin Dr. Sabine Heymann der L-IZ Mitte Dezember 2009 im Interview.
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Der Kulkwitzer See und B-Plan Nr. 232: Dr. Ilse Lauter im Audio-Interview

(26_11_br) „Er erhitzt natürlich die Gemüter seit geraumer Zeit“, das sagt Dr. Ilse Lauter zum Bebauungsplan Nummer 232 für den Kulkwitzer See. Sie muss es wissen. Nicht nur als Stadträtin und Fraktionsvorsitzende hat sie mit diesem Vorhaben zu tun. Auch die Sorgen der Anwohner sind ihr gut bekannt, weil das ihre Nachbarn sind. Wir trafen die Grünauerin am 24. November zum Interview.

Dr. Ilse Lauter ist Fraktionsvorsitzende von Die Linke im Leipziger Neuen Rathaus. Zur Historie dieses Bebauungsplanes sagt sie: „Der B-Plan 232 liegt jetzt in zweiter Variante vor, nachdem es einen Bebauungsplan 232 schon einmal 2005 gegeben hat, der aber nie den Stadtrat erfolgreich passiert hat“. Der alte Plan sei damals von der Verwaltung zurückgezogen worden. Auf die Frage, worum es dabei eigentlich geht, sagte sie im Interview: „Es geht hier um die genaue Abwägung über die Zukunft, die nachhaltige Entwicklung, des Kulkwitzer Sees. Da stehen natürlich verschiedene Interessen einander gegenüber. Die muss man sorgfältig gegeneinander abwägen.“
Da steckt Musike drin: Der Kulkwitzer See und der B-Plan 232. Interview mit Stadträtin Dr. Ilse Lauter. Fotos Bernd Reiher

Zwei Seiten seien es, um die es dabei geht: Zum einen „natürlich die Interessen des Betreibers an einer touristischen Vermarktung“. Auf der anderen Seite gibt es für Lauter „aber genauso berechtigte Interessen der Anwohner, sei es in Grünau, Miltitz, Markranstädt oder Lausen, die natürlich ihren See, den sie seit 1975 kennen, lieben und nutzen, möglichst so behalten wollen“.

Seit Frühjahr diesen Jahres sorgt die neue Variante dieses Bebauungsplanes nun für Aufregung. Auch weil damit der Zugang zum See erschwert werden und Teile des Naherholungsgebietes verschwinden könnten. Lauter dazu: „Die Tendenz, die Ufer zuzubauen, die Wege so zu gestalten, dass man nicht überall an das Ufer kann“ sei natürlich auch für die Nutzer „so sicher nicht hinzunehmen.“ Die gelernte Pädagogin weiter: „Die Gefahr, die viele Anwohner sehen, dass immer mehr Angebote nur gegen Bezahlung zu nutzen sind, was natürlich gerade in einem Stadtteil wie Grünau, wo es viele Menschen gibt, die sich solche Dinge für sich und ihre Kinder kaum noch leisten können, ärgert die Menschen natürlich besonders.“

„Den Grünauerinnen und Grünauern würde kein Nachteil entstehen, wenn der Bebauungsplan nicht kommt. Wohl aber natürlich dem Betreiber, der dieses Gelände für viele Jahre gepachtet hat“, meinte die Grünauerin später. Dass er nötig ist, darin ist sie sich mit den Gegnern der aktuellen Version durchaus einig. „Ein Bebauungsplan macht durchaus Sinn“, sagt sie auch mit Blick auf solche Dinge wie öffentliche Toiletten oder wieder aufzubauende Spielplätze. Für Lauter sei jetzt zu klären: „Nachhaltige Entwicklung – in wessen Interesse?“ Mehr von ihr und dem Kulkwitzer See im Audio-Interview.
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Es brennt die Luft in Markranstädt: Karl Heyde und die jüngsten Vorfälle am Kulkwitzer See

(14_11_br) Er hat es des öfteren in die Schlagzeilen geschafft, der Kulkwitzer See am West-End von Leipzig in diesem Jahr 2009. Für die Leipziger Seite war ein Bebauungsplan aufgetaucht, der so schon einmal zurück in die Giftschränke verwiesen worden ist. Auch in Markranstädt hat man in die Pläne zur weiteren Bebauung konkretisiert.
Hochtrabende Pläne von vielen Seiten: der Kulkwitzer See von Südosten aus gesehen. Fotos: Bernd Reiher

Hier sind für das Westufer des kleinen Gewässers weitere Flächen unter anderem für Eigenheime im Gespräch. Die Anwohner gingen auf die Barrikaden. Es kam zur Sondersitzung. Dabei ging es auch um zu erhaltende Wiesen, die seit Mitte der 90er Jahre aus ehemaligen Feldern entstanden waren. Just am Folgetag dieser Besprechung wurden die aber dummerweise umgepflügt. Mehr dazu im Interview mit Karl Heyde vom NaBu-Stadtverband Leipzig.
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Der Störmthaler See und der Weinstreit: Rechtsanwalt Klaus Füßer im Interview

(19_09_br) Er bewegt viele Gemüter, der Weinbau am Störmthaler See. Wie es damit weitergeht, das könnte am kommenden
Montag entschieden werden. Dann, wenn der Gemeinderat sich zum nächsten Mal mit der Sache zu befassen hat.
"Das ist falsch" sagt Klaus Füßer zum Nein des SMUL in Sachen Störmthaler Wein. Fotos: Bernd Reiher

Zu dieser Sitzung eingeladen ist auch der Leipziger Rechtsanwalt Klaus Füßer. Seine Kanzlei hat am 2. September ein Gutachten zum Thema Weinbau am Störmthaler See veröffentlicht. Auftraggeber: Gemeinde Großpösna. Wir trafen ihn am 18. September zum Interview.
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Neues Boot für neuen Kanuverleih: Der Spreewaldkahn ist angekommen

(07_09_br) Alu-Bauweise, Elektro-Motor, Gel-Batterien, 20 Sitzplätze, Baujahr 2009 - das sind die technischen Eckdaten des neuen Personenbeförderungsbootes für den seit diesem Sommer geöffneten "Kanuverleih am Wildpark" an der Connewitzer Pleiße.
Ein Spreewaldkahn für Leipzigs Stadtgewässer: Der "Kanuverleih am Wildpark" hat sein Motorboot bekommen. Fotos: B. Reiher

