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Auch 2012 Bautreiben an Leipziger Küsten - LMBV-Projekte in Mitteldeutschland und Sanierungsschwerpunkte in 2012
Ungekäürzte Pressemitteilung der LMBV vom 25. Januar 2012

Leipzig. Das der LMBV in 2012 zur Verfügung stehende Budget im Sanierungsbereich Mitteldeutschland beläuft sich voraussichtlich – so der Planungsstand am Jahresbeginn - anteilig auf rund 53,2 Mio. Euro. Dies ist rund ein Drittel der insgesamt im Bereich der LMBV vorgesehenen Projektausgaben von 166 Mio. Euro. Damit können auch im mitteldeutschen Revier wesentliche Arbeiten aus dem Vorjahr 2011, in dem rund 63 Mio. Euro in Aufträge und Projekte investiert worden waren, auf ähnlichem Niveau auch in den kommenden Monaten des Jahres 2012 fortgeführt werden.


Hinten Markkleeberger See, vorne der Störmthaler mit Halbinsel. Foto: LMBV/Peter Radke

Die finanziellen Mittel zur Bergbausanierung werden entsprechend dem laufenden Verwaltungsabkommen IV zur Braunkohlesanierung (Zeitraum 2008 -2012) vom Bund und den jeweiligen Bundesländern aufgebracht. Für 2012 werden im Sanierungsbereich Mitteldeutschland in der Grundsanierung rund 25,7 Mio. Euro zur Umsetzung gebracht. Rund 23,5 Mio. Euro werden für Gefahrenabwehrprojekte hinsichtlich des Grundwasser-Wiederanstiegs geplant. Für sogenannte § 4-Vorhaben zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards sind 4,0 Mio. Euro in Ansatz gebracht.


Projekte der Grundsanierung nach § 2 VA: Die Baumaßnahmen der LMBV am Sanierungstagebau Zwenkau zur Herstellung einer Hochwasserentlastung der Weißen Elster bei Zitzschen zur Einleitung von Elsterwasser in den Zwenkauer See wurden 2011 planmäßig weitergeführt. Das Projekt beinhaltet die Herstellung eines Abschlagbauwerkes in der Weißen Elster, eines Überleiterbauwerkes und eines Einlaufgerinnes in den Zwenkauer See sowie den Bau einer Brücke im Zuge der B 186 über das Überleiterbauwerk, die bereits Ende Oktober 2011 freigegeben wurde. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Abschlags- und Überleitbauwerks ist für Mitte 2012 geplant. Über dieses kombinierte Bauwerk ist mit Fertigstellung eine zusätzliche Zuführung von Wasser aus der Weißen Elster zur Flutung des Zwenkauer Sees geplant. Gegenwärtig erfolgt die Erstellung der ingenieurtechnischen Ausführungs- und Vergabeplanung zum Hochwasserausleitbauwerk am Standort Hartmannsdorf, auch als Betriebsauslass Weiße Elster bezeichnet.

Die Erstellung der Planungsunterlagen für die Beantragung der Plangenehmigung für die Baumaßnahme „Vorflutausbindung aus dem Zwenkauer See“ über die kurze Kanalverbindung zwischen Zwenkauer und Cospudener See“, dem sog. Harthkanal wird forciert. Vorbereitend erfolgen ab Januar 2012 die Holzungsarbeiten zur Baufeldfreimachung sowie die bergrechtliche Beantragung der Vorprofilierung des Ablaufgrabens. Mitte 2011 konnte die vom Hainer an den Zwenkauer See umgesetzte Neutralisationsanlage planmäßig in Betreib genommen werden. Bis Ende 2014 werden täglich 26 Tonnen Branntkalk als Kalkmilch-Suspension dem Seewasser zugeführt. Im Bereich des ehemaligen Tagebaus Witznitz erfolgt 2012 zwischen den Bergbaufolgeseen Kahnsdorf und Hain die Herstellung der Gewässerverbindung zur späteren Ableitung des Überschusswassers vom Kahnsdorfer See. Notwendige Baumaßnahmen in den Tagebaufeldern Espenhain zur Gestaltung der Auslaufbucht am Markkleeberger See mit Molen und Grundschwellen zur Anbindung an den Vorfluter „Kleine Pleiße“ wurden bereits realisiert. Mit dem Bauvorhaben „Errichtung eines Auslaufbauwerkes“ zur Ableitung des Überschusswassers aus dem Markkleeberger See sowie zur Sicherung des geforderten ökologischen Mindestabflusses in die Kleine Pleiße wurde im III. Quartal 2011 begonnen; die Fertigstellung ist im II. Quartal 2012 geplant.

In Westsachsen werden die Maßnahmen zur Wasserentsorgung Schuttkippe und Kalkhalde im Jahr 2012 weitergeführt. Auch die Arbeiten zur Wasserhebung Restloch Zechau III und Restloch Haselbach I“ werden auch im Jahr 2012 kontinuierlich fortgeführt. Im Jahr 2012 erfolgen Bodensanierungs- und Abbrucharbeiten an der Tankstelle Lokschuppen. Der zweite Teil der Erkundungs- und Verwahrmaßnahme von untertägigem Bergbau im Bereich IDA-Schacht in Thüringen, die im Jahr 2012 begonnen wurden, dient der Gefahrenabwehr der bei der vorangegangenen Erkundungs- und Verwahrmaßnahme 2009 - 2011 festgestellten Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit im Bereich der Bundesstraße 180 und im Gewerbegebiet Kriebitzsch.

Bei Nachterstedt in Sachsen-Anhalt laufen die seeseitige Erkundungen der LMBV auf dem Concordiasee mit drei Pontons sowie die landseitigen Bohrerkundungen weiter. Zielstellung ist, die seeseitige Erkundung im Jahr 2012 abzuschließen. Bis zum Sommer 2012 soll die Erfassung aller wesentlichen Daten abgeschlossen sein und bis Mitte 2013 soll ein Abschlussgutachten vorliegen; parallel dazu erfolgt die Erstellung einer Sanierungskonzeption.

Den Bergbaufolgeseen konnten 2011 insgesamt mehr als 67 Mio. m³ Flutungswasser zugeführt werden, davon ca. 36 Mio. m³ in der Lausitz und 31 Mio. m³ in Mitteldeutschland. Das im Lausitzer und mitteldeutschen Revier vorhandene Wasserdefizit verringerte sich damit von ursprünglich 12 auf knapp 4,1 Mrd. m³. Dem Geiseltalsees wurden von Januar bis April 2011 knapp 14 Mio. Kubikmeter Wasser zugeleitet. Der See hat Ende April 2011 seinen Endwasserstand erreicht. Momentan arbeiten wir gemeinsam mit den Behörden daran, eine Teilnutzung des Sees im Frühjahr zu ermöglichen. Aktive Flutungen erfolgten nur noch im Südraum Leipzig in den ehemaligen Tagebauen Espenhain mit dem Störmthaler See und Markkleeberger See und bei Zwenkau. Hier wurden 2011 insgesamt rund 15,1 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem MIBRAG-Tagebau Profen eingeleitet. Ende 2012 werden Störmthaler/Markkleeberger See voraussichtlich die Endwasserstände erreichen; knapp 8 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem Tagebau Profen werden 2012 vorrangig in der Störmthaler See fließen. In den Zwenkauer See werden ca. 7,9 Mio. Kubikmeter Profener Wasser im Jahr 2012 eingeleitet. Der Haselbacher See wurde 2011 mit rund 1,5 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem MIBRAG-Tagebau Vereinigtes Schleenhain gestützt. Im Jahr 2012 werden voraussichtlich 2,4 Mio. Kubikmeter Wasser eingeleitet.

Einen weiteren Schwerpunkt der LMBV bilden auch 2012 die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im Zusammenhang mit dem Grundwasserwiederanstieg (§ 3 VA). Zu den Abwehrmaßnahmen beim Grundwasserwiederanstieg im Südraum gehört das Betreiben der Wasseraufbereitungsanlage Borna West, die auch 2012 planmäßig weiter läuft. An der „Adria“ ist der Beginn der Baumaßnahme zur bautechnischen Sanierung eines Kellers in der Mönchereistraße mit einer Folienaußen- und Innenabdichtung für März 2012 geplant. 2012 sollen jeweils zwei weitere bautechnische Sanierungen von Einfamilienhäusern in Markkleeberg und in Regis-Breitingen zur Ausschreibung und Realisierung kommen. Die Erkundungs- und Verwahrungsmaßnahme Tiefbau „Leipzig-Dölitz“ wurde 2011 weitergeführt und soll im Jahr 2012 abgeschlossen werden.
Im Nordraum, hier vor allem im Stadtgebiet Delitzsch, verlaufen die Gewässerausbaumaßnahmen des Vorfluters Lober planmäßig. Der zuerst begonnene 3. Bauabschnitt konnte auf einer Länge von 830 Metern termingerecht Ende 2011 abgeschlossen werden. Parallel erfolgte die Entnahme der Kolmationsschicht im Lober auf einer Länge von gut drei Kilometern. An über 20 Gebäuden wurden 2011 bauliche Maßnahmen realisiert. Weitere sechs Haussanierungen wurden 2011 begonnen, die 2012 abgeschlossen werden. Die Gebäude wurden durch verschiedene Bauverfahren wie Innen- und Außenabdichtungen, Errichtung einer Weißen Wanne, Kellerverfüllungen sowie durch Hausanhebungen gesichert. 2012 ist beispielsweise die Sanierung von acht weiteren Einzelhäusern durch Hausanhebung bzw. Abriss/Neubau geplant. Hinzu kommen weiterhin Kellersanierungen von acht Einfamilienhäusern, die realisiert werden sollen. Weitere Schwerpunktmaßnahmen laufen in Sachsen-Anhalt u. a. auch in Zschornewitz, Zscherndorf und Bitterfeld.

Wesentliche Aufgaben der LMBV sind auch die Umsetzung von sog. § 4-Projekten. Im Südraum Leipzig konnte am 11. Juli 2011 nach Fertigstellung des Schleusenbauwerkes am Connewitzer Wehr in der Pleiße die erste gewässertouristische Verbindung zwischen dem Bergbaufolgesee Cospuden und der Innenstadt Leipzig, der so genannte Kurs 1, mit einem Volksfest eröffnet werden. Zwischenzeitlich wurden über 12.000 Boote geschleust. Im künftigen Gewässerverbund zwischen Störmthaler und Markkleeberger See erfolgt seit dem Frühjahr der Bau der Kanuparkschleuse; die Arbeiten umfassen die Errichtung eines Schleusenbauwerkes einschl. der beidseitigen Kanalanbindungen und der Außenanlagen. In 2012 folgen die Baugrubenverfüllung, der Stahlwasserbau und der Einbau der EMSR-Technik, der Wegebau und der Bau der Vorhäfen; die Fertigstellung ist im III. Quartal 2012 geplant. Die Bauleistungen für den Bergbau-Technik-Park an der BAB 38 sind abgeschlossen, im Mai 2011 erfolgte die Übergabe an den Verein. Eine Eröffnung ist im Frühjahr 2012 geplant.

Am Störmthaler See konnten im Frühjahr 2011 die Restarbeiten sowie Prüfungen und Abnahmen von Sachverständigen und der Unteren Wasserbehörde an der Schwimmenden Kirche abgeschlossen und das Bauwerk an die Gemeinde Großpösna übergeben werden. Seit Anfang Juni 2011 steht die VINETA, die vom Krystallpalast Leipzig betrieben wird, für Interessierte offen. Weitere Erschließungsmaßnahmen an den Witznitzer Seen, wie der Bau vom Hafen, des Strandes und eines Parkplatzes in der Lagune Kahnsdorf sowie eines Schiffsanlegers und der Straße am Nordufer des Hainer Sees erfolgen 2012. Auch im Nordraum wird es weitere Planungen und Arbeiten für den Werbeliner und Schladitzer See geben. 2012 steht der Bau des Sportstrandes in der Schladitzer Bucht am Schladitzer See an. Am Werbeliner See läuft gegenwärtig die Ausführungsplanung für den nördlichen und östlichen Straßenanschluss mit Parkplatz; Baubeginn soll noch im Jahr 2012 sein. Darüber hinaus erfolgen weitere Planungsleistungen für einen Strandausbau am Seelhausener See sowie für Infrastrukturmaßnahmen beiden Seen.
Zur Meldung bei der LMBV ...
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Gesperrte Wege im Leipziger Auenwald: Deichbau dauert an - keine Ausschilderung
Leipziger Volkszeitung vom 19. Januar 2012

Radfahrer und Wanderer im Leipziger Auenwald und an der Luppe müssen sich noch bis März auf gesperrte Wege und Durchgänge einstellen. Grund dafür sind anhaltende Arbeiten auf Leipzigs Deichen.


Weitere Deichbauarbeiten am Elsterflutbecken: lvz-online hat nachgefragt. Foto: br

Wie Axel Bobbe, Leiter der Talsperrenverwaltung Untere Pleiße, am Donnerstag gegenüber LVZ-Online sagte, werden auf den im vergangenen Jahr großflächig gerodeten Hochwasserschutzanlagen noch immer Baumstümpfe entfernt und die entstehenden Löcher verfestigt.

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Vorbereitung für neue Wasserverbindung im Leipziger Neuseenland angelaufen
Leipziger Volkszeitung vom 16. Januar 2012

Zwenkau. Der Bergbausanierer LMBV hat im Leipziger Neuseenland eine weitere Baumaßnahme für den Gewässerverbund aus Tagbauseen in Angriff genommen. Zwischen dem Cospudener und dem Zwenkauer See südlich von Leipzig soll in den nächsten Jahren ein Verbindungskanal gebaut werden.
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LMBV-Flutung in Mitteldeutschland verlief 2011 planmäßig/Leipziger Flutungsausblick nach 2012
Pressemitteilung der LMBV vom 15. Januar 2012

Leipzig. Die LMBV-Flutung in Mitteldeutschland verlief 2011 weitestgehend planmäßig. Beispielsweise dem Geiseltalsee wurden von Januar bis April 2011 knapp 14 Mio. Kubikmeter Wasser zugeleitet. Der See hatte damit Ende April 2011 seinen Endwasserstand erreicht. Die Zufuhr von Überschusswasser der Geisel genügt seit dem zur Sicherung des erreichten Wasserstandes im Geiseltalsee.

Eine aktive Flutung erfolgt daher nur noch im Südraum Leipzig in den ehemaligen Tagebauen Espenhain - mit dem Störmthaler See und dem Markkleeberger See - sowie Zwenkau mit dem künftigen Zwenkauer See. Hier wurden 2011 insgesamt 15,1 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem MIBRAG-Tagebau Profen eingeleitet. Ende 2012 werden die beiden Störmthaler und Markkleeberger Seen voraussichtlich die Endwasserstände erreichen; knapp 8 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem Tagebau Profen werden 2012 vorrangig in der Störmthaler See fließen. In den Zwenkauer See sollen ca. 7,9 Mio. Kubikmeter Profener Wasser im Jahr 2012 eingeleitet werden.