Das Wassertaxi wurde von einer Werft in Lübben im Spreewald gebaut. In Leipzig angekommen wurde es auf den Namen "Aegir" getauft. Am 4. September wollten wir genau wissen, was das für ein Boot ist, was die Leute vom Kanuverleih damit vorhaben und wie lange man damit in dieser ausgehenden Saison noch verreisen kann. Die Antworten kamen von Marcus Scholz vom Kanuverleih.
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Kanuverleih am Rennbahnsteg: Oliver Schulze

(02_09_br) Ein mobiles Bootshaus für Leipzig - das klingt nach einer interessanten Sache. Keine Zauberei ist es allerdings, die dahinter steckt, sondern ein Mann mit einer guten Idee. Oliver Schulze heißt er und ist seit letztem Sommer mit seinem mobilen Bootsverleih auch am neuen Steg an der Leipziger Pferderennbahn zu finden.
Der Mann vom Bootsverleih am Rennbahnsteg: Oliver Schulze. Foto: Bernd Reiher

Wir trafen ihn am 2. September an seinem Hauptquartier im Leipziger Clara-Zetkin-Park. Es ging natürlich um Boote, aber auch um die Entstehungsgeschichte seiner Firma und die Frage, warum nach seiner Ansicht aus dieser Idee auch Realität werden musste.
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Von dörflichen Winzern und amtlichen Schildbürgern: Michael Weichert und der Störmthaler Wein

(24_08_br) Es ähnelt ein wenig dem Treiben rund um ein gallisches Dorf, was seit einigen Monaten im kleinen Neuseen-Dörfchen Störmthal vor sich geht. Dort haben Einwohner ein paar Rebstöcke an die Ufer ihres wachsenden Tagebausees gepflanzt. Wem das aber gar nicht gefällt, das ist das Umwelt-Ministerium in der fernen Regierungsstadt Dresden. Hier wurde prompt ein Verbot erlassen und mit Rodung gedroht. Die Störmthaler ließen sich wenig beeindrucken und nahmen sich einen Rechtsanwalt.
Die Rebstöcke am Störmthaler See sollen gerodet werden. Fotos: Bernd Reiher

Mittendrin in diesem Possenspiel versucht jetzt der Landtagsabgeordnete Michael Weichert, die Beteiligten wieder an einen Tisch zu bringen. Wovon er dabei nur mäßig begeistert ist, ist das Vorgehen des zuständigen Landwirtschafts-Ministers Frank Kupfer von der CDU. Am 18. August hat Weichert am See symbolisch die Immunität von 20 Parlamentariern auf die Rebstöcke übertragen. Einige Tage später trafen wir ihn zum Interview.
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„Plumpe Massenbespaßung zur Beweihräucherung des Wassers“: Eine O-Ton-Sammlung vom Leipziger Wasserfest
(17_08_br) Das 9. Leipziger Wasserfest ist Geschichte. Die Bilanz ist zumindest an den innerstädtischen Spielstätten eher ernüchternd. Rummel, Bratwurst, Klamauk, Reklame, Bier und Nonsens in der Hauptspielstätte Lindenauer Hafen. Reklame, Bratwurst, Rummel und Gladiatorenpaddeln zwischen Ruderkähnen am Bootshaus Klingerweg. AOK-Werbung und Alibi-Klassik mit dürftiger Besetzung als Soundtrack für Wirtinnen-Monologe im Clara-Zetkin-Park. Polizei-Präsentation, Hüpfburg und Fitness-Promotion im Plagwitzer Stadtteilpark.
Billiger Klamauk mit fragwürdiger Ausstrahlungskraft: Das Leipziger Wasserfest. Fotos: Bernd Reiher.

„Wir machen 'ne Welle“ war auch in diesem Jahr das Motto des bunten Spektakels. Groß war sie, keine Frage. Sie hat aber auch viel Müll an die neuen und alten Ufer der noch jungen Wasserstadt gespült. Ob das wirklich imagefördernd ist, bleibt fraglich.
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LeipzigBoot, Floßgraben und Gewässerverbund: Die drei Probleme des Leo Kasek
(11_07_br) Leonhard Kasek ist ein Schwergewicht unter den Leipziger Umweltschützern. Nicht nur, weil er seinen Mund aufmacht. Auch, weil der freiberufliche Soziologe das meist an der richtigen Stelle tut. Kasek ist aber nicht nur Naturliebhaber, sondern auch ein Freund des Leipziger Flossgrabens. Und, weil es auf ihm verkehren soll, vom LeipzigBoot nur mäßig begeistert.
LeipzigBoot auf Trailer in Markkleeberg. Foto: Bernd Reiher

Deutlichster Einwand: die nach unten gerichtete Wellenwirkung macht den empfindlichen Grabengrund kaputt. Kasek geht aber noch weiter. Er bezeichnet das ganze LeipzigBoot als eine Fehlentwicklung. Nicht nur, weil es auf dem Floßgraben nicht fahren kann. Auch, weil es in seiner windempfindlichen Bauart auf den zugigen Folgeseen offenbar nur schwer zu manövrieren ist.

Da beim LeipzigBoot nicht wenige Fördermittel aus EU-Kassen verbaut worden sind, sieht Kasek deshalb ein gehöriges Problem-Potenzial. „Irgendwann kommt die Stunde“ sagt Kasek, wo man „einen Offenbarungseid machen“ müsse. EIne Zeit, von der er denkt, „dass es hier auch Krach geben wird, wegen Fördermittelverschwendung.“ Mehr dazu im Interview.
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Markkleeberg, Cospuden und der Flächennutzungsplan: Johannes Lichdi hatte eine Kleine Anfrage

(02_07_br) Anfang des Jahres 2009 gab es in Markkleeberg eine kleine Schlacht um den Cospudener See. Ein Investor wollte ein Golfhotel bauen. Die Stadt hatte lange dazu geschwiegen. Als das Fass dann aber überlief, hagelte es Protest.

Ursächlich für dieses Vorhaben ist ein Eintrag im Flächennutzungsplan. Er sieht am Südost-Ufer scheinbar die Möglichkeit einer solchen Nutzung vor. Das Papier soll jetzt geändert werden. Fraglich nur, welche Version die gültige ist und was letztendlich zur Debatte steht. Der Bündnis-Grüne Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi hat deswegen eine Kleine Anfrage in Richtung Landtag geschickt. Er erklärte Radio Neuseenland am 2. Juli, was dabei herauskam.
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"Die Brücken sind das teuerste": Simson-/Lampestraße als nächste Station der Pleißeöffnung angepeilt
(22_06_br) Simson- oder Lampestraße – wer entlang der Piste zwischen Verwaltungsgericht und Paul-Gruner-Straße unterwegs ist, kommt leicht durcheinander. Simsonstraße heißt sie in südlicher Richtung. Lampestraße wurde die gegenüberliegende Straßenseite getauft. Der Doppelname ist nicht die einzige Besonderheit, die diese Strecke zu bieten hat. Er deutet auf eine weitere Eigenart hin: beide Straßenseiten sind eigentlich durch einen Flusslauf getrennt, denn unter dem, was heute als Parkfläche genutzt wird, fließt der Pleißemühlgraben.
Versteckt und zugeparkt: Die Simson-/Lampestraße hat den Pleißemühlgraben in ihrer Mitte. Foto: Bernd Reiher

Noch ist hier alles verrohrt. Noch ist von diesem Graben nicht mehr viel zu sehen. Immer deutlicher werden aber die Vorzeichen, dass sich das bald ändern und auch dieser Flussabschnitt wieder geöffnet werden könnte. Peter Wangemann vom Neue Ufer e.V. gab uns am Rande der Ökofete im Clara-Park Auskunft über Hintergründe, Perspektiven und Schwierigkeiten dieses Vorhabens.
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Elsterstausee nimmt Stadtratshürde: Gespräch mit Ingo Sasama
(18_06) Trostlos sieht es aus, momentan am Elsterstausee. Das Wasser ist weitgehend verschwunden. Nur am Nordufer und am Südwest-Ende sind noch einige Lachen zu finden. Ansonsten erstrahlt das, was früher ein beliebtes Angel- und Segelrevier war, heute auch auf dem Seegrund in sattem Grün.

"Der Elsterstausee ist fast ausgetrocknet" hieß es dazu noch am Sonntag bei Radio Neuseenland. Jetzt gibt es aber neue Hoffnung für den Wasserspeicher. Den Grund lieferte der Leipziger Stadtrat am 17. Juni. Wir sprachen darüber mit Ingo Sasama, Stadtrat für Bündnis 90/Grüne und Vorstand beim Förderverein Elsterstausee.
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Sommernachtskonzert im Kanupark: Ralph von Rauchhaupt und der letzte Stand der Dinge
(12_06_br) Am 20. Juni gibt es eine Premiere in Markkleebergs Kulturkalender: im Kanupark wird erstmals ein Mitt-Sommernachtskonzert über die Bühne gehen. Filmmusiken aus "Herr der Ringe", „Harry Potter“, „Mission impossible“, "Forrest Gump" und "James Bond 007" stehen auf dem Programm.

Ausführende werden die Kulturraummusiker des Westsächsischen Symphonieorchesters sein. Als Dirigent hat sich der neue Chef des Klangkörpers, Frank-Michael Erben, angekündigt. Was genau an diesem Abend zu erwarten ist, besprachen wir mit Markkleebergs Referatsleiter für Kultur, Ralph von Rauchhaupt.
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Eine Dame vom Grill: "ZierlichManierlich" zwischen Elsterbecken und Richard-Wagner-Hain
(08_06_br) Groß ist es geworden, das Getöse um die zukünftige Wasserstadt Leipzig. Fast wöchentlich gibt es Meldungen von neuen Erfolgen. Häfen werden eröffnet und Strände fertiggestellt. Seen werden bebaut und neue Projekte vorgestellt. Fast vergessen wird dabei, dass die schönste aller messestädtischen Uferpromenaden noch immer am Rand des Leipziger Stadtzentrums zu finden ist. Sie vereint westsächsischen Metropolentrubel mit dem Charme von wassernaher Natur und wurde schon vor Jahrzehnten Richard-Wagner-Hain getauft.

Das Areal findet sich westlich der DHfK, nördlich des Palmengartenwehres. Hier wird gejoggt, geflirtet, gelernt, gepicknickt und flaniert. Einmal im Jahr kommt der Hörspielsommer vorbei. Veranstaltungstechnisch passiert ansonsten hier nicht viel. Die Architektur funktioniert von selbst und lockt auch ohne Event-Maschinerie.
Kleinod mit Bio von April bis Oktober: "ZierlichManierlich" am Elsterbecken. Fotos: Bernd Reiher

Eine aber, die es dezent geschafft hat, diesem sensiblen Lebensraum zwischen Großstadt und Natur eine neue Farbe zu verleihen, ist Rebecca-Maria Salentin. Die Ex-Dürenerin ist im wahren Leben als Buch-Autorin unterwegs und im Richard-Wagner-Hain seit Kurzem mit einer Imbiss-Bude namens „ZierlichManierlich“ zu finden. Eis, Kaffee, Knacker und Kuchen sind im Angebot. Alles meist Bio und aus der Region.

Ihr ehemaliger Zirkuswagen ist Anfang Juni mit dem Radio-Neuseenland-Reportermikrofon kollidiert. In der Schadensbilanz ging es um eine schöne Imbiss-Bude jenseits des Gastro-Kommerzes und eine gute Idee am richtigen Ort.
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Phänomen des Sommers: Vandalismus am Markkleeberger See
(30_03_br) Im Leipziger Neuseenland herrscht nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen - auch hier gibt es Probleme, auch hier sind mitunter Vandalen am Werk. Sie waren lange Zeit hauptsächlich am Cospudener See unterwegs. Geändert hat sich das im Jahr 2006 mit der Eröffnung des Markkleeberger Sees. Seitdem sind Vandalismusschäden auch an den neuen Ufern östlich Markkleebergs zu verzeichnen.