An der Grenze zu Thüringen gelegen ist der Haselbacher See. Dieser wurde 2011 mit rund 1,5 Mio. Kubikmeter Wasser aus dem MIBRAG-Tagebau Vereinigtes Schleenhain gestützt. Im Jahr 2012 werden voraussichtlich weitere 2,4 Mio. Kubikmeter Wasser eingeleitet.
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Stadt plant Kredit für Hafenverbindung aufzunehmen
mephisto976.de am 12. Januar 2012

Die Stadt will den Durchbruch zwischen Karl-Heine-Kanal und Lindenauer Hafen vorantreiben. Dazu ist die Aufnahme eines Kredits im Gespräch. Kreditgeber soll das EU-Programm „Jessica“ sein. Es würde fast die Hälfte zu dem mehr als acht Millionen Euro teurem Projekt beisteuern. Ursprünglich sollte der rund 600 Meter lange Durchbruch zu zwei Dritteln von Bund und Ländern finanziert werden.
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Auf Wasser gebaut
Naumburger Tageblatt vom 3. Januar 2012

Michael Witfer wirkt nicht wie jemand, der Zweifel kennt. Wenn er von etwas überzeugt ist, dann richtig. Und so gerät der 46-Jährige regelrecht in Euphorie, als er kurz vor Weihnachten Post vom Petitionsausschuss des Bundestages liest. Der Inhalt: Die von ihm und anderen unterzeichnete Petition, in der die Fertigstellung des Saale-Elster-Kanals zwischen Leipzig und der Saale bei Leuna gefordert wird, wird dem Bundesverkehrsministerium übergeben. Der Bundestag hat es so beschlossen.
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Bergbauseen erhielten 2011 weniger Flutungswasser
Märkische Oderzeitung vom 1. Januar 2012

Senftenberg (dpa) Die Bergbauseen in der Lausitz und in Mitteldeutschland konnten im Jahr 2011 wegen Trockenperioden nur mit knapp halb so viel Wasser geflutet werden wie im Jahr davor. Rund 80 Millionen Kubikmeter Flutungswasser seien 2011 in die Tagebau-Restlöcher beider Braunkohleregionen geleitet wurden, teilte der Bergbausanierungsträger LMBV im brandenburgischen Senftenberg mit.
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Ein Pionier am Hainer See
Peter Krischunas in der Leipziger Volkszeitung vom 29. Dezember 2011

Kahnsdorf. „Die Zeit zum Segeln auf dem Hainer See ist noch nicht reif", sagt Jens Hank. Die erste Saison seiner Sportbootschule „Hafenpoller" ist nun vorbei. Doch mit gerade mal zehn Kunden über das gesamte Jahr kann der Zwenkauer kaum zufrieden sein.
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Neues Leben an Leipzigs Küsten - Die Seen im Süden der Stadt sind inzwischen einmalig
Sächsische Zeitung vom 29. Dezember 2011

Diesen Stau nehmen die Fahrer sportlich. Ein Dutzend Paddelboote in Grün, Orange und Blau dümpelt vor den geschlossenen Toren der Schleuse in Leipzig-Connewitz vor sich hin, bis es endlich losgeht. Sie wollen weiter, gen Süden, Richtung Cospudener See. Die Herbstsonne strahlt, das Wasser gluckst, die Stimmung ist gelassen. Vor den Ausflüglern liegt eine anderthalbstündige Wassersafari durch den verschlungenen, wildromantischen Floßgraben.
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Erde in Spora kommt nicht zur Ruhe
Claudia Petasch in der Mitteldeutschen Zeitung vom 16. Dezember 2011

In der Gemeinde Elsteraue gab es in diesem Jahr zwei große Böschungsrutschungen an Tagebaurestlöchern. Während am Naturbad Rehmsdorf die Vorbereitungen für die Böschungssanierung laufen, ist die Lage in Spora am Penkwitzer See noch akut. Heißt: die Erde bewegt sich noch. Am Sonntag sackte im nordwestlichen Bereich auf etwa 150 Metern Länge die Erde um gute zehn Meter nach unten und kam auch im Laufe der Woche nicht zur Ruhe.
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Von der Viehweide zum Landschaftsgarten - Geschichte des Palmengartens beginnt 1893
Hans-Joachim Hädicke in den Leipziger Blättern Nummer 37 (2000)

Die ehemaligen Lindenauer Ratswiesen haben eine bewegte Vergangenheit. Lindenau war seit 1527 - wie viele Dörfer in der Umgebung der großen Stadt - Ratsdorf. Das Gebiet westlich der Elster wurde aber vom Merseburger Domstift verwaltet. Durch den Wiener Friedensvertrag von 1815 verlor das Stift die Gegend an Sachsen.

Im Jahr 1861 regte ein Bürgerkomitee an, die Ratswiesen am Kuhturm für die Erholung und Belehrung der Bevölkerung zu erschließen. Der Kuhturm diente lange den Viehhirten als Beobachtungsstation wegen des guten überblicks über die ausgedehnten Weideflächen und als Brandwache. Die expandierende Stadt drängte nun aber die Landwirtschaft weiter aus der Region hinaus.
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Leipziger Neuseenland-Planer hoffen auf 30 Millionen Euro vom Freistaat
dpa-Meldung in der Leipziger Volkszeitung vom 9. Dezember 2011

Zur Gestaltung des Leipziger Neuseenlands hoffen die Verantwortlichen in der Region auf Millionenzuschüsse des Freistaates Sachsen und des Bundes. Derzeit laufen die Verhandlungen über ein fünftes Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung ab 2013. Nötig wären 30 Millionen Euro über fünf Jahre, sagte der Vorsitzende des Regionalen Planungsverbands Westsachsen, Andreas Berkner, am Donnerstag in Leipzig.
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Buntgarnwerke mit venzianischem Flair
Gerda Gericke in der Immobilien-Zeitung vom 1. Dezember 2011

Veneziaquartier hat die Leipziger GRK Hol­ding ihre 125 Eigentumswohnungen in Euro­pas größtem Industriedenkmal aus der Grün­derzeit getauft. Okay, das alte Arbeitervier­tel Plagwitz kann mit den großartigen Paläs­ten und quirligen Wasserstraßen der italieni­schen Touristenmetropole nicht mithalten. Aber immerhin schwappt, ähnlich trübe wie die venezianischen Kanäle, die Weiße Els­ter an den ehemaligen Buntgarnwerken in der Nonnenstraße vorbei. Und gleich neben den Klinkerbau haben findige Plagwitzer sogar eine Gondel am 245 km langen Ne­benfluss der Saale vertäut.
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Immer wieder Ärger mit dem Kulki
Leipzig-Fernsehen am 25. November 2011

Der Kulkwitzer See sorgt immer wieder für Diskussionen. Zwar waren die Wasserwerte bisher immer in Ordnung, der NABU befürchtete aber noch im vergangen Jahr eine Übernutzung des Gewässers - und damit eine Verschlechterung der Werte. Zu Unrecht, wie die Diskussionsrunde mit Vertretern der Interessengemeinschaft Kulkwitzer See, Stadt Leipzig und NABU zeigte. Denn die Wasserwerte haben sich über den Sommer hinweg sogar verbessert.
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Der Osten kann dem Westen das Wasser reichen: Cospudener See bundesweit auf Platz zwei
Matthias Weidemann in der Leipziger Internet-Zeitung L-IZ vom 10. November 2011

Nur einer kann dem Cospudener See das Wasser reichen. Und der kommt auch noch aus dem Westen. Bis zum 30. Oktober lief eine bundesweite Online-Abstimmung zu den schönsten Seen Deutschlands, bei der sich der „Cossi“ überraschend auf Platz drei wiederfand, noch vor dem Starnberger See. Jetzt hat er auch den überholt und landete hinter dem Tegernsee auf dem zweiten Platz.
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Costa Cospuda: Schönster See in Ostdeutschland
Sächsische Zeitung/Chemnitzer Morgenpost vom 4. November 2011

Da werden sich die Leipziger bestätigt fühlen: Der Cospudener See bei Leipzig ist der zweitbeliebteste See Deutschlands - das ergab eine Online-Umfrage. Immerhin 2.000 deutsche Seen standen zur Auswahl. Das ehemalige Tagebaurestloch hängte gar den Bodensee ab.
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Cospudener See ist der zweitbeliebteste in Deutschland
Freie Presse/dapd am 2. November 2011

Der Cospudener See bei Leipzig ist bei einer Online-Abstimmung zu Deutschlands zweitbeliebtestem Binnengewässer gekürt worden. Nur der Tegernsee habe bei der Wahl "Dein Lieblingssee" des Internetportals Seen.de mehr Stimmen bekommen, teilte die Leipziger Tourismus- und Marketinggesellschaft am Mittwoch mit.
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Baufortschritt für Hochwasserentlastung Weiße Elster in den Zwenkauer See: Verkehrsfreigabe Brücke B186
LMBV-Pressemitteilung 1. November 2011

Vor gut einem Jahr starteten die Maßnahmen zur Herstellung eines Bauwerkes zur Hochwasserentlastung der Weißen Elster in den Zwenkauer See in der Nähe der Ortslage Zitzschen mit folgenden Teilbauwerken: Brückenbauwerk Bundesstraße 186, Abschlagsbauwerk zur Beschleunigung der Flutung des Zwenkauer Sees, Überleiterbauwerk zum Tagebaurestloch Zwenkau.

Im Zuge der Baumaßnahme wurde nun das Brückenbauwerk über der B 186 für eine Aufnahme der Verkehrsführung in der ehemaligen Achse der Straße fertig gestellt.
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Am 16. Februar 2012 startet die vierte Beach & Boat in Leipzig
Pressemitteilung Leipziger Messe vom 26. Oktober 2012

Das Leipziger Messegelände lädt im Februar wieder zur großen Wassererlebniswelt ein. Vom 16. bis 19. Februar 2012 können Besucher auf der Beach & Boat die Welt rund um Motor- und Segelboote, Kanufahren, Tauchen oder Surfen erleben. Rund 150 Aussteller und ein umfangreiches Rahmenprogramm informieren zu Produkten, Freizeitmöglichkeiten und aktuellen Trends im Wassersportsegment. Das diesjährige Schwerpunktthema „Wassertourismus“ präsentiert die Vielfalt der Freizeitangebote und Erholungsmöglichkeiten rund ums Wasser.


Im Februar 2012 kommt die vierte "Beach & Boat". Foto: Leipziger Messe

„Die Beach & Boat in Leipzig liegt als größte Wassersportmesse in Mitteldeutschland inmitten der Seenlandschaften rund um Leipzig und der Lausitz“, so Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe. „Die Themen Wassersport und -tourismus werden für die Region immer wichtiger. Allein im Leipziger Neuseenland sind die Hotelübernachtungen seit 2000 – dem Jahr, in dem die ersten großen Seen komplett geflutet waren – um 37 Prozent gestiegen. Seitdem entstehen überall neue Erholungsgebiete, Wassersportanlagen und Hotels. Das Wassersegment ist ein Wachstumsmarkt in Mitteldeutschland, in dem sich die Messe Beach & Boat zielgenau positioniert.“
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Spiel mit der Geschichte
Roland Mischke im Neuen Deutschland vom 22. Oktober 2011

Im Burghof steckt ein Schwert im Boden, ein Schild lehnt an einer Wand, von einem Feuer steigt Qualm auf. Ketten rasseln, die Tür des Verlieses knarrt, man hört ein Stöhnen. Ein bulliger Knecht wirft einen Ballen Stroh zwischen die massiven Ringe, an die ein Übeltäter gebunden ist und darben muss bei Wasser und Brot. Als der arme Schuft den Knecht anfleht, ihn loszubinden, sagt der unwirsch: »Scher dich, du sollest verbrennt wern!« Dann rasselt die Tür wieder ins Schloss.
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Wasserstadt Leipzig
ZDF "heute", Mediathek, 16. Oktober 2011

Leipzig gilt als Wasserknoten, 300 Kilometer große und kleine Flussläufe durchziehen die Stadt. Ob eine Gondelfahrt auf den Kanälen oder mit dem Tretboot auf dem Cospudener See - Leipzig bietet viel.
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Umtragestelle am Teilungswehr Großzschocher wird errichtet
Presseinformation der Stadt Leipzig vom 11. Oktober 2011

Heute (11. Oktober) begannen in Nähe des Teilungswehrs Großzschocher die Arbeiten zum Bau einer Umtragestelle, d. h. einer Anlage, die das Umsetzen von Booten aus einem Gewässer in ein anderes ermöglicht. Der Steg am Elsterflutbett wird durch einen neuen ersetzt, an der Weißen Elster wird ein neuer Steg installiert. Die Maßnahme dient der Verbesserung der wassertouristischen Infrastruktur. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 22. November.
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Nahaufnahme - Ein indischer Journalist in Leipzig: Die Perlen von Leipzig
PM Raghunandan in der LVZ vom 11.Oktober.2011


Was einst als Schandfleck von Leipzig galt, ist heute der Stolz der Stadt. Ausgedehnte Braunkohlereviere, die das Ökosystem durch den bis 1995 betriebenen Tagebau größtenteils zerstörten, werden heute als die Perlen von Leipzig bezeichnet, mit wunderschönen, künstlich angelegten Gewässern, die dem Leipziger Umland neuen Glanz verleihen. Das Neuseenland erfreut sich großer Beliebtheit als Wasserfreizeitparadies.
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Havelberger Kiebitzberg-Schiffswerft baut Steg und Floß für Störmthaler See
Unternehmens-Pressemitteilung bei live-pr.com vom 4. Oktober 2011

Die Kiebitzberg-Schiffswerft ist bekannt für außergewöhnliche Projekte. Diesem Ruf macht sich das Unternehmen auch mit der VINETA auf dem Störmthaler See alle Ehre, für die Kiebitzberg eine Katamaranfähre und eine Steganlage geliefert hat. Für das kommende Jahr sind zudem komplizierte Erweiterungen geplant.
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Textanzeige: Alte Wäscherei Holzhausen
Gewerbe- und Lagerhof an der S78 (ehemalige B186) im Südosten Leipzigs. Räume gesamt: 200 qm². Zusätzlich: Aufenthaltsraum mit Heizung und Dusche. Derzeit frei: 150 qm² Stellfläche auf dem Hof. Boote und Wohnmobile willkommen. Netzinfo: www.altewaescherei.wordpress.com
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Braunkohle um jeden Preis - Sollte Leipzig weggebaggert werden?
Pressemeldung/DVD-VÖ, UAP-Film Leipzig, 3. Oktober 2011

Bereits nach dem Krieg wurden mehrere Tagebaue geplant, die von Norden wie Süden bis nach Leipzig hinein reichen sollten. Einige Vororte der Stadt mussten bereits weichen. Mit dem Bau der Erdölleitung „Drushba“ in den 60iger Jahren schien die Zeit der Braunkohle allerdings vorbei und die Lage Leipzigs entspannte sich merklich. Doch mit der Ölkrise 1973 änderte sich alles. Von nun an wurde die Kohle wieder zum wichtigsten Energieträger. Die DDR- Wirtschaft benötigte sie überall, heizte mit Briketts, gewann aus ihr Leicht- und Schweröl für Benzin und Diesel sowie Gase. Die Luft um Leipzig wurde zur schlechtesten in ganz Europa.
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Plan: Durchbruch nach Leipzig - Förderverein will Saale-Elster-Kanal aktivieren/Experten sehen Tourismuspotenziel
Sonntags-Nachrichten/Hallescher Kurier am 1. Oktober 2011