Das Problem mit der Zerstörungswut ist dabei vor allem ein Phänomen der Sommermonate. Die stehen jetzt gerade wieder vor der Tür. Wir sprachen deshalb mit jemandem, der sich um die Beseitigung der Schäden kümmern muss - Bernd Walther von der Markkleeberger Firma EGW. Es ging natürlich um Graffiti, aber auch um die SOLARIA 1 und ganz normalen Müll.
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Von oben durchgeboxt: Golfresort Cospuden geht Mittwoch in den Stadtrat
(14_03_br) Schon allein zwei Daten sind es, die an diesem Vorhaben erschreckend sind. Erst am 26. Januar ist ein erster, vager und mittlerweile heftig umstrittener Projektentwurf fertig geworden. Schon am 18. März soll aber im Markkleeberger Stadtrat abgestimmt werden, ob es aus Rathaussicht gebaut werden soll oder nicht. Die Rede ist vom Golfresort am Cospudener See.

Während OBM Klose aber eisernen Willens zu sein scheint, dieses Luxusprojekt in einem Vorranggebiet für Natur und Landschaft durchzuboxen, hat sich im Pleißestädtchen in kürzester Zeit eine Bürgerinitiative in Stellung gebracht, die zeigt, dass das Projekt in Markkleeberg gar nicht so gern gesehen ist, wie das der der Rathauschef gerne will. Letztes Treffen der BI war am 13. März. Wir sprachen am Rande mit der Sprecherin Monika Heinrich.
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Golfresort am Cospudener See: Tobias Keucher von der Seeterrasse am Pier 1
(08_03_br) Die Seeterrasse Cospuden ist eigentlich ein sonnendurchflutetes Lokal. Sollte aber die Unister GmbH mit ihrem Golfhotel so zum Zuge kommen, wie bislang geplant, dürfte aus dem kleinen Restaurant im Hafendörfchen Pier 1 bald eine Schattenwirtschaft werden. Restaurantleiter Tobias Keucher ist nicht nur Chef dieser überregional bekannten Ausflugsgaststätte, sondern auch als Privatmann ein bekennender Liebhaber des Cospudener Sees. Wir haben ihn deshalb Anfang März besucht, um mehr von den Golfresort-Plänen aus der Sicht eines möglicherweise direkt Betroffenen zu erfahren.

Was das mit OBM Klose und dem Starnberger See zu tun hat, darum geht es in den reichlichen fünf Minuten dieser neuen
Geschichte aus Neuseenland.
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Biotop mit Handicap: Die Firma Unister, die Stadt Markkleeberg und der Ökolöwe

(24_02_br) Die Pläne für einen neuen Golfkomplex samt Hotel und Bungalows am Cospudener See stoßen bislang auf nur wenig Gegenliebe. Besorgte Gesichter gibt es vor allem angesichts der voraussichtlichen Dimensionen, wegen der Privatisierung öffentlicher Landschaft und der Zerstörung der Natur. Wir sprachen mit Philipp Steuer vom Leipziger Ökolöwen über das Konzept der Firma Unister und die Position der Stadt Markkleeberg.. Es ging auch um das schöne Wörtchen „Zielabweichung“.
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BEACH & BOAT: Christoph Kirsten
(22_02_br) Die erste BEACH & BOAT war nicht nur eine Messe für neue Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Wasser. Sie war auch ein Schaulaufen derer, die sich als Gestalter des Neuseenlandes hervorgetan haben.

Wir sind am letzten Messetag mit dem Mikrofon unterwegs gewesen, um einige von ihnen nach ihrer Meinung zur ersten größeren Wassersportmesse in Leipzig zu befragen. Am frühen Nachmittag sind wir dabei auch Christoph Kirsten begegnet. Er ist Sport- und Tourismusmanager des Kanuparks Markkleeberg.
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BEACH & BOAT: Sandra Brandt
(21_02_br) Die erste größere Wassersportmesse Leipzigs ist Geschichte. Die Premierenausgabe der BEACH & BOAT ging am 15. Februar zu Ende. Wir sind an diesem Tag mit dem Mikrofon unterwegs gewesen und haben einige Stimmen zum Spektakel eingesammelt. Begegenet sind wir dabei auch der Geschäftsführerin des Tourismusvereines Leipziger Neuseenland, Sandra Brandt. Im Gespräch mit ihr ging es um einen kurzen Rückblick auf die vier Messetage, einige Worte zum Konzept und darum, was nach dem Sepktakel auf ihrem Aufgabenzettel und dem der anderen neuseenländischen Tourismusmanager steht.
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BEACH & BOAT: Dr. Gabriela Lantzsch
(15_02_br) Am Sonntag ging der vierte Tag der BEACH & BOAT über die Bühne. Damit wurde auch das Finale von Leipzigs erster größerer Wassersportmesse eingeläutet. Wir fragten Besucher und Gestalter deswegen auch nach ihrer Meinung zum Gelingen des Spektakels.

Unter anderem kam dabei Dr. Gabriela Lantzsch, Vorsitzende des Tourismusvereines Leipziger Neuseenland und Bürgermeisterin von Großpösna, in Reichweite des Radio-Neuseenland-Mikrofones. Die BEACH & BOAT war dabei nicht das einzige Thema. Es ging auch um den Störmthaler See und die Seekirche Vineta.
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BEACH & BOAT: Herr Schwerdt von der Firma PRIJON

(14_02_br) Ebenfalls vertreten auf der ersten BEACH & BOAT war der süddeutsche Kajak-Bauer Prijon. Er hatte seinen Herrn Schwerdt als Messevertretung geschickt. Ihn trafen wir am Stand von Boots-Herold. Es ging um neue Modelle, das Besucheraufkommen und eine kurze Einschätzung, was er von der neuen Wassersportmesse hält.
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BEACH & BOAT: Reiner Kehr und das neue LeipzigBoot HENRIETTE
(14_02_br) Statt Valentinstag feierten am 14. Februar viele Menschen den dritten Tag der Wassersportmesse BEACH & BOAT. Wir waren mit Mikrofon und Fotoapparat unterwegs. Gestoßen sind wir beim Messebesuch unter anderem auf Rainer Kehr. Er ist einer der Entwickler des LeipzigBootes und hat auf der BEACH & BOAT erstmals auch eine kleinere Familien-Variante des Ur-Leipziger Bootstypes vorgestellt.
Optik mit Streitwert: HENRIETTE auf der Messe. Fotos: Bernd Reiher

Das neue Modell war erst eine Woche vor der Premiere fertig geworden und wurde am Messe-Donnerstag vom Sächsischen Wirtschaftsminister Jurk enthüllt. Getauft wurde es auf den Namen HENRIETTE. Namenspatronin des kleineren LeipzigBootes ist damit die Pädagogin und Frauenrechtlerin Henriette Goldschmidt, die von 1858 bis 1920 in Leipzig wirkte.
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Kultur im Pleißestädtchen: Ralph von Rauchhaupt seit einem Jahr Referatsleiter in Markkleeberg

(11_02_br) Das Seenstädtchen Markkleeberg im Süden von Leipzig ist nicht nur grün, grenzidyllisch und mittlerweile auch nah am Wasser gebaut. Mit seinen Lindensälen, dem ehemaligen Landwirtschaftsmuseum, dem Westphalschen Haus sowie seinen Musikpartnern Rundfunkblasorchester und Westsächsische Symphoniker kommt es auch kulturell nicht unbedingt in einer Armenhausvariante daher.

Ein kommunaler Reichtum, der verwaltet werden muss. Erledigt wird das im Technischen Rathaus in Markkleeberg-Mitte. Hier steht der Schreibtisch des Referatsleiters für Kultur und Erholung und der hat vor rund einem Jahr mit Ralph von Rauchhaupt einen neuen Inhaber bekommen.

Bernd Reiher hat den studierten Archäologen im Februar 2009 getroffen. Es ging nicht nur um einen Rückblick auf sein erstes Jahr im Amt und aktuelle Projekte, sondern auch um Kino in Markkleeberg, das Landwirtschaftsmuseum und ein Sommernachtskonzert im Kanupark.
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Handicap mit Kraftwerksblick: Der Ökolöwe und die Cospudener Golfhotelträume

(07_02_br) Der Cospudener See ist angeblich als Standort für einen neuen Golfplatz samt Hotelkomplex im Gespräch. Das zumindest konnte lesen, wer sich am 29. Januar für die Lektüre der Umland-Seiten der Leipziger Volkszeitung entschied.Der Cospudener See ist angeblich als Standort für einen neuen Golfplatz samt Hotelkomplex im Gespräch. Das zumindest konnte lesen, wer sich am 29. Januar für die Lektüre der Umland-Seiten der Leipziger Volkszeitung entschied.

Zwar scheint das Projekt noch auf eher tönernen Füßen zu stehen. Trotzdem regt sich schon jetzt einiger Protest. Er kommt vor allem von den Leipziger Naturschutzverbänden Ökolöwe und NaBu. Sie stören sich u.a. daran, dass damit erneut erfolgreiche
Wiederaufforstungsmaßnahmen in Frage gestellt werden, zumal es an der Ostseite des Cospudener Sees schon einen
Golfplatz gibt.

Über die Hintergründe und warum der Cospudener See einen zweiten Golfplatz nicht braucht, darüber sprachen wir am 5. Februar mit Philipp Steuer vom Leipziger Ökolöwen e.V.
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Elsterstausee: Ingo Sasama zur Idee des William Grosser

(28_01_br) Der Leipziger Die-Linke-Stadtrat William Grosser hat Ende 2008 ein Konzept zur Einbindung des Elsterstausees ins Gewässersystem des Leipziger Neuseenlandes vorgelegt. Die Idee ist nicht von Pappe. Einmal umgesetzt würden nicht nur der Elsterstausee, sondern auch der südliche Leipziger Auewald und sogar das Leipziger Neuseenland selbst profitieren.

Gute Idee, das findet auch Ingo Sasama. Er ist Stadtrat für B90/Die Grünen und gleichzeitig Vorstandsmitglied des Fördervereines Elsterstausee. Er sieht aber auch ein Problem bei der Finanzierung dieses Unterfangens.
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"Komm her und segele": Markkleeberger Seen-Betreiber im Gespräch

(21_01_br) "Komm her und segele" - so lautet ein Motto der Bewirtschafter des Markkleeberger Sees im Leipziger Neuseenland. Er wurde im Jahr 2006 eröffnet und hat sich seitdem nicht nur als jüngstes Gewässer im Neuseenland sondern auch als Sportsee einen Namen gemacht. Nächste Schritte in seiner Entwicklung sollen die weitere Planung des Hafens, mehr Serviceeinrichtungen sowie der Bau der Schleuse zum Störmthaler See sein.
Der Markkleeberger See Anfang 2009: Vorbote der Schleuse und das neue Strandcafé bei Nacht. Fotos: BR

Wie die Fortschritte aus der Sicht der Seenverwalter aussehen, wie sie die vergangene Saison 2008 einschätzen und was bei der weiteren Entwicklung wann genau geschehen soll, darüber sprach Bernd Reiher mit Claus Mann und Bernd Walther von der Betreiberfirma EGW Wachau.
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Karl Heyde und der "Club der Argonauten"
(11_01_br) Von der Elster bis zur Alster, das ist eine kühne Idee, die schon länger in den Leipzigern gärt. Lange wurde nur davon geträumt, jetzt werden mit dem Neuanlauf für den Durchstich vom Lindenauer Hafen zum Karl-Heine-Kanal Nägel mit Köpfen gemacht. Mit dessen Fertigstellung wäre die Verbindung zwar immer noch nicht perfekt. Auch danach wird es an der nötigen Verbindung zwischen Lindenauer Hafen und Elster-Saale-Kanal mangeln. Gerade dieser Knotenpunkt bereitet manchem Naturschützer aber noch einige Bedenken.

Einer davon ist Karl Heyde vom Leipziger NaBu. Ihn stört die mögliche Vermischung des nährstoffreichen Wassers der Stadtgewässer mit dem jetzt noch sauberen des Elster-Saale-Kanales. Ihn hatten wir im Sommer anlässlich der Vorgänge beim Leipziger Wasserfest gesprochen.