Es geht um 500.000 Touristen, 100 Millionen Euro und die Fertigstellung einiger wassertechnischer Bauwerke im Raum Halle-Leipzig-Merseburg, die während des dritten Reiches weit vorangetrieben wurden, aber dann liegengeblieben sind. Kernstück ambitionierter Planungen ist der Saale-Elster-Kanal (SEK).
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Dem blauen Band droht ein Schnitt - Potenzial für 500.000 Touristen durch Schiffshebewerk Saale-Elster-Kanal
Thilo Krippendorf in der Mitteldeutschen Zeitung vom 26. September 2011

Kann die Saale in Zukunft noch befahren werden? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Gemüter. Denn das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) legte dem Bundestag im April diesen Jahres Pläne vor, die unter anderem beinhalteten, dass Flüsse in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Die Saale sollte demnach in ein so genanntes "Restnetz" eingestuft werden.
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Platzeck eröffnet Solarriesen in Senftenberg
Sächsische Zeitung vom 26. September 2011

Senftenberg. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat am Sonnabend eine der leistungsstärksten Solarstrom-Anlagen Deutschlands in Senftenberg eröffnet. Deren Herzstück ist ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 78 Megawatt (MW). Die Berliner Saferay GmbH hat sie für rund 150 Millionen Euro auf einer ehemaligen Tagebaufläche in Südbrandenburg errichtet.
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Streit um Wein am Störmthaler See geht weiter

dpa-Meldung in der LVZ vom 22. September 2011

Großpösna/Leipzig. Der seit drei Jahren schwelende Streit um Weinreben am Störmthaler See geht vor Gericht weiter. Mehrere Hobbyweinbauern klagen vor dem Verwaltungsgericht Leipzig gegen das sächsische Umweltministerium. Sie wollen erreichen, dass ihr Mini-Weinberg doch noch als legal anerkannt wird.
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Vom Braunkohletagebau zum Freizeitparadies
Fachmagazin Galabau am 12. September 2011

In nur knapp vier Monaten entstand am Störmthaler See südlich von Leipzig eine 170 Meter lange und gut vier Meter hohe Kaimauer. Möglich machte es die schnelle Bauweise mit der geokunststoffbewehrten Block-steinmauer Allan Block.

Der Störmthaler See entsteht zurzeit im Zuge der Rekultivierung des ehemaligen Braunkohletagebaus Espenhain. Kommenden Herbst ist die rund 730 Hektar große Badewanne vollgelaufen, der Wasserstand beträgt dann 117 Meter über Normalhöhennull. Gekrönt wird das zukünftige Freizeitparadies von einem Segelhafen mit Slipanlage, Wassersportzentrum und Surfstrand in der sogenannten Grunaer Bucht.
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Markkleeberger See erhält Anbindung an die Vorflut: Errichtung AUslaufbauwerk in die Kleine Pleiße ist gestartet
LMBV-Pressemitteilung vom 9. September 2011

Am 8. September war Baubeginn für die Errichtung des Auslaufbauwerkes am Markkleeberger See einschließlich Ausrüstung und elektronischer Ausstattung. Das Auslaufbauwerk besteht aus einem Stahlbetontrog mit 3,5 Meter lichter Durch-flussbreite. Es befindet sich im Dammbereich am Auslauf des Markkleeberger Sees und besitzt zwei Durchflussöffnungen von je 1,5 Meter sowie einen Mittelpfeiler. Der sich an das Auslaufbauwerk anschließende Querschnitt der Kleinen Pleiße wird auf ca. 5 Metern Länge mit Wasserbausteinen befestigt. Das dient im Unterbeton gleichzeitig als horizontaler Dichtungsteppich. Das Auslaufbauwerk hat eine Länge von 9,3 Metern und besitzt damit eine ausreichende horizontale Sickerweglänge, so dass auf eine Spundwand als Untergrundabdichtung verzichtet werden kann.
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Kompromiss in Sicht bei Motorboot-Frage im Leipziger Neuseenland

mephisto976 am 8. September 2011

Im Streit um die Motorboote im Leipziger Neuseenland zeichnet sich eine Einigung ab. Wie die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland mitteilte, wollen sich die Behörden mit den Umweltschützern zusammensetzen. Seit der sogenannte Kurs 1 Mitte Juli eröffnet wurde, ist er Umweltschützern ein Dorn im Auge.
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Leipziger Neuseenland - Dialog soll Streit um Motorboote schlichten
dpa-Meldung in der Leipziger Volkszeitung vom 8. September 2011

Im Dauerstreit um Motorboote im Leipziger Neuseenland setzen die Behörden auf einen neuen Dialog mit den Umweltschützern. „Wir wollen gemeinsame Eckpunkte formulieren, wie wir uns den Gewässerverbund vorstellen“, sagte der Sprecher der Steuerungsgruppe Neuseenland, Leipzigs Landrat Gerhard Gey (CDU), am Donnerstag.Im Dauerstreit um Motorboote im Leipziger Neuseenland setzen die Behörden auf einen neuen Dialog mit den Umweltschützern.
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Geburtstag weckt alte und neue Visionen
Ulrike Witt in der Leipziger Volkszeitung vom 1. September 2011

Markkleeberg. Entspannte Atmosphäre, interessante Gespräche, gutes Essen und anregende Musik – das ist die Mischung, die den Meetingpoint Kanupark alljährlich zum attraktiven Event für Politiker, Unternehmer und Medienleute aus der Region macht. Am Mittwochabend war es wieder so weit: Zum vierten Mal empfing der Markkleeberger Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) rund 100 Gäste zum lockeren Stelldichein.
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Tourismus-Pioniere: Tote Badehose im Neuseenland

Greta Taubert, Spiegel-online am 6. August 2011

Der Braunkohletagebau hinterließ ein Riesenloch. Daraus soll der größte See des Leipziger Neuseenlandes werden, schon jetzt schwimmt auf der Pfütze ein Passagierschiff. Wer kommt denn auf so was? Greta Taubert besuchte einen, der schon lange arbeitet, bevor die Touristen kommen.
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Papierkorb - Der Pressetermin des Monats: Friede den Kanus
Juliane Streich, kreuzer-online am 29. Juli 2011

Das offizielle Leipzig feiert die Eröffnung der Wasserstraße zwischen Innenstadt und Cospudener See. Nicht alle sind begeistert. Der Mann im Kanu ist gut vorbereitet. Er hat Fotos dabei, laminierte Fotos, falls sie nass werden. Auf ihnen sieht man Flussabschnitte, die zeigen, wie es früher hier im Floßgraben aussah. Der Kanufahrer im grünen T-Shirt hebt sie mahnend hoch, Männer in weißen Oberhemden schauen kurz, lächeln, weiter gehts.
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Tagebau in Mitteldeutschland und der Lausitz: Von der Sanierung zum Abrutsch
Jens Falkowski am 13. April 2011 für mephisto976

Mitteldeutschland ist durchzogen mit alten Tagebaulöchern, viele stammen noch aus der DDR. Einige von ihnen wurden geflutet und heute als Badeseen genutzt, wie das Leipziger Neuseenland zeigt. Andere sollten wieder nutzbar gemacht werden. Eine Sanierung mit Rissen.
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Mit System durchs Seenland

Ingolf Rosendahl, LVZ-online vom 6. Januar 2010

Markkleeberg. Marketingexperten waren genervt, Hoteliers rauften sich die Haare. Der Grund: Bislang war die Ausschilderung im Leipziger Neuseenland nur Stückwerk. Doch der gleichnamige Tourismusverein hat sich daran gemacht, vorliegende Insellösungen zu vereinheitlichen. Darum hat er ein Handbuch für ein Informations- und Leitsystem vorgelegt. Das erste Schild nach dem neuen Muster steht auch schon.
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Neuseenland-Arena statt Volksplatz: CDU-Vorstoß im Stadtrat für neue Bezeichnung des Riesenareals
Nikos Natsidis in der LVZ vom 15. Dezember 2009

Borna. Der Volksplatz soll künftig Neuseenland-Arena heißen. Zumindest, wenn es nach dem Willen der CDU-Stadtratsfraktion geht. Die hat einen Antrag zur Umbenennung des Riesenareals auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung gesetzt, die morgen, 18 Uhr, im Goldenen Stern beginnt. Dabei hat aber auch der Tourismusverein Leipziger Land mitzureden, der den Begriff „Neuseenland“ markenrechtlich geschützt hat. Es klingt durchaus plausibel, was CDU-Stadtratsfraktionschef Roland Wübbeke für den CDU-Vorstoß anführt.
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Rettungsplan für Elsterstausee im Frühjahr 2010
mephisto976 vom 20. November 2009

Der Stadtrat wird erst im kommenden Frühjahr über Rettungspläne für den Elsterstausee beraten. Ursprünglich sollte bereits im September über die Zukunft des Sees entschieden werden. Bei der gestrigen Stadtratssitzung sagte Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, das externe Gutachten über den See lege nun dem Umweltdezernat vor. Das Umweltdezernat erarbeite nun nach dem Gutachten einen Rettungsplan. Ziel sei es, das Gewässer im Leipziger Süden nachhaltig und wirtschaftlich effizient zu retten.
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Nomen est omen: Vom Markenschutz für das Leipziger Neuseenland
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 13. November 2009

Die Wortkombination “einvernehmliche Lösung“ kann eine verfängliche sein. Sie deutet Kompromissbereitschaft an, blendet aber aus, dass es doch irgendwo gelassene Federn geben muss. “Einvernehmliche Lösungen“ werden gesucht, wenn Arbeitsverhältnisse gekündigt werden oder Geschäftsbeziehungen ihrem Ende entgegensehen.

Manchmal werden sie aber auch vorgeschlagen, wenn es um Markenrechte geht. So geschehen in den letzten Oktobertagen des Jahres 2009. Da hat sich der Leipziger Neuseenland e. V. per Post aufgemacht, anderen Nutzern dieses neuen Namens “einvernehmliche Lösungen“ bei der Klärung dieser Gleichheit anzubieten. Grund: der Verein ist seit April Inhaber der Wortmarke “Neuseenland“. Er wolle jetzt eine “Neuordnung der Berechtigungen zur Verwendung“ der Marke vornehmen.

Scheinbar allen Projekten, die diesen Namen irgendwie mit sich führen, hat er die Suche nach “einvernehmlichen Lösungen“ angeboten und sie zu Gesprächen eingeladen. Dummerweise waren auch einige Unternehmungen dabei, für die es eigentlich keine Lösung braucht. Schließlich sind die Rechte auch dieses Markeninhabers nur beschränkt. Ein Hinweis darauf allerdings fehlte nicht nur bei ihnen, sondern bei allen Adressaten, die diese Post erhielten.

“Markenschutz für einen Landstrich, von dem andere vertrieben wurden“, hieß es dazu am 31. Oktober bei radioneuseenland.de. Mehr Informationen über die Hintergründe kamen jetzt aus dem Deutschen Patent- und Markenamt DPMA selbst. Das ist in München angesiedelt. Barbara Preißner ist die Leiterin der Abteilung Marken und Muster und hat uns die Antworten auf ein paar Fragen geschickt. In ihren Zeilen war auch das Wörtchen "Löschung" zu finden.
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Leserbrief von Nico Ginto vom 12.11.2009 zum Thema Berichterstattung
Leipziger Internet-Zeitung vom 13. November 2009

Sehr geehrter Herr Julke, mit Interesse verfolge ich das Angebot der L-IZ im Internet und die stets aktuelle und hinterfragende Berichterstattung auf Ihrem Portal. Neben den zahlreichen Informationen zu unserer Stadt berichten Sie auch über die Entwicklungen in der Region. Dabei fallen mir in letzter Zeit Artikel zu den Seen auf, in denen vermehrt die Grenzen zwischen Bericht und Kommentar des Autors verwischen.

Daher zunächst meine Frage, ob dieser Stil durch Ihre Redaktion bewusst angewandt wird, um Inhalte in ein besonderes Licht zu rücken?!

Die Vertiefung von Themen durch entsprechende Kommentierung allein erscheint mir nicht als problematisch, vielmehr ist es die Art und Weise, wie zu bestimmten Themen zum Teil polemisch Stellung bezogen wird. Bei meinen Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass der Autor ein weiteres Portal (das nichtkommerzielle www.radioneuseenland.de / Anm. der Red.) betreibt, an dieser Stelle könnte es Aufklärung geben - ist hier persönliche Unzufriedenheit und Mißgunst im Spiel??

Sehr geehrter Herr Julke, ich erwarte Ihre Antwort auf meine Anfrage - denn ich möchte es vermeiden, wieder auf das Informationsangebot der LVZ zurückgreifen zu müssen.

Antwort der Redaktion vom 12. 11. 2009 per Mail:
Sehr geehrter Herr Ginto, Sie verfolgen hier in der Berichterstattung über den Leipziger Südraum durchaus noch Graswurzelarbeit - denn während in Leipzig Entscheider in den meisten Positionen schon begriffen haben, dass die Presse Antworten braucht und Faktenmaterial, dass man Hintergründe auch einmal beleuchten und Zusammenhänge auch erklären muss, ist das südlich der Leipziger Stadtgrenze - vorsichtig gesagt - noch etwas schwierig.

Wenn Sie die Artikel zum Gebiet verfolgen, werden Sie mitbekommen, dass unser dort aktiver Korrespondent sehr fleißig ist, Interviews zu machen, Anfragen zu stellen und die eher nicht Auskunftsfreudigen so langsam aus ihrem Dornröschenschlaf zu holen. Nur so gelingt überhaupt erst einmal da und dort ein Blick in das, was hinter der schönen Kulisse passiert - was aber Geld kostet (oder einbringt) und zwar zuallererst Steuergeld.

Dass es dabei zumeist eher kritisch zur Sache geht, hat durchaus damit zu tun, dass hinter netten Handshake-Bildern, die es immer wieder gab und gibt, doch einige Dinge geschehen, über die auch die Ortsansässigen zumeist wenig bis nichts erfahren. Mit der Zeit wird sich auch das ganz gewiss mit Fakten und Zusammenhängen anreichern. Aber wie gesagt: Das ist jetzt noch viel Graswurzelarbeit.
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Wildcards für die Wildnis
news.de vom 12. November 2009

Jetzt ist die Tinte trocken: Das Highfield-Festival wird im kommenden Jahr in Großpösna bei Leipzig stattfinden. Die Verträge sind unterschrieben. Heute beginnt bereits der Verkauf der Tickets.

Das Highfield-Festival 2010 wird vom 20. bis 22. August in Großpösna bei Leipzig über die Bühne gehen. Auf der Magdeborner Halbinsel im Störmthaler See entsteht das neue Gelände. Gemeinde und Veranstalter haben nun die Verträge unterschrieben und streben eine langfristige Zusammenarbeit an.
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90 Minuten bis zum Highfield

Thüringer Allgemeine vom 11. November 2998

Aus und vorbei. Mit der gestrigen Vetragsunterzeichnung ist das Highfield in Thüringen auch offiziell Geschichte. Die Bands rocken demnächst auf der Magdeborner Halbinsel im Störmthaler See.

GROSSPÖSNA. Die gute Nachricht: das Highfield 2010 ist nur 90 Minuten von Erfurt entfernt und über die Autobahn bequem zu erreichen. Die schlechte: es findet in Sachsen statt, und Thüringen hat ein beliebtes Event verloren.
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Das Wunder von Schlema und Neuseenland
Freie Presse vom 7. November 2009

Bad Schlema. Als Karl-Heinz Dallmann 1986 die unbesetzte Pfarrerstelle in Mölbis südlich von Leipzig übernahm, wusste er nicht, worauf er sich einließ. "Ich kannte das nahe Espenhain nur vom Durchfahren und dachte immer: Hier kann man doch nicht leben. Und plötzlich wohnte und arbeitete ich selbst nur wenige Kilometer entfernt. Eines Nachts wurde ich munter. Ich konnte nicht atmen, hatte ein Kratzen im Hals. Ich machte das Fenster auf. Aber draußen war dicker Nebel, ich bekam keine Luft." Von da an habe er sich über nichts mehr gewundert. Vor allem nicht darüber, dass von den 1000 Dorfbewohnern, die 1955 in Mölbis lebten, 1989 nur noch 324 da waren.
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Stausee - Indie-Rock-Festival zukünftig im Leipziger Neuseenland
DDP-LSA vom 5. November 2009

Nutzungsvertrag am Stausee Hohenfelden wurde nicht verlängert Ostdeutschlands bekanntestes Festival für Indie-Rock-Musik zieht im kommenden Jahr von Thüringen nach Sachsen. Ab Sommer 2010 soll das Highfield-Festival auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See bei Leipzig und nicht wie bisher am Stausee Hohenfelden nahe Erfurt stattfinden, teilten die Veranstalter mit.
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In der Kloake von einst schwimmen wieder Fische
Augsburger Allgemeine vom 4. November 2009

Neusäß Viele Bewohner von Markkleeberg haben den chemischen Geruch noch in der Nase und den Fluss Pleiße mit Schaumkronen bedeckt in Erinnerung. Einst die grüne Lunge Leipzigs, wurde ihre Heimat in der Zeit der DDR zum ökologischen Notstandsgebiet. Den Weg dorthin und wieder heraus zeigt eine Ausstellung im Neusässer Rathaus auf zwölf Schautafeln.

Bürgermeister Hansjörg Durz sprach bei der Eröffnung von der „eindrucksvollen Wandlung von einer Mondlandschaft zur Seenregion“. Erst vor wenigen Wochen konnten sich die Stadträte bei einem Besuch in der Partnerstadt anlässlich der Jubiläumsfeiern „20 Jahre friedliche Revolution“ von der Entwicklung ein Bild machen.

Konzipiert hat die Ausstellung Michael Wildt, der ein halbes Jahr daran gearbeitet hat. Finanziell gefördert habe das Projekt sowohl die Stadt Markkleeberg als auch die Stiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, sagt der Vertreter der Stadtverwaltung,
Ralph von Rauchhaupt.

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Eine Reise ins Leipziger Neuseenland
leipzig-seiten.de vom 4. November 2009

Rund um Leipzig entwickelt sich aus dem Tagebaufolgegebiet das Leipziger Neuseenland, wo zu jeder Jahreszeit die dort neu geschaffenen Ausflugsziele zu Sport, Spaß, Kultur und viele Möglichleiten der Freizeitgestaltung einladen.

Die Region hat in den vergangenen Jahren eine beispiellose Entwicklung genommen und wird auch künftig viel Raum bieten, um Neues zu entdecken. Der Markkleeberger See ist ein markantes Beispiel für diese und die zukünftige Entwicklung dieser Region. Auf der Internetseite www.markkleeberger-see.info findet man viele Informationen rund um den See, über Veranstaltungen, Angebote und Projekte, aber auch über die zukünftige Entwicklung des Leipziger Neuseenlands. Einen guten Überblick bietet auch ein Videoporträt, das auf der Startseite zu erreichen ist.
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Bewegung zwischen Hoffnung und Bange
Filder Zeitung/Stuttgarter Zeitung vom 6. Oktober 2009

Das Bild ist um die Welt gegangen: die Emmaus-Kirche auf der Landstraße, unterwegs zu ihrem neuen Standort. Das Heuersdorfer Gotteshaus, der ehemalige Mittelpunkt der letzten von 66 Gemeinden, die im Leipziger Braunkohle-Abbaugebiet "devastiert" worden sind, war im Sommer 2005 auf einen Tieflader gepackt und ins zwölf Kilometer entfernte Borna verlegt worden.
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Narben des Braunkohleabbaus heilen nur langsam
Anke Kirsammer im Teckboten vom 6. Oktober 2009

Esslingen/Leipzig. Kraterdurchfurchte Landschaften und geflutete Seen – im „Südraum Leipzigs“ wird nichts dem Zufall oder gar der Natur überlassen. Seitdem die Menschen in dem Gebiet Braunkohle abbauen, wird die Erde in ungeahntem Ausmaß umgewühlt. Wo früher der Blick unverstellt in die Ferne schweifen konnte, wuchsen aus Aufschlussmassen aufgeschüttete Berge in die Höhe. Auch die Menschen mussten weichen: Insgesamt 66 Ortschaften wurden seit 1933 dem Erdboden gleichgemacht, um die Braunkohle, die tief unter der Erde schlummert, abbaggern zu können.
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Dörfliche Winzer, amtliche Schildbürger, Störmthaler See (5): Der Gemeinderatsbeschluss
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 28. September 2009

Hopp oder top, klagen oder lassen – so hieß es bei der Großpösnaer Gemeinderatssitzung am 21. September zum Thema Zukunft des Weinanbaus am Störmthaler Sees. Die Mitglieder des Gremiums hatten über den weiteren Weg des umstrittenen Vorhabens zu entscheiden. Am Ende des Abends war das Pendel zugunsten der Reben am Ostufer ausgeschlagen. Einschließlich der Mandatsübergabe dieser Sache an den Rechtsanwalt Klaus Füßer.
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Dörfliche Winzer, amtliche Schildbürger, Störmthaler See (4): Rechtsanwalt Klaus Füßer im Interview
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 19. September 2009

Er bewegt viele Gemüter, der Weinbau am Störmthaler See. Wie es damit weitergeht, das könnte am kommenden Montag entschieden werden. Dann, wenn der Gemeinderat sich zum nächsten Mal mit der Sache zu befassen hat. Zu dieser Sitzung eingeladen ist auch der Leipziger Rechtsanwalt Klaus Füßer. Seine Kanzlei hat am 2. September ein Gutachten zu diesem Thema veröffentlicht. Am 18. September trafen wir ihn zum Interview.
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Dörfliche Winzer, amtliche Schildbürger Störmthaler See (3) Das Rechtsgutachten der Kanzlei Füßer
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 18. September 2009

Eine schräge Geschichte ist sie schon, die Sache mit dem Weinanbau am Störmthaler See. Bürger pflanzten Keltertrauben an die Ufer ihres neuen Gewässers. Landwirtschaftsministerium sagt: Nein. Gemeinde sieht Fehler ein und will Strafgeld bezahlen.

Kommt entgegen, parzelliert Weinanbau und will jetzt Hobbywinzerschaft betreiben. Landwirtschaftsministerium aber winkt weiter ab und verlangt Rodung. Weil geltendes Recht einzuhalten sei und Parzellierung von Anfang an hätte bestehen müssen. Gemeinde hüllt sich in Schweigen. Das Ministerium hält sich streng ans Gesetz. Zu streng, wie manche Kritiker mittlerweile meinen.

Einer davon ist der Landtagsabgeordnete Michael Weichert von Bündnis90/Grüne. Er hatte sich im Juli eingeschaltet und dabei auch einen Termin beim Minister. Die Ergebnisse waren mager. Weichert spricht seitdem von drakonischem Vorgehen und einer gewissen Sturheit des obersten Behördenchefs.
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Entspannung vor den Toren der Stadt: die Seen im Leipziger Süden
mephisto976 am 15. September 2009

Wer Leipzig vor ein paar Jahren noch durch den Süden verlassen hat, durchquerte eine öde Mondlandschaft. Braunkohletagebauten fraßen sich bis an den Stadtrand. Heute hat sich das Blatt gewendet. Der Cospudener und der Markkleeberger See sind die ersten Magneten des entstehenden Leipziger Neuseenlands. Heute zieht es die Leipziger zuhauf in den Süden.

Die Geschichte der Seen im Leipziger Süden begann bereits vor über 80 Jahren. Damals entstand auf dem Gebiet des heutigen
Markkleeberger Sees der Braunkohletagebau Espenhain. Im Jahr 1944 wurde eine Förderbrücke in Betrieb genommen, die bis
in die 1970er Jahre mit einer Länge von 590 Metern die größte ihrer Art in Europa bleiben sollte. Mehrere Orte mussten dem
Tagebau damals weichen.

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Wassersport am Markkleeberger See
mephisto976 am 10. September 2009

In Markkleeberg liegt der kleinste und jüngste See in der Leipziger Neuseenlandschaft. Man sollte ihn aber nicht unterschätzen, denn er bietet außergewöhnlich viele Möglichkeiten für Sportbegeisterte und wird deshalb auch "Sportsee im Leipziger Neuseenland" genannt.

Der Markkleeberger See wurde insgesamt sieben Jahre lang geflutet. Nachdem die Flutung 2006 beendet war, wurde auch eine Hauptattraktion des Sees fertig gestellt: Der Kanupark. Hier kann man Wildwasser-Raften und Kanu fahren. Die Anlage am Ostufer ist die modernste in ganz Europa und sogar olympiatauglich: Selbst die Mitglieder der deutschen Kanu-Nationalmannschaft trainierten hier bereits.
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Ab in den Süden: Tourismus am Cospudener See
mephisto976 am 8. September 2009

In den letzten Sommertagen zieht es die Leipziger immer noch in Gärten, Parks oder auch an die vielen Seen in der Umgebung Leipzigs. Einer der Seen ist der mit Abstand beliebteste, sowohl bei den Leipzigern als auch bei den Gästen: Der Cospudener See ist ein Touristenmagnet.

Der Cospudener See hat einiges zu bieten. Die Nummer Eins der Leipziger Neuseenlandschaft ist der Cospudener See - im Volksmund auch „Costa Cospuda“ oder kurz „Cossi“ genannt. Er ist der größte und älteste der Seen und übt vielleicht gerade deswegen eine große Anziehungskraft auf Besucher aus Nah und Fern aus. Doch der Cospudener See sah nicht immer so aus wie heute. Entstanden ist er aus einem Tagebaurestloch, das geflutet wurde.
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Leipzig-Boot wartet auf Schleusenöffnung
Jenifer Hochhaus in der LVZ vom 9. September

Nach zehn Jahren haben die Leipziger Servicebetriebe (LSB) nun ihr Engagement in Leipzigs Schifffahrt beendet. Mit dem Verkauf der Anteile an der Rana-Boot GmbH an die Bootsbau Kehr GbR will sich die Tochtergesellschaft der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Rana-Boot-Geschäftsführer Reiner Kehr, dessen Bootsbau nun der alleinige Eigentümer ist, blickt positiv in die Zukunft - dank des Leipzig-Bootes.
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Ein sterbender See mitten im Neuseenland
Björn Lenz in der Sächsischen Zeitung vom 2. September 2009

Fische gibt es hier keine mehr, ebenso wenig wie Wasser. Ein paar kleine, fast ausgetrocknete Pfützen sind übrig, eine einsame Ente schwimmt darauf. Die Rede ist nicht vom Aralsee zwischen Kasachstan und Usbekistan, sondern von einem Gewässer mitten in der Wasserlandschaft des Leipziger Neuseenlandes: dem Elsterstausee.

Das Problem ist, dass der Elsterstausee ein Loch hat. Irgendwo in der Seemitte, wo genau weiß keiner. Während nebenan am Cospudener See - ausgebaut mit Mitteln des Bundes - das Strandleben tobt, plätschert der Streit um die Zukunft des Elsterstausees vor sich hin. Ein Förderverein aus Anliegern und Seefreunden kämpft für den Erhalt des Gewässers.
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Dörfliche Winzer, amtliche Schildbürger, Störmthaler See (2): "Drei Fragen an ..." Frank Meyer, SMUL
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 2. September 2009

Am 26. August gab es in der L-IZ ein Interview zum Thema Weinanbau, Störmthaler See und die Haltung des Sächsischen Landwirtschafts-ministeriums. Gesprächspartner war der Landtagsabgeordnete Michael Weichert von Bündnis90/Die Grünen. Er sprach nicht nur von auslaufendem EU-Weinbaurecht, sondern auch von einem sturen Minister und einer zwingend erforderlichen, aber nicht erfolgten, Rechts-Beratung durch das Ministerium.

Zur rechtlichen Interpretation des Vorgangs durch den Freistaat Sachsen nahm Frank Meyer, Pressesprecher des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) gegenüber der L-IZ Stellung.
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Von dörflichen Winzern und amtlichen Schildbürgern: Michael Weichert und der Störmthaler Wein
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 26. August 2009

Es ähnelt ein wenig dem Treiben rund um ein gallisches Dorf, was seit einigen Monaten im kleinen Neuseen-Dörfchen Störmthal vor sich geht. Dort haben Einwohner ein paar Rebstöcke an die Ufer ihres wachsenden Tagebausees gepflanzt. Wem das aber gar nicht gefällt, das ist das Umwelt-Ministerium in der fernen Regierungsstadt Dresden.

Hier wurde prompt ein Verbot erlassen und mit Rodung gedroht. Die Störmthaler ließen sich wenig beeindrucken und nahmen sich einen Rechtsanwalt.

Mittendrin in diesem Possenspiel versucht jetzt der Landtagsabgeordnete Michael Weichert, die Beteiligten wieder an einen Tisch zu bringen. Wovon er dabei nur mäßig begeistert ist, ist das Vorgehen des zuständigen Landwirtschafts-Ministers Frank Kupfer von der CDU. Mitte August hat Weichert am See symbolisch die Immunität von 20 Parlamentariern auf die Rebstöcke übertragen. Einige Tage später trafen wir ihn zum Interview.
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Gutachten in Auftrag gegeben: Elsterstausee soll wieder geflutet werden - vielleicht
MDR Sachsen vom 22. August 2009

Der ausgetrocknete Elsterstausee im Leipziger Neuseenland soll möglicherweise wieder geflutet werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll ein Gutachten Auskunft über die mögliche Rettung des Stausees geben. Der Auftrag sei an ein Ingenieurbüro gegangen. Bis Ende September würden verschiedene Lösungen zur eventuellen Rettung des Sees untersucht werden. Der in den 1930er-Jahren angelegte See hatte seit den 1970er-Jahren keinen natürlichen Zufluss mehr. Er war damals wegen eines Braunkohletagebaus verkleinert und vom Fluss Elster abgeschnitten worden.
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Zoff verdirbt Weinlaune
Wochenkurier vom 12. August 2009

2011 wird der Störmthaler See gefüllt sein. Dann entsteht hier die nächste Freizeit-Perle im Neuseenland. Naturfreunde aus Großpösna haben am Nordufer schon Weinstöcke gepflanzt. Aber die sollen wieder platt gemacht werden, verlangt die Behörde.