Seine Gedanken und Worte zum "Club der Argonauten" galten und gelten den weniger schillernden Seiten des ehrgeizigen Projektes. Vom "Club der Argonauten" war zwar seit dem Sommer nicht mehr viel zu hören. Trotzdem bleiben mit der Idee auch Heydes Gedanken weiter aktuell.
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Neue Zukunftsvariante für den Elsterstausee - Stadtrat Grosser schlägt 3 Fliegen mit einer Klappe

(23_12_br) Für die Rettung des Elsterstausees im Leipziger Südwesten ist eine neue Lösungsvariante aufgetaucht. Formuliert wurde sie vom Leipziger Stadtrat William Grosser von Die Linke. Er schlägt vor, das Gewässer als Speicherbecken für die kühnen Vorhaben des Wassertouristischen Nutzungskonzeptes der Messestadt zu nutzen. Das hängt nämlich mit dem Floßgraben an einem seidenen Faden, da der als einzige Wasserverbindung zwischen Stadtgewässern und Neuseenland für Bootsverkehr mitunter zuwenig Wasser führt. Ein Umstand, der sich gerade in den Sommermonaten häuft. Jener Zeit, in der mit besonders hohem Touristenaufkommen wegen des Leipziger Gewässersystemes zu rechnen ist, und der Bach besonders für den Bootsverkehr benötigt wird.

Stadtrat Grosser schlägt jetzt vor, Wasser aus der Weißen Elster hinzuzugeben. Das an sich ist nichts Neues, nur reichen die bei der bisherigen Variante geförderten Wassermengen nicht aus, um auch in trockenen Zeiten eine Schiffbarkeit des Floßgrabens zu garantieren. Grosser setzt genau an diesem Punkt an. Er will den Elsterstausee als Speicher zwischenschalten, um auch in schlechten Zeiten auf ein Wassereservoir für ausreichende Pegelstände zurückgreifen zu können. Nötig wären nur eine Anbindung des Elsterstausees an die Weiße Elster und ein Kanal, der in Richtung Floßgraben führt.

Nebenbei könnte dabei auch die Hartmannschlenke mit neuem Wasser versorgt werden und die Leute aus der Stadtverwaltung müssten nicht mehr fürchten, dass sie wegen deren Zerstörung auf Kollisionskurs mit geltendem EU-Recht sind. Wir erinnern: das Weichholzbiotop Hartmannschlenke ist als so genannter FFH-Raum gesetzlich geschützt. Diverse Eingriffe in den Wasserhaushalt haben aber dafür gesorgt, dass sie seit einigen Jahren großteils trocken gelegt ist. Ein Umstand, der einige Leipziger momentan auf eine Kontaktaufnahme mit den Brüsseler Gesetzteshütern schielen lässt.

Mit seinem Vorschlag hat Stadtrat William Grosser von Die Linke jetzt so etwas Ähnliches wie eine Win-Win-Win-Situation aus dem Ärmel gezaubert. Was dabei genau passieren soll, das erklärte er am 22. Dezember am Radio-Neuseenland-Mikrofon.
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Elsterstausee und Förderverein: Gespräch mit Ingo Sasama

(10_12_br) Wasserverlust, Vereinsauflösung, vertagte Fördermittel - schlechte Nachrichten gab es für den Elsterstausee im Jahr 2008 genug. Eine der wenigen Hoffnung spendenden hieß "Gründung Förderverein". Sie ging am 25. November im Knauthainer Schloss über die Bühne.

Einer der Vorstände heißt Ingo Sasama. Er sprach am Radio-Neuseenland-Mikrofon über die aktuelle Situation, das Problem mit Henne und Ei in Sachen Fördermittel, die Ziele des Fördervereines und die mögliche Zukunft des Elsterstausees. Länge: ca. 9 Minuten.
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Altes Schiff mit neuem Leben: Frank Sporleder und die MS COSPUDEN

(30_11_br) Das Leipziger Neuseenland steuert stramm auf seinen 10. Geburtstag zu. Von Anfang an dabei ist eine Institution namens MS Cospuden. Das kleine Schiff hat eine bewegte Geschichte. Der Mann der für den Abschnitt in der Leipziger Tieflandsebene verantwortlich ist, heißt Frank Sporleder.
Von vorn, von rechts, von oben: die MS Cospuden hat eine bewegte Geschichte. Fotos: B. Reiher

Er holte die MS Cospuden Anfang des Jahrtausends nach Leipzig. Hat hier manch Höhe- und Tiefpunkt mit ihr erlebt. Und er sorgt seit ihrer Leipziger Zeit nicht nur dafür, dass sie fährt, sondern dass auch die nötigen Fahrgäste nicht fehlen. Ende November war er vor dem Mikrofon von Radio Neuseenland aufgetaucht und hat uns eine weitere neue Geschichte aus Neuseenland erzählt.
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Düsenlack und graue Kisten: Markkleeberg und die Kunst des Sprühens

(27_11_br) Graffities haben es heutzutage nicht leicht. Sie werden als Schmiererei verteufelt, beim Anbringen sollte man nicht erwischt werden und wenn doch einmal so ein Bildchen fertig geworden ist, dann hat es gute Chancen, schnell übermalt oder wieder entfernt zu werden. In Markkleeberg hat man sich dieser Gattung der freien Kunst auf ganz andere Weise genähert. Im sich mausernden Seenstädtchen hat man ihr Flächen zur Verfügung gestellt. Kleine graue kantige Objekte im öffentlichen Raum, von denen es nicht wenige gibt, die aber bisher kaum ins Auge gefallen sind.
Selten sonst so schön: Kanupark, Forsthaus und Segel-Impressionen auf Markkleeberger Stromkästen. Fotos: knustkunst.de

Der Leipziger Marc Knust hat sich ihnen mit Dosen und Farben von der künstlerischen Seite her genähert. Was er dabei macht,
wo man seine Arbeiten finden kann und welche Idee dahinter steckt, darum geht es in den runden acht Minuten dieser
neuen Geschichte aus Neuseenland.
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Der Tourismusverein Leipziger Neuseenland und die Saison 2008

(22_10_br) Im November 2007 war sie der erste Gast eines Podcasts von Radio Neuseenland - Sandra Brandt vom Tourismusverein Leipziger Neuseenland. Seitdem ist nicht nur viel Wasser in die neuen Seen geflossen, sondern auch viel geschehen. Grund genug, um mit ihr auch in diesem Oktober einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Diesmal haben wir Frau Brandt in ihrem Hauptquartier am Markt in Borna getroffen. Es ging um die gerade auslaufende Saison 2008, den Winter und das Jahr 2009.
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Beton, Stahl und ein bisschen Elektronik: Sanierung des AGRA-Wehres abgeschlossen

(13_09_br) Die Sanierung des Markkleeberger AGRA-Wehres ist beendet. Am 12. September ist bei einem Ortstermin das Ende der Baumaßnahme verkündet worden. 600 m³ Beton sind geflossen. 50 Tonnen Stahl wurden verbaut. Neu dazugekommen sind eine Fischaufstiegsschleuse und ein paar Elektronikbauteile, mit denen das Wehr jetzt auch von der Zentrale aus gesteuert werden kann.