Enthusiasten aus der Gemeinde Großpösna, der das Gelände am Störmthaler Ufer gehört, haben sich das idyllisch vorgestellt, wenn am Nordufer Trauben der Sorten Müller-Thurgau und Grauburgunder reifen. Also wurden 2007 auf 5.500 Quadratmetern 1.300 Rebstöcke gesetzt. „Wir wollen hier die Steilküste gestalterisch aufwerten, aber keinen großen Weinanbau betreiben“, erklärt Michael Pohle vom Verein Störmthaler Wein die gut gemeinte Idee. Die trifft im Landwirtschaftsministerium in Dresden aber auf heftigen Widerstand.
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Die Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes als lokalpolitische Posse
Leipziger Internet-Zeitung vom 8. August 2009

„Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder“. Dieser Ausspruch ging mir durch den Kopf, als ich den Artikel zum Possenspiel am Cospudener See las. Im Grunde will man es schon gar nicht mehr wissen. Doch wegsehen kann man auch nicht.

Das ist nun die neue Qualität dessen, was vor knapp 10 Jahren als Expo-Projekt so verheißungsvoll begann. Der hier vorgeführte Dilettantismus ist Spiegelbild der Entwicklung im gesamten Leipziger Neuseenland. Zeugnis der Verantwortungslosigkeit aller Beteiligten. Von der Landesdirektion zur IHK über die Kommunen bis hin zum mitentscheidenden Bürger.

Es geht nicht um das Scheitern einer Vision, sondern um die Ignoranz eines enormen wirtschaftlichen Potenzials und die Konzeptlosigkeit, es zu nutzen.

Welch ein Hohn, angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit im Südraum Leipzig, wovon vor allem auch junge Menschen betroffen sind. Welch ein Hohn, wie die Verantwortlichen und Entscheidungsträger aller Couleur, bis hin zu den Ortschaftsräten, in denen Vertreter aller Parteien Stimmrecht haben, die einmaligen Chancen dieser Region zweifelhaft nutzen und letztlich vertun. Mögen sie alle aufschreien, vorher jedoch sollten sie in ihre in den letzten 10 Jahren verfassten Pressemitteilungen, gegebenen Interviews, gehaltenen Reden und verströmten Präsentationen blicken – wenn der Tagebausand, den sie sich gegenseitig in die Augen streuen, es noch möglich macht – und sie werden verstummen.Das ist nun die neue Qualität dessen, was vor knapp 10 Jahren als Expo-Projekt so verheißungsvoll begann. Der hier vorgeführte Dilettantismus ist Spiegelbild der Entwicklung im gesamten Leipziger Neuseenland. Zeugnis der Verantwortungslosigkeit aller Beteiligten. Von der Landesdirektion zur IHK über die Kommunen bis hin zum mitentscheidenden Bürger.
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Nachterstedt und Neuseenland: Eine Stellungnahme aus planerischer Sicht
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 24. Juli 2009

Am 18. Juli gab es im anhaltinischen Örtchen Nachterstedt einen tragischen Unglücksfall. An den Ufern des hier befindlichen Concordia Sees kamen rund zwei Millionen Kubikmeter Erdmasse in Bewegung. In der Folge verschwanden zwei Häuser und drei von deren Bewohnern in einem riesigen Erdloch.

Die Ursache für diesen Vorfall soll eine so genannte Fließrutschung gewesen sein. Das Medienecho auf dieses Ereignis war enorm. Weil auch in der Leipziger Region viele solcher gefluteten Tagebaulöcher wie in Nachterstedt zu finden sind, schwappte die Frage nach der Sicherheit solcher Grubenlöcher bald auch nach Sachsen. Sie landete naturgemäß zunächst beim Sächsischen Oberbergamt und bei der LMBV. Mittlerweile hat aber auch der Regionale Planungsverband Westsachsen eine Stellungnahme veröffentlicht.

Unterschrieben wurde sie unter anderem von Prof. Dr. Andreas Berkner. Er hält Aktionismus für unpassend, schließt aber solche Vorgänge auch für die Leipziger Region nicht vollkommen aus. Hier seine leicht gekürzte Einschätzung. Die Vollversion findet sich unter anderem auf markkleeberg.de. Trotzdem sind auch in der gekürzten Fassung einige interessante Bemerkungen hinsichtlich der Bebauung von empfindlichen Uferbereichen im Leipziger Neuseenland zu finden.
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Nach Erdrutsch Kontrolle der Leipziger Seen
Freie Presse vom 20. Juli 2009

Nach dem Erdrutsch in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt wollen die Behörden die gefluteten Tagebaugruben im mitteldeutschen
Braunkohlenrevier auf ihre Sicherheit überprüfen. Das sagte der Präsident der Landesdirektion Leipzig, Walter Christian Steinbach, der „Freien Presse“. Vorrang sollen demzufolge zunächst sieben neue Seen südlich von Leipzig und drei nördlich der Stadt haben.

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An der Pleiße entsteht eine Schleuse
Mathias Orbeck bei LVZ online vom 14. Juli 2009

Fußgänger und Radfahrer müssen einen Bogen machen. Das Areal am Connewitzer Wehr ist abgesperrt. Bis April 2010 entsteht an der Pleiße eine neue Schleuse. Die ist ein Herzstück, damit die Wasserroute vom künftigen Stadthafen bis zum Cospudener See funktioniert.

In Werbebroschüren für den Gewässerverbund ist die Strecke zwischen dem künftigen Stadthafen und dem Cospudener See schon als Kurs 1 ausgewiesen. Bis Kanus und das Leipzig-Boot auf dieser Strecke durchgängig Kurs halten können, sind aber noch etliche Hindernisse zu überwinden. "Ende September beginnt die Entschlammung des Elstermühlgrabens zwischen Schreberbad und Palmengartenwehr", kündigt Inge Kunath, die Chefin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, an. Parallel dazu werde die neue Schreberbrücke gebaut.
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Aufgeschoben, nicht aufgehoben: Neues Ruderhaus am Wildpark
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 30 Juni 2009

Verlassen, vergessen und verwachsen, so stand es lange da, das kleine Häuschen zwischen Wildpark und B2. Niemand wusste, was das wirklich einmal war. Manche tippten auf Schützenvereinshaus, die nächsten auf alte Villa, andere wähnten es wieder als ehemaligen Pferdestall. Nur wenige wussten, dass das Haus auf diesem Boden einmal als Ruder-Club gebaut worden war. Jetzt kehrt es wieder zu seinen Wurzeln zurück. Das ehemalige Bootshaus AEGIR an der Connewitzer Pleiße.

Klar ist allerdings schon heute: bei diesem Namen wird es nicht bleiben. Zukünftig wird von diesem Haus unter dem Namen “Bootsverleih am Wildpark“ zu hören sein. Das Angebot ist gut durchmischt. Es wird Ruderboote, Kajaks und Canadier geben. Von jedem zunächst fünf Stück. Ab Mitte Juli kommt ein Motorboot für die Personenfahrten dazu. Die Ruderboote vom Typ “Anka“ sind aus DDR-Zeiten bekannt.
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Markkleeberger See komplett: Am Samstag feiert der Auenhainer Strand
Bernd Reiher in der Leipziger internet-Zeitung vom 29. Juni 2009

Am 4. Juli wird die Eröffnung des Auenhainer Strandes gefeiert. Mit der Fertigstellung des 600 Meter langen Bereiches sind laut
markkleeberger-see.de alle geplanten Ufer-Bauvorhaben am Markkleeberger See abgeschlossen.
Direkt neben dem Kanupark ist damit unterhalb des Örtchens Auenhain in den letzten Monaten ein Strand-Bereich mit Feinkies und Feinsand entstanden.


Seine Eröffnung wird am 4. Juli gefeiert: Auenhainer Strand: Foto: Bernd Reiher

Begrenzt wird das rund 600 Meter lange und 6.600 Quadratmeter große Areal durch eine Liegewiese und eine Böschung. Außer den Liegeflächen sind hier auch eine wettkampftaugliche Beachvolleyballanlage, Fahrradständer und ein Grillplatz zu finden. Die Versorgung soll zukünftig durch eine Service-Station mit Strand-Shop und WC-Anlagen abgesichert werden. Momentan wird diese Funktion noch von einem WC-Container übernommen.
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Weinbaustreit: Großpösna verklagt Umweltministerium
LVZ-Online vom 22. Juni 2009

Der Streit um illegal angepflanzte Weinreben am Störmthaler See geht in die nächste Runde. Die Gemeinde Großpösna wehrt sich gegen den Bußgeldbescheid des Sächsischen Umweltministeriums. Sie hat Klage eingereicht und will das weitere Vorgehen am Montag im Gemeinderat besprechen.
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Reben: Kupfer hofft auf Einigung im Streit um Weinberg in Großpösna
Ad-Hoc-News vom 22. Juni 2009

Im Streit um einen Weinberg in Großpösna bei Leipzig hofft Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) auf ein Einlenken der Gemeinde. Es bleibe dabei, dass die Anpflanzung der Reben am Störmthaler See illegal sei, sagte Kupfer am Montag in Dresden. Als Alternative habe das Ministerium bereits vor Beginn der Aufrebung den Anbau von Tafel- statt Keltertrauben vorgeschlagen, da diese nicht der EU-Weinverordnung unterliegen. «Das wäre der richtige Weg», sagte Kupfer. Er hoffe, dass die Gemeinde diesen gehen werde.
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Elsterstausee nimmt Stadtratshürde: Ingo Sasama im Interview
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 19. Juni 2009

Trostlos sieht es aus, in diesen Tagen am Elsterstausee. Das Wasser ist weitgehend verschwunden. Nur am Nordufer und am Südwest-Ende sind noch vereinzelte Wasserlachen zu finden. Ansonsten erstrahlt das, was einstmals ein stolzes Segel- und Angelrevier war, auch auf dem Seegrund mittlerweile in sattem Grün.

  
Staut nun so gut wie gar nichts mehr: der Elsterstausee. Fotos: Bernd Reiher

“Der Elsterstausee ist fast ausgetrocknet“, hieß es dazu noch am Sonntag bei Radio Neuseenland. Jetzt aber gibt es neue Hoffnung. Der Grund dafür wurde am 17. Juni von der Leipziger Ratsversammlung geliefert. Ingo Sasama, Vorstand beim Förderverein Elsterstausee und Stadtrat für Bündnis90/Grüne, gab der L-IZ Auskunft über den aktuellen Stand der Dinge.
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Marketing mit falschem Hebel: Trendsportwochenende am Kulkwitzer See
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 10. Juni 2009

30 Jahre hat er auf dem Buckel, der Kulkwitzer See am westlichen Ende von Leipzig. Er hat alles zu bieten, was das Wasserherz begehrt. Und er ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Messemetropole. Der Kulki ist aber nicht nur als Badesee bekannt. Hier werden auch viele Sportarten praktiziert. Mitte Juni kommt eine weitere dazu: Eulen nach Athen tragen.

“Fun- und Trendsportwochenende“ wurde es getauft, ein Spektakel, das am 13. und 14. Juni gefeiert werden soll. Veranstalter sind der Landkreis Leipzig und die Stadt Markranstädt. Mit dem Ereignis sollen “unter professioneller Anleitung neue und bewährte Wassersportarten“ getestet werden können. Angekündigt sind “Wassersportarten wie Wasserski, Segeln und Tauchen, aber auch Trendsportarten“, wie Hindernisparcours, Bouncen, geländegängige Inliner, Bogenschießen und Quad-Fahren. “Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich überraschen“, heißt es im dazugehörigen Flyer. Eine Überraschung gab es schon im Vorfeld. Vor allem bei der Frage, was das eigentlich soll.
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Ab Donnerstag von überall: Neue Knoten im Neuseen-Netz
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 10. Juni 2009

Am kommenden Donnerstag werden zwei neue Netzportale für das Leipziger Neuseenland freigeschaltet. Ab diesem 11. Juni wird der Tourismusverband Leipziger Neuseenland mit einem überarbeiteten Web-Auftritt im Internet zu finden sein. Komplett neu wird sich dann der Touristische Gewässerverbund im Netz präsentieren.

Beide Neueröffnungen waren lange angekündigt worden. Der Relaunch der Neuseenländer Tourismusseiten war nach Betreiberangaben ursprünglich schon einmal für März geplant.

Die Netz-Seiten des Tourismusvereines hören dabei weiter auf die Domain leipzigerneuseenland.de. Hinter ihr soll sich ab Donnerstag ein neues Seiten-Outfit verbergen. Nach Betreiberangaben können Besucher dann aber auch “in einer interaktiven Karte durch das Seenland navigieren, eine spannende Erlebnistour gleich online buchen, die passende Radwanderkarte für den nächsten Ausflug im Shop bestellen und Freunde mit einer e-Card überraschen.“
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Großpösna: Wasser in den Wein gegossen
Stefan Locke für FAZ.NET vom 9. Juni 2009

Mit Wein kann man viel falsch machen, das fängt schon beim Anbau an. Im Frühjahr des vergangenen Jahres pflanzte die Gemeinde Großpösna südlich von Leipzig 1300 Reben der Sorten Müller-Thurgau und Grauburgunder an. Ziel des 0,3 Hektar kleinen Weinbaugebietes war jedoch weniger die Kelterei als vielmehr die Renaturierung des ehemaligen Tagebaus Espenhain. Das Ufer des hier entstehenden Störmthaler Sees eigne sich besonders für den Weinanbau, empfahl die Partnergemeinde Maikammer aus Rheinland-Pfalz. „So kamen wir überhaupt erst auf die Idee“, sagt Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantsch.
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Eine Dame vom Grill: "ZierlichManierlich" am Richard-Wagner-Hain
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 6. Juni 2009

Der Richard-Wagner-Hain in der Westvorstadt ist den meisten Leipzigern vom Namen her bekannt. Wo er allerdings wirklich zu finden ist, das wissen nicht viele. Das idyllische Stück Wasser- und Parklandschaft hinter der DHfK gehört zu den B-Prominenten in Sachen Ausflugsstätten der Messestadt. Schaden tut ihm das nicht. Der Wagner-Hain ist dadurch ein Geheimtipp für zentrumsnahe Erholungsmaßnahmen geblieben. Seit einigen Wochen ist dieser Ort um eine Attraktion reicher: “ZierlichManierlich“ wurde sie getauft.

Der Name stamme aus Moskau, sagt die Erfinderin und Betreiberin Rebecca-Maria Salentin. Die auch als Buchautorin tätige Ex-Dürenerin hat ihn bei einer Recherchereise in einem dortigen Schwulenclub entdeckt. Mit ihr ist er dann nach Leipzig gewandert und bezeichnet jetzt einen idyllischen Ort für mobile Gastlichkeit im Richard-Wagner-Hain.

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Wahl in Markkleeberg: Drei Fragen an die Kommunalwahl-Kandidaten
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 28. Mai 2009

Anfang diesen Jahres gab es in Markkleeberg ein kurzes aber heftiges Stück Stadtgeschichte. Fast aus dem Nichts war ein Investor mit hochtrabenden Plänen für ein Golfhotel am Cospudener See aufgetaucht. Die Wogen schlugen hoch. Der Bürgermeister versuchte sein Bestes. Doch alles endete so schnell wie es kam, als ein Fax den Rückzug des Investors von seinem Vorhaben verkündete.

Seit diesen wilden Wochen gibt es im Pleißestädtchen ein Stückchen Bürgerdemokratie mehr. “Stop Privatisierung Cospudener See“ wurde es getauft. Das Ziel ist klar. Erreicht werden soll es durch eine sensibilisierte Öffentlichkeit und einen intensiven Austausch mit den verantwortlichen Politikern und Entscheidern. Ein Etappenziel hieß: Kommunalwahl.

Dafür haben sich die Seen-Aktivisten ein ganz besonderes Bonbon ausgedacht: Sie haben jedem Kandidaten drei Fragen geschickt, um die jeweilige Meinung zur eventuellen Privatisierung und der Umschreibung des Flächennutzungsplanes abzuklopfen. Geantwortet haben nicht alle. Die aber schrieben, nutzten die Chance, sich und ihre Meinung zu erklären. Davon gab es reichlich.
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Kein Wein am Störmthaler See
MDR vom 25. Mai 2009

Die Entscheidung des Sächsischen Umweltministeriums steht fest: Der Weinbau am Störmthaler See in der bisherigen Form ist unzulässig. Ein Bußgeld muss bezahlt werden, die Rebstöcke müssen weg.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Großpösna, Gabriela Lantzsch, würde das Bußgeld sogar hinnehmen, will aber dennoch mit einem neu gegründeten Verein am Weinbau festhalten. Um zukünftig auf der "sicheren Seite" zu sein, wurde die große Anbaufläche in kleine Parzellen zerteilt. Diese Maßnahme interessierte das Ministerium aber überhaupt nicht. Nun will die Gemeinde Großpösna zum einen den Bußgeldbescheid rechtlich und zum anderen weitere Maßnahmen zum Erhalt des Weinbaus prüfen lassen.
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Antrag auf Sanierung des Auensees vom Stadtrat zurückgestellt
Leipziger Volkszeitung vom 20. Mai 2009

Leipzig. Auch der zweite Anlauf ist gescheitert: Der Antrag, den die Fraktion der Grünen am Mittwoch im Stadtrat zur Sanierung des Auensee-Areals gestellt haben, ist zurückgestellt worden. Über eine Sanierung des Gewässers im Nordwesten Leipzigs hätte der Rat sofort abstimmen können, heißt es aus dem Sitzungssaal. Da der Antrag aber ein Sanierungskonzept für das gesamte Areal beinhaltet, sei der Fall an den Ausschuss zurückgegeben worden.

Bereits im September vergangenen Jahres hatten die Grünen das Thema im Stadtrat auf die Tagesordnung gesetzt. Seitdem sei der Antrag mehrfach geprüft worden, sagt Katja Potowsky, Stadtbezirksbeirätin in Altwest.
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Rückzug ins Private: B-Plan mit "touristischer Infrastruktur" für den Kulkwitzer See
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 20. Mai 2009

Er war der erste Tagebaufolgesee Leipzigs, er gilt bei Tauchern aus ganz Deutschland als gern genommenes Revier, er hat einen der schönsten Campingplätze der Sachsenmetropole und er ist trotz aller neuen Ufer eines der beliebtesten Ausflugsziele der Messestadt: der Kulkwitzer See am West-End von Grünau.


Die B-Pläne sehen mehr touristische Vermarktung vor: Kulkwitzer See. Foto: Bernd Reiher

Momentan ist die Idylle perfekt, doch sie könnte bald eine eingeschränkte sein. Dann, wenn das umgesetzt wird, was jetzt noch
Bebauungsplan heißt. Ganze zwei davon sind momentan in der Pipeline. Einer in Markranstädt. Ein anderer in Leipzig. Jener für die messestädtische Seite ist jetzt in einer überarbeiteten Variante aufgetaucht. Wer sich daran gar nicht erfreuen kann, sind die Leipziger Umweltschutzverbände NaBu, Ökolöwe und B.U.N.D. Sie haben auf das Bekanntwerden der neuen Version mit einer gemeinsamen Pressemitteilung reagiert. Sehen am Kulki das naturnahe Naherholungsgebiet in Gefahr.
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Klein-Paris mit großem Aufstieg - Wie Leipzig sich selbst neu erfindet
Freie Presse/ddp vom 19. Mai 2009

Gemessen am ewigen Rivalen Dresden wird Leipzig als Reiseziel gewaltig unterschätzt. Dabei hat die Messemetropole alles, was zu einer wichtigen Destination gehört: Flughafen, große Theater, endlose Ausstellungshallen, Parks und Landschaftsschutzgebiete, eine Oper sowie als Konzerthalle der Sonderklasse das Gewandhaus. Hinzukommen seltene Museen, lebendige Kleinkunst-, Studenten-, Jugend- und Fitnesskultur. Und der aufstrebende - wenn auch blockierte - Wassersport. 2009 sind es vor allem zwei Themenjahre, die die Welt auf Leipzig schauen lassen.
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Ohne Geld die Rettung schwerlich: Förderverein Elsterstausee hat Spendenaufruf gestartet
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 14. Mai 2009

Der Förderverein Elsterstausee hat zur Unterstützung seiner Vorhaben aufgerufen. Der Freundeskreis war im November gegründet worden. Ziel ist die Erhaltung des ökologischen Kleinodes im Leipziger Südwesten. Das künstlich bewässerte Areal ist unter anderem durch Risse im Sohlenbereich gefährdet. Sie sorgen für unkontrollierbaren Abfluss und sollen sich durch den Frost im Winter ausgeweitet haben.

Doch auch der Helfer kann nur helfen, wenn er dazu in der Lage ist. Und weil der Förderverein noch ein junger ist, braucht er dafür vor allem Geld. Das zu ändern, dafür wurde jetzt ein Spendenaufruf gestartet. Ziel der Aktion sei es laut Vorsitzendem Klaus-Werner Matzelt vor allem, “Gelder in einer noch breiteren Bevölkerungsschicht zu sammeln, damit die Lecksuche, die Sanierung und die Wiederbefüllung unterstützt werden können.“
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Von der Elster bis an die Alster
Mitteldeutsche Zeitung vom 11. Mai 2009

Vor 66 Jahren wurde Bau einer Wasserstraße von Leipzig zur Saale eingestellt - Jetzt soll Projekt neu belebt werden

WÜSTENEUTZSCH/MZ. Michael Witfer steht vor 16 Meter hohen Schleusenmauern nahe Wüsteneutzsch und hat eine Vision. Die riesigen, aber auch rissigen Wände sind das größte Relikt dessen, was der 43-Jährige wiederbeleben will: Den Saale-Elster-Kanal. Am Fuße der grauen Betonblöcke im Saalekreis, zwischen denen mittlerweile Birken und Schilfgras wachsen, erklärt Witfer am liebsten, wie die Fertigstellung des seit 66 Jahren brach liegenden Projektes den Wassertourismus beleben könnte. Vor zwei Jahren hat der Rettungsassistent, der gerne mit dem Sportboot unterwegs ist, einen Förderverein gegründet. "Wir wollen, dass der Kanal nicht in Vergessenheit gerät", sagt Witfer. Lieber wäre es ihm, wenn er noch mehr erreichen könnte - den Weiterbau. Sein Traum ist es, mit dem Sportboot von Leipzig zur Saale zu fahren.
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Weinbau bleibt auf das Elbland beschränkt
SZ-Online vom 11. Mai 2009

Im Leipziger Neuseenland wurden illegal Weinreben angepflanzt. Jetzt droht ihnen die Rodung, weil die Pflanzrechte fehlen.
Den im Vorjahr am Ufer des Störmthaler Sees bei Leipzig angepflanzten Weinreben droht jetzt die Rodung. „Rebrechte in Sachsen sind streng limitiert, es gibt keine außerhalb des Elbtals“, sagte gestern Katrin Gottschall, Sprecherin des Sächsischen Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums. Der Weinanbau in Leipzig verstoße gegen die europäische Weinmarktordnung und sei deshalb illegal. Laut EU-Regelung dürfe in Sachsen nur zwischen Pillnitz und Diesbar-Seußlitz Wein angebaut und kommerziell vertrieben werden.
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Feature: Die Goitzsche soll bekannter werden
Ad Hoc/ddp-lsa vom 8. Mai 2009

Bitterfeld-Wolfen (ddp-lsa). Wenn Lars-Jörn Zimmer irgendwo in der Republik Fotos von seiner Heimatregion zeigt, erntet er jedes Mal die gleiche Reaktion. «Es glaubt einem kaum jemand, dass das Bitterfeld ist», erzählt der Vorsitzende des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt. Die Stadt sei für viele Menschen immer noch ein Synonym für Umweltverschmutzung. Für Zimmer und seine Kollegen vom Tourismus-Marketing der Region gibt es deshalb noch einiges zu tun. Denn die Goitzsche in Bitterfeld - ein geflutetes Tagebau-Restloch mit ruhigen Landschaftsschutzgebieten und belebten Stränden - hat gerade für
Wassersportler eine ganze Menge zu bieten.


Gästeführerin Martina Brück kämpft mit ihrem kleinen Unternehmen «Goitzsche-Tours» seit Jahren darum, die Vorzüge ihrer Region in der näheren und weiteren Umgebung bekannter zu machen. Erst kürzlich habe sie mit Lehrern aus Magdeburg eine Tagestour rund um die Goitzsche unternommen, ihnen die landschaftlich reizvolle Halbinsel Pouch, den Pegelturm und andere schöne Ecken gezeigt. Zum Abschluss seien sie noch mit dem Schiff «Vineta» über den Goitzschesee gefahren. Die Pädagogen waren - wie die meisten Gäste, die es einmal in die Region geschafft haben - begeistert. An einem wichtigen Punkt, so sagt Brück, kranke es aber immer noch: «Es fehlt bei uns nach wie vor an einer einheitlichen touristischen Vermarktung der Region».

Zimmer bemüht sich, diese Defizite zu beseitigen. «Die Konkurrenz ist riesig», sagt er etwa mit Blick auf das nahe gelegene
Neuseenland südlich von Leipzig, das in Sachen touristischer Vermarktung um einiges weiter ist.

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Zehn Jahre Neuseenland und das weitere Werden: Walter-Christian Steinbach im Interview (Teil 1 und 2)
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 6. und 7. Mai 2009

Das Leipziger Neuseenland steuert auf sein erstes größeres Jubiläum zu. Im Sommer 2010 feiert der Cospudener See seinen
10. Jahrestag. Mit seiner Eröffnung wurde im Sommer des Jahres 2000 der Grundstein für die neue Seenplatte im Südraum
Leipzigs gelegt.



Präsident der Landesdirektion Leipzig: Walter-Christian Steinbach. Foto: Landesdirektion Leipzig

Einer, der dabei viel mitbewegt hat, ist der Präsident der Landesdirektion Leipzig, Walter-Christian Steinbach. Er hat aber auch
noch einige Ideen für die Zukunft auf Lager und spricht gern von Strukturen “aus einem Guss“. Was er damit meint, verriet
er im Interview mit der L-IZ. Heute Teil 1 von 2: Zweckverband – warum und wohin?
Zum Interview Teil 1
Zim Interview Teil 2
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Wohnen am Wasser in Leipzig: Für 20 Millionen Euro soll Stadtteil am Lindenauer Hafen saniert werden
Freie Presse vom 29. April 2009

Rund 40 000 leerstehende Wohnungen und zahlreiche Plattenbauten vor dem Abriss - doch Leipzig baut weiter. Am Lindenauer Hafen, einem alten Gewerbegebiet im Westen der Stadt, sollen zwischen 2012 und 2018 bis zu 150 neue Häuser und Wohnungen entstehen. Das Thema "Wohnen am Wasser" sei in der Stadt sehr populär, erläutert Baudezernent Martin zur Nedden das Projekt. In der Vergangenheit hat Leipzig viele Familien und Bauherren an umliegende Kommunen verloren, die günstige Bauplätze mit Blick auf die neuen, nach dem Ende des Braunkohletagebaus gefluteten Seen angeboten hatten.
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Unbekanntes Schwimmobjekt auf dem Elsterbecken: Auftrag aus der LTV
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 11. April 2009

Die Westseite des Zentralstadions ist eine der schöneren Ecken Leipzigs. Hier riecht es nach Wasser, Ufern und ein bisschen Huckleberry Finn. Hier kann man laue Sommernächte mit Mutti genießen, oder aber mit jener, von der Mutti noch nicht wissen sollte, dass es sie gibt. Grund dafür ist das Elsterbecken.

  
Die Zeppelinbrücke am Zentralstadion und die Aktivitäten auf dem Elsterbecken. Fotos: Bernd Reiher

Der Abschnitt oberhalb der Jahnalleee gilt als Geheimtipp für Müßiggänger. Reizvoll ist er vor allem, weil er selbst in Spitzenzeiten noch lange nicht so überlaufen ist, wie die Passage südlich des Palmengartenwehres, wo der Flussverlauf noch Elsterflutbett heißt.

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Exodus durch Warteschleife: Elsterstausee trocknet weiter aus
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 6. April 2009

Einst war er ein beliebtes Segel- und Angelrevier, jetzt schreitet die Verlandung des Elsterstausees immer weiter voran. Besonders am Südufer sind immer größere freigelegte Flächen des einstigen Seegrundes zu finden.
Laut Förderverein haben die eisigen Temperaturen des Winters für noch weitere Schäden gesorgt. Dem Vorsitzenden Klaus-Werner Matzelt zufolge soll es vor allem weitere Frostrisse im Sohlenbereich gegeben haben.


Die Verlandung des Elsterstausees schreitet immer weiter voran. Foto: Bernd Reiher

Auch die Zukunft bleibt weiter ungewiss. Eine Entscheidung des Oberbergamtes zur Freigabe von Mitteln zur Sanierung ist scheinbar vertagt worden. Mittlerweile scheint die Freiberger Behörde auch nicht mehr allein über die möglichen Finanzen zu bestimmen.
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Leipziger Neuseenland: Ein Zweckverband soll den Dornröschenschlaf beenden
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 2. April 2009

Ein paar Mal krachte es jüngst im Gewässerverbund der Kommunen im Leipziger Neeseenland. Ansonsten war es still. Windstill beinahe. Was 1993 mit der Flutung des Cospudener Sees begonnen hatte, war in sachtem Dornröschenschlaf versunken. Das soll sich nach Willen von Landesdirektion und Stadt Leipzig ändern.

Zumindest war diese Absichtserklärung ein Ergebnis der ersten gemeinsamen Dienstberatung am Montag, 30. März. „Wir waren schon einmal weiter", erklärte Burkhard Jung, Oberbürgermeister jener Stadt, die dem Leipziger Neuseenland ihren Namen gab.