Über die Neuerungen, wie die Aufstiegshilfe für Fische funktioniert und ob sich mit der Sanierung vielleicht auch etwas für Paddler geändert hat, darüber sprachen wir am Rande des Treffens mit Cornelia Häder, der Bauleiterin des Projektes.
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NaBu & Neuseenland III: Die Hartmannschlenke

(09_09_br) Leipzigs Stabrdtgewässer haben eine lange Geschichte. Nicht immer ist man dabei zimperlich mit ihnen umgegangen. Teilweise wurden sie verrohrt, weil die darin eingeleiteten Abwässer das Stadtbild verschandelten. Seit der Wende werden die alten Gräben neu entdeckt und sind mittlerweile Teil einer großen Idee. Der Plan heißt "wassertouristisches Nutzungskonzept". Mit ihm soll es möglich werden, per Boot zwischen den Gewässern des Neuseenlandes und dem Leipziger Stadtzentrum zu pendeln.

Doch nicht alle Streckenabschnitte sind zum Boot fahren geeignet. Da wo es klemmen könnte, wird die Baggerschaufel angesetzt. Die Folgen aber werden unterschätzt. Besonders deutlich zeigt sich das im südlichen Auewald. Durch die Ausbaggerung des Floßgrabens wurde hier u.a. die Hartmannschlenke trocken gelegt. Hinter diesem Namen versteckt sich jedoch ein Biotop-Typ, der nicht nur durch sächsisches sondern auch durch EU-Recht geschützt ist.

Was die Hartmannschlenke ist, über die aktuelle Situation und warum die Stadt bei ihrer Rettung eher ein Hindernis ist, darüber
sprach Bernd Reiher für Radio Neuseenland mit Karl Heyde von der Leipziger Regionalgruppe des NaBu Deutschland e.V.
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Fotowettbewerb Neuse(h)enland

(07_09_br) Am 13. September fällt der Hammer beim Fotowettbwerb "Se(h)eblicke 2008". Bis dahin stehen für eine Teilnahme noch alle Tore offen. Zu gewinnen gibt es neben der Veröffentlichung auf Postkarte und Plakat Gutscheine für Bootsfahrten und den Kanupark. Die Adresse für Papierbilder lautet: Tourismusverein Leipziger Neuseenland, Markt 2, 04552 Borna. Bilder aus Digitalkameras sollen an die Leipziger Internet-Zeitung geschickt werden. Adresse dafür: fotowettbewerb@l-iz.de.
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NaBu & Neuseenland II: Das Leipziger Wasserfest

(22_08_br) Die Stadt Leipzig segelt festen Kurses in Richtung Wasserstadt, manövriert wird aber oft noch im Stil eines Bananen-Bootes. Stichworte? Grinsel-Törns oder Pappboot-Rennen. Jüngstes Beispiel: das Leipziger Wasserfest. Hier wird kräftig gefeiert. Hier steht der Event-Charakter im Vordergrund. Während die Wasserbespaßung auf der einen Seite aber immer mehr ausufert, werden auf der anderen schon mal sichtbar die Nasen gerümpft.

Warum das so ist und warum das Wasserfest auch eine ziemliche Belastung sein kann, darüber sprach Bernd Reiher für Radio Neuseenland mit Karl Heyde vom Leipziger NaBu e.V.
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NaBu & Neuseenland I: Der Elsterstausee

(24_07_br) Der Leipziger Elsterstausee ist ein beliebtes Ausflugsziel im Südwesten der Messestadt. Seine weitere Entwicklung jedoch ist ungewiss. Grund ist der desolate Zustand des einst auch als Segelrevier genutzten Wasserspeichers. Über die aktuelle Situation, die Geschichte des Gewässers und mögliche Optionen für die Zukunft sprach Bernd Reiher für Radio Neuseenland mit Karl Heyde von der Leipziger Sektion des Naturschutzbund NaBu e.V.
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MS SANTA BARBARA auf dem Zwenkauer See

(22_07_br) Er ist noch nicht vollständig geflutet und es wird noch einige Jährchen dauern, bis es soweit ist, der Zwenkauer See.
Trotzdem wird hier schon jetzt mit Leinen und Ruder hantiert, auf einem Fahrgastschiff nämlich, das seit Anfang Juli vor den Küsten des Gewässers rotiert. MS Santa Barbara wurde es getauft und ist Freunden der Mecklenburgischen Seenplatte auch als MS Walküre von der Müritz bekannt. Über ihr neues Leben im Leipziger Neuseenland sprach Bernd Reiher mit dem Schiffsführer Thomas Nagel.
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Kanupark beim Wasserfest

(16_07_br) Vom 15. bis zum 17. August wird in Leipzig wieder das Wasserfest gefeiert. Erstmals wird dabei auch der Kanupark
Markkleeberg mit auf dem Programmzettel stehen. Wie es dazu kam, was dabei genau geschehen soll und wie es im Kanupark
nach dem Wasserfest weitergeht, darüber sprach Bernd Reiher mit dem Sport- und Tourismusmanager Christoph Kirsten vom
Kanupark Markkleeberg.
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FIS-Rollski-Weltcup in Markkleeberg

(02_07_br) Am Wochenende des 4. bis 6. Juli geht am Markkleeberger See im Leipziger Süden der FIS Rollski-Weltcup über die Piste. Die Teilnehmerliste ist gut bestückt. Auch die Leipziger Delegation scheint nicht von Pappe. Was der Rollski-Weltcup überhaupt ist, warum er gerade an die Ufer des Markkleeberger Sees gespült wurde und was dabei zu erwarten ist, darüber sprach Bernd Reiher für Radio Neuseenland und die Leipziger Internet-Zeitung mit dem Wettkampfleiter Mathias Baldeweg.
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Ferienanlage Seepark Auenhain

(12_06_br) Am Markkleeberger See im Leipziger Neuseenland werden momentan Nägel mit Köpfen gemacht. Erst wurden hier Tickets für Olympia vergeben, dann waren die lange angekündigten Bisons an der Reihe. Ende Juni steht nun ein weiterer Jahreshöhepunkt ins Haus: dann wird das Feriendorf Seepark Auenhain eröffnet. Bei dem Domizil handelt es sich um eine ganzjährig bewohnbare Bungalowsiedlung mit 32 Häusern, Caravan-Stellplätzen, einem Wellness-Haus sowie einem Restaurant. Wie es dazu kam und wie man sich die Anlage im Einzelnen vorstellen kann, darüber sprach Bernd Reiher für Radio Neuseenland mit Bernd Walther von der EGW Wachau.
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Bisons Markkleeberger See

(12_06_br) Erst kam der Winter dazwischen, dann war es der auf die Welt drängende Nachwuchs - sie haben sich geziert, die Bisons für den Markkleeberger See. Jetzt sind sie da, genauer seit Ende Mai. Bestaunen kann man sie am Südwestufer des jüngsten Gewässers von Neuseenland. Die Tiere sollen aber nicht nur als Postkartenidyll dienen. Die Organisatoren der Veranstaltung haben noch mehr mit ihnen vor. Was genau, das erfuhr Bernd Reiher im Gespräch mit Bernd Walther vom Seenbetreiber EGW Wachau.
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Taufe LeipzigBoot

(22_05_br) Das LeipzigBoot ist getauft! Seit heute fährt es, das speziell für die Leipziger Stadtgewässer und umliegenden Seen konstruierte Wassergefährt. Schön ist zwar etwas anderes, aber die Entwickler hatten es mit allerlei Vorgaben zu tun. Beim Tiefgang mussten die Bälle flach gehalten werden, der Wellengang sollte ebenfalls ein zahlenmäßig kaum messbarer sein und schlußendlich sollte darin auch noch ein umweltfreundlicher Antrieb für den Vortrieb sorgen.
Was lange währt wird gut - oder LeipzigBoot. Medienrummel bei der Taufe. Fotos: Bernd Reiher

Die Taufe wurde am Schladitzer See gefeiert. Jetzt, wo die lange erwartete Messe aber gelesen ist, schleichen sich auch andere
Fragen auf den Plan. Zum Beispiel: Wer kann das Boot wann kaufen und vor allem, zu welchem Preis? Angela Zabojnik arbeitet
im Amt für Umweltschutz im Leipziger Rathaus. Genauer in der Abteilung Wasserwirtschaft. Sie stand mir am Rande des Festes
für Auskünfte zur Verfügung.
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Interview mit Dr. Gabriela Lantzsch

(Am 14. Mai 2008 kam es in der Hafenanlage Pier1 am Cospudener See zu einem medientechnischen Massenphänomen. Grund war die Präsentation eines neuen Info-Terminals, mit dem Besucher, Gäste und Touristen auch vor Ort Informationen zum Thema Neuseenland abrufen können. Anwesend war auch die Großpösnaer Bürgermeisterin und eher als Vorsitzende des Tourismusverbandes Leipziger Land bekannte Dr. Gabriela Lantzsch.

Mit ihr kam es am Rande des Happenings zu einem Gespräch, in dem es um ein eher globaleres Thema ging. Denn im Herbst 2007 soll es im Leipziger Land zu einer Undercover-Aktion gekommen sein, bei der die Tourismusfähigkeit des Landkreises einer Nagelprobe unterzogen worden war. Zwei Akteure waren dabei in der Region unterwegs und haben einzelne Orte hinsichtlich ihrer Tourismusfähigkeit auf die Probe gestellt. Das Ergebnis muß wohl sehr aufschlußreich gewesen sein.
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Radio Neuseenland #5

(31_03_br) Podcast Nummer 5 vom 31. März 2008. Thema: alte Flüsse und neue Seen in Leipzig und dem Südraum. Heute mit: Nachrichten, Veranstaltungs- und Netztipps und Petra Köpping, der Landrätin des Landkreises Leipziger Land, im Interviewteil.
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Radio Neuseenland #4

(18_02_br) Radio Neuseenland Podcast Nr. 4 vom 18. Februar 2008. Thema: alte Gewässer und neue Seen in Leipzig und dem Südraum. Heute mit: Nachrichten, Veranstaltungs- und Netztipps und einem Leipziger, dessen Kollegen in der Messestadt an einer Hand abzuzählen sind: einem Kapitän der Leipziger Flußschifffahrt - genauer Herrn Herold von Boots-Herold in der Antonienstraße. Er spricht über den Kanal, die Vergangenheit und solche illustren Dinge wie den Wassergott oder den Charlottenhof.
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Abschluss BOOT SACHSEN

(17_02_br) Am Wochenende kam es auf dem AGRA-Messegelände im Leipziger Süden zur Premierenausgabe der Wassersportmesse BOOT SACHSEN. Am frühen Sonntagnachmittag trafen wir den Sprecher und erfuhren einiges über den aktuellen Stand, den Verlauf und die Zukunft der jungen Messeveranstaltung.
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Radio Neuseenland #3

(17_01_br) Ausgabe 3 vom 17. Januar 2008. Inhalt: Nachrichten, Netz-/Ausflugstipps und im Interviewteil ein Gespräch mit einem der Organisatoren der Wassersportmesse BOOT SACHSEN, die Mitte Februar auf dem AGRA Messegelände im Süden Leipzigs über die Bühne gehen soll.
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Radio Neuseenland #2

(14_12_br) Radio Neuseenland - Ticker, Lexikon, Links, Tipps & Interviews. Thema: Neue Leipziger Gewässerplatte. Inhalt Ausgabe 2: Nachrichten, Veranstaltungs- und Netztipps und ein Gespräch mit Christian Conrad vom Seenbewirtschafter PIER 1.
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Radio Neuseenland #1

(07_11_br) Radio Neuseenland ist das Audiomagazin zur Seenplatte im Leipziger Südraum. Inhalt Ausgabe 1: Nachrichten,
Veranstaltungstipps und ein Interview mit Frau Brandt vom Tourismusverband Leipziger Land. Die Musik kam von AUDIOMOE
vom Podsafe-Music-Portal garageband.com.
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