„Das ist eine starke Marke", ergänzte Walter Christian Steinbach, Präsident der Landesdirektion Leipzig. „Da muss man mehr draus machen." Denn nur auf den ersten Blick sei das Mega-Projekt ein Selbstläufer: 19 Seen mit einer Gesamtwasserfläche von 70 Quadratkilometern laufen seit dem Ende des Braunkohletagebaues im Leipziger Südraum nach und nach voll. 2008 ging der Markkleeberger See in Betrieb, der Hainer und der Störmthaler See folgen demnächst.
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Wasserrutsche nach J.W.D.: Nächste Schleuse für Neuseenland
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 25. März 2009

Das Connewitzer Wehr findet sich 400 Meter südlich des Schleußiger Weges. Es liegt idyllisch mitten im Landschaftsschutzgebiet “Leipziger Auwald“. Hier kann man eigentlich zentrumsnahe Ruhe am Wasser genießen. Doch damit ist es jetzt erst einmal vorbei. Denn hier wird gebaut.

Seit Anfang dieser Woche sind sie am Connewitzer Wehr wieder unterwegs, die Kipper, die Kräne, die Materialtransporter und ihre Lenker. Die Mission heißt laut LMBV: “ergänzende Baugrunduntersuchung“. Dem Bergbausanierer zufolge werde damit ein “bauvorbereitendes Erfordernis der Umbaumaßnahme Connewitzer Wehr“ durchgeführt. Konkret würden dabei momentan Tiefenbohrungen und Drucksondierungen realisiert. Erstere bis zu 20 Meter tief und von einem Ponton auf dem Wasser ausgehend. Zweitere auf der linken Uferseite.
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Post ohne Absender im Markkleeberger Rathaus: Polizei bestätigt nur einen Brief
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 18. März 2009

Bei der Stadt Markkleeberg ist in der vergangenen Woche ein anonymes Schreiben eingegangen. Das Papier mit "beleidigendem und gleichzeitig nötigendem Charakter" sei laut Polizeidirektion Westsachsen an OBM Bernd Klose und einige Stadträte adressiert gewesen.

Ihnen werde darin Korruption in Bezug auf die mögliche Errichtung des Golfhotels am Cospudener See vorgeworfen. Im Weiteren wurde den Polizeiangaben zufolge mit "der Begehung von Straftaten gegenüber dem Bürgermeister sowie den Stadträten gedroht". Die Ermittlungen sollen aufgenommen worden sein.
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Kein Golfresort: Unister zieht sich vom Hotelprojekt am Cospudener See zurück
Leipziger Internet-Zeitung vom 17. März 2009

Am 18. März sollte das geplante Projekt für ein Golfhotel am Südstrand des Cospudener Sees im Markkleeberger Stadtrat zur Entscheidung kommen. Am 17.03. verkündete die in Leipzig heimische Unister GmbH per Pressemitteilung, dass sie sich vom 40-Millionen-Euro-Projekt zurückziehe.


Sprunghaft: einen Tag vor der Stadtratsentscheidung zog Unister sich zurück. Grafik: Morgenstern

Als wesentlichen Grund nannte sie, "dass die Markkleeberger Stadträte wiederholt massiv bedroht wurden." Es scheint zumindest einen anonymen Brief an das Rathaus zu geben, in dem angedroht werde, "die Häuser der Stadtratsmitglieder in Brand zu stecken, die am Mittwoch für das Hotelprojekt am Cospudener See stimmen."

Ernstzunehmen sei der. Meint Unister und weiß auch, dass der Brief bereits der Polizei übergeben wurde. Was zumindest erstaunt, denn so eine Nachricht hätte man doch eher aus der Pressestelle des Markkleeberger OBM erwartet.
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Unister zieht sich vom Hotelprojekt am Cospudener See zurück -
Anonyme Drohbriefe bewegen Investor zum Ausstieg
Unister-Pressemeldung vom 17. März 2009


Die Unister GmbH zieht ihr Investitionsangebot am Südufer des Cospudener Sees zurück. Ein wesentlicher Grund ist, dass die
Markkleeberger Stadträte wiederholt massiv bedroht wurden. In einem ernstzunehmenden anonymen Brief an das Rathaus wird
angedroht, die Häuser der Stadtratsmitglieder in Brand zu stecken, die am Mittwoch für das Hotelprojekt am Cospudener See stimmen. Der Brief wurde bereits der Polizei übergeben. Unister als Investor stellt sich hier der Verantwortung, das Projekt nicht um jeden Preis zu realisieren. Unter diesen Umständen ist zudem nicht mit einer sachbezogenen, unbefangenen Stimmabgabe zu rechnen.

„Wir bedauern außerordentlich, dass wir die Investitionsidee am Südufer des Cospudener Sees zu den Akten legen müssen. Die Stadt Markkleeberg verpasst eine einmalige Chance, sich ein stabiles wirtschaftliches Standbein zu schaffen und die Region nachhaltigsowie umsichtig auf der touristischen Landkarte zu verankern“, so Thomas Wagner, Geschäftsführer der Unister GmbH.
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Highnoon für den Patriarchen: Markkleeberger Stadtrat beschließt Express-Vorhaben
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 17. März 2009

Es wird abgestimmt am Mittwoch, wenn der Markkleeberger Stadtrat zur nächsten Sitzung zusammenkommt. Thema werden keine Verkaufsgenehmigungen für südturkmenische Honigmelonen auf dem Wochenmarkt in der Rathausstraße sein. Nein, an diesem Tag werden Nägel mit Köpfen gemacht. Insgesamt wird an diesem Abend über 130 Millionen Euro entschieden, die in zwei Hotelprojekte im Neuseenland fließen könnten. Wenn der Stadtrat das will.

  
Projekt am falschen Ort: BI-Sprecherin Monika Heinrich/Graswurzel-Protest in Markkleeberg. Foto: BR

Das eine könnte am Markkleeberger See entstehen. Das andere im Zöbigker Winkel des Cospudener Sees. Gerade letzteres ist aber heftig umstritten. Nicht nur weil dabei Vorrangebiete für Landschaft und Erholung privatisiert werden würden. Auch weil scheinbar mit gezinkten Karten gespielt wird. Karl Valentin hat einmal gesagt: "Jedes Ding hat drei Seiten: eine positive, eine negative. Und: eine komische." So ist es auch in der Sache Golfhotel.
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Einlochen am Cospudener See: Erste öffentliche Diskussion zum Golfhotel-Projekt
Leipziger Internet-Zeitung vom 9. März 2009

In der Aula des Markkleeberger Hildebrandt-Gymnasiums gab es am Abend des 4. März eine erste Informationsveranstaltung zu den Plänen für ein Golfhotel im Zöbigker Winkel des Cospudener Sees. Der 400 Personen fassende Saal war voll. Sitzplätze waren schon frühzeitig knapp.

Auf der Podiumsseite waren neben den sich präsentierenden Investoren auch Markkleebergs OBM Klose, Bauamtsleiterin Kerstin Findeisen, Dr. Müller-Syring von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Leipziger Land sowie Vertreter des Planungsverbandes Westsachsen und des Landratsamtes zu finden.


Erstaunlich vage Vorstellungen: Das Podium zur Golfhotel-Veranstaltung. Foto: Bernd Reiher

Insgesamt gelang es den Investoren an diesem Abend nicht, ihr Projekt ins rechte Licht zu rücken. Zwar versuchten sie ihr Vorhaben zu verteidigen, ernteten aber auch einige Lacher bei der eigentlichen Präsentation und sorgten später sogar für Hohn, als sie zugeben mussten, dass runde 30 bis 40 Prozent der Investitionssumme doch nicht aus der eigenen Kasse, sondern aus Töpfen der EU kommen sollen. Ein Fördermittelanteil, von dem bis dahin kaum etwas zu lesen war. Da wo diese Summe hätte stehen sollen, war auch bei Nachfrage nur die Angabe “einheimischer Investor“ zu finden.
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Golfplatz am Cossi: Dementi von Unister kommt bei Naturschutzverbänden schlecht an
Leipziger Internet-Zeitung vom 6. März 2009

Am 28. Februar publizierte die Unister GmbH auf ihrer Homepage eine Pressemitteilung, mit der sie auf die Vorwürfe von
NABU-Regionalverband Leipzig e. V. und des Ökolöwen Leipzig reagiert, die Öffentlichkeit getäuscht zu haben. Bereits vorher gab's entsprechende Mitteilungen an die Medien.

So erklärt die Unister GmbH zum Planungsentwurf, den NABU und Ökolöwe als Grundlage ihrer Kritik benutzten: Das von Unister so betitelte “Planungskonzept“ sei “weder öffentliches Werbekonzept, noch Unister-Pressemeldung und auch kein Bebauungsplan, sondern ein ursprünglich nichtöffentliches Verschlussdokument.“

„Wenn dem wirklich so sein sollte", teilen nun beide Naturschutzverbände in einer gemeinsamen Erklärung mit, „dann hat die Unister GmbH aber der Presse und der Öffentlichkeit noch einiges zu erklären. Der uns von Journalisten zugesandte Planungsentwurf wurde von einem Firmencomputer der Unister GmbH mit einer Firmen-Email-Adresse der Unister GmbH in der zweiten Februarhälfte an namhafte deutsche Presseagenturen versandt."

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Biotop mit Handicap: Die Firma Unister, die Stadt Markkleeberg und der Ökolöwe
Leipziger Internet-Zeitung vom 26. Februar 2009

Der geplante Golfplatz am Cospudener See sorgt nicht nur im Südraum für erhitzte Gemüter. Die Sache mit den Golfvillen, dem 18-Loch-Parcour, der nötigen neuen Straße und den großzügig bemessenen Parzellen sorgt im ganzen Messestädtchen für Aufregung. Manchen geht es um die Natur, die vernichtet wird, andere sorgen sich wegen der Dimensionen, wieder andere sind schlicht mit der Privatisierung dieser bislang öffentlichen Fläche überhaupt nicht einverstanden.

  
Fotos: Ökolöwe/LIZ

Wir sprachen mit Philipp Steuer vom Ökolöwen. Es ging um jenes jetzt aufgetauchte Konzept der Firma Unister, die scheinbaren Schummeleien ihrer Planer und das schöne Wörtchen “Zielstellungsabweichung“.


Philipp, was ist neu an diesem Konzept der Firma Unister? Was gefällt Dir daran nicht?
Neu ist es jetzt erst einmal nicht. Die grundlegenden Sachen waren ja auch schon öffentlich zu lesen. Zum Beispiel hatte ja auch die BILD diese Konzeptzeichnung gebracht. Prinzipiell ist es so, dass wir jetzt erst einmal genauer Bescheid wissen, was da geplant ist und welchen Umfang das haben soll. Und das hat uns natürlich schockiert. Man muss schon sagen: In dieser Dimension hätten wir uns das nicht vorgestellt. Es geht ja jetzt erst einmal um die Dimensionen dieses Hotelbaues, aber dann natürlich auch um die Flächeninanspruchnahme. Also einfach, das was da für den Golfplatz privatisiert und mit vielen Pestiziden in einen gefälligen Golfplatz umgewandelt werden soll.
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Golfhotel am Cospudener See: Unister unterstellt Ökolöwe Falschaussage
Leipziger Internet-Zeitung vom 25. Februar 2009

„Die Ökolöwen haben am 24.02.2009 eine Pressemeldung herausgegeben, in welcher der Unister GmbH unterstellt wird, die Öffentlichkeit zu täuschen", teilt die Unister GmbH in einer Pressemeldung mit. Am Dienstag berichtete die L-IZ über die Pläne, ein Golfhotel am Cospudener See zu bauen.

„Das Konzept", so Unister in seiner Mitteilung, „auf welches sich die Ökolöwen beziehen, ist KEIN öffentliches Werbekonzept und auch KEIN Bebauungsplan, sondern ein Verschlussdokument (welches nicht durch Unister an die Öffentlichkeit gelangt ist). Dementsprechend ist zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um die exemplarische Visualisierung einer Investitionsidee handelt, die – bei entsprechender Genehmigung – im Rahmen aller gesetzlichen Bestimmungen realisiert wird."
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Umweltverbände kritisieren Luxus-Hotelanlage bei Leipzig - Falsche Grenzen für den Golfplatz eingetragen
ddp vom 25. Februar 2009

Markkleeberg (ddp-lsc). Umweltverbände kritisieren das geplante Luxus-Erholungsdomizil am Cospudener See bei Leipzig. Der Investor habe in seinen Plänen falsche Grenzen für den Golfplatz eingetragen, erklärten die Umweltverbände Ökolöwe und NABU am Dienstag in Leipzig. Bei einem Vergleich zwischen Bauplan und topografischer Karte werde deutlich, dass der Investor für den 18-Loch-Golfplatz teilweise unter Naturschutz stehende Flächen beanspruchen wolle. Dies wäre ein Verlust wertvoller, durch Bund und EU geschützter Natur, der nicht hinnehmbar sei, erklärten die Verbände. Die Öffentlichkeit werde hier getäuscht, notfalls werde man auch juristisch gegen die Pläne vorgehen.
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Haute volée am Kippenrand: Das Golfhotel, die Firma Unister und die Stadt Markkleeberg
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 24. Februar 2009

Es waren bis jetzt Vermutungen und Spekulationen, die rund um das Thema Golfhotel am Cospudener See in der Öffentlichkeit kursierten. Größte Unbekannte dabei war der Investor, der bislang nur wenig Farbe bekennen wollte. Das hat sich jetzt geändert. Deutlich wird das an einem PDF-Dokument, das am Wochenende im Netz aufgetaucht ist. Das ist nicht nur ziemlich bunt, sondern auch sehr konkret.


Segleridylle im Schatten des geplanten Golf-Parks. Foto: Bernd Reiher

Absender des Dokumentes ist die Unister GmbH. Sie plant demnach ein Hotel mit 220 Betten und einen 18-Loch-Golfplatz. Gezirkelt wird dabei aber nicht auf Jugendherbergsniveau. Eher wird ein gehobener Ausstattungsstandard mindestens im 4-Sterne-Bereich angepeilt. Außerdem sind auf der partiell aufgeforsteten Erholungsfläche südlich des Pier 1 mehrere Golfvillen mit “zum Teil direktem Zugang zum Cospudener See und großzügiger Parzellengröße vorgesehen.“
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Jungfernfahrt im Hallenkomplex: Leipzigs Messe mischt im Wassersport mit
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 17. Februar 2009

Die erste BEACH & BOAT ist Geschichte. Seit letztem Wochenende dürfen auch die Leipziger Messemacher in ihre Referenzen schreiben, eine anständige Wassersportschau auf die Beine stellen zu können. Runde 12.000 Besucher sollen vorbeigeschaut haben. Auch den Ausstellern waren in Sachen Organisation und Ablauf größtenteils nur wohlwollende Worte zu entlocken.

Projektleiter Christian Gute war an ihrem Ende nicht umsonst über den Erfolg erfreut. „Wir können rundum zufrieden sein als Leipziger Messe“, sagte er gegenüber dem Mikrofon von Radio Neuseenland und der L-IZ. „Das Konzept lebt von der Vielfalt. Wir wollten Wassersport von A bis Z darstellen, also nicht nur eine reine Bootsmesse sein“, so der Projektleiter weiter. Natürlich gebe es auf der BEACH & BOAT auch Segel- und Motorboote. Man habe aber auch den “naturnahen Wassersportarten wie Kanu, Rudern, Tauchen, Angeln und den jungen Fun- und Trendsportarten Kiten, Surfen, Wakeboarden etc. Platz und Raum eingeräumt, sich hier zu präsentieren. Gute weiter: „Ich glaube, das war das Erfolgsrezept.“
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Das Leipziger Neuseenland
mephisto976, 12. Februar 2009

Im Leipziger Süden hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Aus ehemaligen Braunkohleabbaugebieten entstand das Neuseenland als Naherholungsgebiet. Bereits 1993 begann die Umwandlung. Noch sind aber nicht alle Seen so, wie sie es sein sollten.
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Lindenauer Hafen: Bauvorbereitungen beginnen mit Rodungen
Leipziger Internet-Zeitung vom 11. Februar 2009

Am Donnerstag, 12. Februar, beginnen erste Bauvorbereitungen für den Durchstich vom Karl-Heine-Kanal zum Lindenauer Hafen, der im Dezember 2008 vom Stadtrat beschlossen wurde. Die Schaffung der Gewässerverbindung zwischen Hafen und Karl-Heine-Kanal ist der erste Schritt zur Weiterentwicklung des Hafenareals.
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Schöne künstliche Seenwelt: Premierenausgabe der Wassersportmesse BEACH & BOAT im Anmarsch
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 7. Februar 2009

Die Nächte werden wieder kürzer. Auch das Vogelgetön klingt langsam wieder schriller. Schon Anfang Februar lag in Teilen der Leipziger Tieflandsebene ein Hauch von Frühling in der Luft. Die Saison 2009 rückt in greifbare Nähe. Einer der Vorboten wird schon am nächsten Wochenende über die Bühne gehen.

Dann, wenn die Premierenausgabe der Wassersportmesse BEACH & BOAT gefeiert wird. Die Schau mit Schwerpunkt Wassersport ist als Auftaktveranstaltung pünktlich vor Saisonbeginn gedacht. Schon am letzten Januar-Mittwoch gab es eine Eröffnungspressekonferenz. "Die Beach & Boat ist eine Messe für die neue Gewässerlandschaft rund um Leipzig und in der benachbarten Lausitz", sagte dazu Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, in der kurz darauf verbreiteten Pressemeldung.
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Handicap mit Kraftwerksblick: Nabu, Ökolöwe und die Sache mit dem Golfhotel
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 4. Februar 2009

Es war ein ziemlich vage formulierter Artikel in dieser LVZ vom 29. Januar 2009. Gespickt mit Vermutungen und gewürzt mit der Note des mysteriösen Unternehmens, dessen Name nicht genannt werden soll. Es ging um ein Golfhotel am Cospudener See. Ein Investor “aus der Tourismusbranche“ würde den Standort untersuchen. Die Stadt aber, Markkleeberg in diesem Fall, hülle sich “in Schweigen“.

Viel Greifbares zu lesen gab es nicht. Das Projekt stehe auf tönernen Füßen. Es würden eine Reihe von Standorten überprüft. Selbst vom möglichen Bauherren wurde nur soviel bekannt, dass er bislang wohl “vorwiegend als Reisevermittler“ aufgetreten sein muss. Auch die mögliche Investitionssumme von 50 Millionen Euro wurde nur unter Hinweis auf ein Stadtgerücht genannt. Trotzdem wurde schon einmal die Zahl von 150 neuen Arbeitsplätzen in den Ring geworfen, auf die die Stadt jetzt angeblich hofft.

Kein Grund zur Panik sollte man also ob dieser Meldung meinen. Den Leipziger Umweltschutzverbänden schwoll aber scheinbar trotzdem derart der Kamm, dass sie sich sogar zu einem gemeinsamen Schritt an die Öffentlichkeit entschlossen. Das war am 2. Februar 2009.


Cospudener See mit Kraftwerk am Horizont: Soll ein Golfplatz das Ufer verschönern? Foto: Bernd Reiher

„Nachdem bereits in den letzten Jahren am Cospudener See die Flächen für die Natur immer weiter beschnitten wurden, sollen nun weitere Flächen umgewidmet und intensiv genutzt werden“ hieß es dazu in der gemeinsamen Pressemitteilung vom NaBu und dem Ökolöwen. „Diese fortgeführte Salamitaktik der immer weitergehenden Aushöhlung der Festlegungen der Braunkohleplanung und der fortschreitenden Übernutzung können und werden die Umweltverbände nicht hinnehmen!“
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Und wann öffnen Sie? - Ausstellung zu Wasser in Leipzig im Foyer der IHK
Leipziger Internet-Zeitung vom 2. Februar 2009

Am Mittwoch, 4. Februar, wird um 18 Uhr im Konferenzsaal der IHK Leipzig offiziell die Ausstellung „Wasser in Leipzig – nutzen, schützen und erleben“, präsentiert durch den Förderverein NEUE UFER Leipzig e.V., eröffnet.

Wasser ist ein wichtiger Gründungs-, Lebens- und Identifikationsfaktor vieler Städte. Auch Leipzig war durch Pleiße, Weiße Elster und Parthe über Jahrhunderte eine solche „Wasserstadt“. Drastischer Einschnitt waren die aufgrund industrieller Vergiftung in den 1950er und 1960er Jahren erfolgten Verdolungen von Pleiße- und Elstermühlgraben.

Mit bürgerschaftlichem Engagement und unter der Losung „Pleiße ans Licht“ wurde 1990 eine Initiative zur Rückbesinnung auf kulturhistorische Werte und für eine behutsame und ökologische Stadtentwicklung ausgelöst, die mit dem Projekt NEUE UFER die Freilegung und Neugestaltung beider Mühlgräben zum Ziel hatte. Nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtparlaments vom 17. November 1992 wurde dieses Vorhaben zum Bestandteil städtischer Planung. Seit 1996 konnten so über 1.000 Meter des Pleißemühlgrabens und beinahe 400 Meter des Elstermühlgrabens wieder geöffnet werden.
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Komm her unde segle: Markkleeberger Seen-Betreiber über Pläne, 2008 und ein heikles Thema
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 27. Januar 2009

“Bühne frei“ hieß es im Sommer 2006 für ein Gewässer, das sich seitdem nicht nur als der “jüngste See im Leipziger Neuseenland“ etabliert, sondern auch als Sportsee der neuen Gewässerplatte einen Namen macht – den Marrkkleeberger See, runde 2000 Meter von der südlichen Leipziger Stadtgrenze entfernt.

Seit seiner feierlichen Eröffnung sind knappe drei Jahre vergangen. 32 Monate, in denen einiges entstanden ist. Bekannteste Adresse des neuen Idylls war lange Zeit der Kanupark am Ostufer der ehemaligen Grube. Gerade im Jahr 2008 sind aber einige Weichen gestellt worden, mit denen das Gewässer mehr und mehr aus dem Schatten dieses Sportmagneten getreten ist.

Verwaltet werden der See und seine Ufer von der Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen, kurz EGW. Hier sind die Herren Claus Mann und Bernd Walther aktiv. Beide trafen wir Mitte Januar zu einem Gespräch über die vergangene Saison und das mittlerweile schon angelaufene Jahr 2009. Zunächst ging es am Nachmittag dieses 20. Januar um das vergangene Jahr 2008.
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Kleines Beispiel Stadthafen: Öffentliche Projekte scheitern oder Öffentlichkeit
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 26. Januar 20009

Am 22. Januar hatte die CDU Leipzig-Mitte eingeladen zur Diskussion über den geplanten Stadthafen, eine Veranstaltung, die nicht nur erstaunlich viel Publikum anzog, sondern auch erstaunlich genau thematisierte, warum das Projekt in der ersten Phase gescheitert ist.

Sabine Heymann, CDU-Stadträtin und Mitorganisatorin der Veranstaltung, fasst zusammen, was die angeregte Diskussion erbrachte: „Auf die Nachfrage, warum man dem Grundsatzbeschluss zum Lindenauer Hafen so diskussionslos zustimmen konnte und nun so kurz vor der Abstimmung den Stadthafen in Frage stellt, wurde ein entscheidender Unterschied zwischen beiden Projekten sichtbar", sagt sie. „Der Lindenauer Hafen war vor der Beschlussfassung ca. 10 Jahre in der öffentlichen Diskussion. Zur Entwicklung des Leipziger Stadthafens wurde bisher nur ein begrenztes Publikum einbezogen. Auch wenn es wünschenswert ist, dass die Verwaltung mit Visionen nach vorn stürmt. Die Leipzigerinnen und Leipziger wollen mitentscheiden, mitwirken und mitarbeiten.
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Elsterstausee und Neuseenland: Der NaBu zur Idee des William Grosser
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 21. Januar 2009

Der Leipziger Elsterstausee bietet in diesen Monaten keinen schönen Anblick. Wasser ist zur Mangelware geworden. Wo einst gebadet und gesegelt wurde, kann heute trockenen Fußes geschlendert werden. Das Jahr 2008 war ein ereignisreiches für das Gewässer. Geprägt war es vor allem von Rückschlägen.Der Leipziger Elsterstausee bietet in diesen Monaten keinen schönen Anblick. Wasser ist zur Mangelware geworden. Wo einst gebadet und gesegelt wurde, kann heute trockenen Fußes geschlendert werden. Das Jahr 2008 war ein ereignisreiches für das Gewässer. Geprägt war es vor allem von Rückschlägen.

Mit Beginn der Weihnachtszeit gab es aber mit der Gründung des neuen Fördervereines auch wieder einmal eine positive Neuigkeit für den geschundenen Bottich zu vermelden. Sie sollte nicht die einzige bleiben. Kurz vor Heiligabend meldete sich Die-Linke-Stadtrat William Grosser zu Wort. Er hatte ein Konzept erarbeitet, mit dem nicht nur der See eine neue Funktion erhalten könnte, sondern auch ein Grundproblem des Leipziger Gewässerverbundes behoben werden kann.
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Tod des Pharma-Milliardärs Adolf Merckle: Investitionen auch im Leipziger Raum
LVZ-Online vom 7. Januar 2009

Leipzig. Der Tod des Pharma-Milliardärs Adolf Merckle könnte auch weit reichende Folgen für die Region rund um Leipzig haben. Denn der Familienunternehmer war stark engagiert in der entstehenden neuen Gewässerlandschaft.

So erwarb die Firmengruppe über ihren Ableger Blauwald große Flächen am Gremminer See bei Gräfenhainichen, an dem auch Ferropolis liegt. Zum Imperium gehört seit September 2005 ferner der Hainer See bei Espenhain, an dem mit der Lagune Kahnsdorf und Ferienhäusern mit Bootsanlegern die Planungen für den Ausbau schon weit gediehen sind.
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2009. Was kommt? Eine Wassersportmesse fürs Leipziger Neuseenland
Leipziger Internet-Zeitung vom 30. Dezember 2008

„Über Kippen werden Boote segeln" sagte der ostdeutsche Landschaftsarchitekt Otto Rindt bereits in den 1960er-Jahren voraus. Der geistige Vater des Lausitzer Seenlandes sah auf der Fläche ehemaliger Braunkohletagebaue riesige Wasserlandschaften entstehen.

Dieser Traum ist nun Wirklichkeit – und viel gigantischer als jede Vision. Ganz Mitteldeutschland wird zum Wassersportgebiet. Jedes Revier entwickelt dabei seine eigene Handschrift: Das Leipziger Neuseenland punktet mit urbanem Charme und Großstadtszene, das Lausitzer Seenland wird zum Eldorado für Wasserwanderer und Motorboot-Piloten, mit dem Geiseltalsee entsteht ein Genießer-Areal für Weinkenner, und an der Goitzsche warten Landschaftskunst und Kultur. Auf der neuen Wassersportmesse Beach & Boat vom 12. bis 15. Februar 2009 in Leipzig zeigen alle mitteldeutschen Reviere ihre wassersportlichen und touristischen Attraktionen.
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Zielvorgabe 2014: Planfeststellungsbeschluss für das ehemalige Tagebauterritorium Zwenkau
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 25. Dezember 2008

Gut Ding will Weile haben. Die Anträge der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) stammen vom 29. September 2006 beziehungsweise 29. Juni 2007. Aber jetzt ist es so weit: Die Landesdirektion Leipzig hat den Plan zur Herstellung des Zwenkauer Sees erlassen.

Damit wurde zugleich die Herstellung des Tagebausees Restloch Absetzer 13 sowie die Herstellung des Hochwasserspeichers Zwenkau einschließlich der Anlage zur Hochwasserentlastung der Weißen Elster und zur Einleitung in den Zwenkauer See am Standort Zitzschen und des Betriebsauslasses Weiße Elster genehmigt.
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Der Zwenkauer See: Die 87-jährige Vorgeschichte
Leipziger Internet-Zeitung vom 25. Dezember 2008

Seit 1921 wurde im Tagebauterritorium Zwenkau beziehungsweise dem Vorläufertagebau Böhlen Braunkohle gefördert. Das Gebiet südlich des heutigen Tagebaurestloches wurde ursprünglich durch die 1-2 km breiten Flussauen der Weißen Elster und der Batschke mit ihren Auenwäldern geprägt. 1973/74 begann mit der Überbaggerung des Floßgrabens zwischen Zwenkau und Zöbigker der direkte Einschnitt des Tagebaus in die Weiße Elster-Aue.

Hierzu wurde die Weiße Elster in das gedichtete künstliche Bett westlich des Tagebaus verlegt. Bis 1980 wurde die Batschke nördlich Zwenkau überbaggert und bis 1986 der Altlauf der Regulierten Weißen Elster einschließlich etwa dem südlichen Drittel des Elsterstausees. Während die Batschke nach Abtrennung von der Wasserzufuhr vollkommen trocken lag, blieb das Bett der Regulierten Weißen Elster als Standgewässer bestehen.
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Neue Zukunftsvariante für den Elsterstausee: Stadtrat Grosser schlägt 3 Fliegen mit einer Klappe
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 25. Dezember 2008

Für die Rettung des Elsterstausees im Leipziger Südwesten ist eine neue Lösungsvariante aufgetaucht. Formuliert wurde sie vom Leipziger Stadtrat William Grosser von Die Linke. Er schlägt vor, das Gewässer als Speicherbecken für die kühnen Vorhaben des Wassertouristischen Nutzungskonzeptes der Messestadt zu nutzen. Das hängt nämlich mit dem Floßgraben an einem seidenen Faden, da der als einzige Wasserverbindung zwischen Stadtgewässern und Neuseenland für Bootsverkehr mitunter zu wenig Wasser führt. Ein Umstand, der sich gerade in den Sommermonaten häuft. Jener Zeit, in der mit besonders hohem Touristenaufkommen wegen des Leipziger Gewässersystemes zu rechnen ist, und der Bach besonders für den Bootsverkehr benötigt wird.
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Rettungsplan für Elsterstausee
LVZ-Online vom 23. Dezember 2008

Leipzig. Die Stadt hat ihn längst aufgegeben. Doch für William Grosser gehört der Elsterstausee zu Leipzig, genauso wie das
Völkerschlachtdenkmal und der Zoo. Jetzt entwickelte der Wasserwirtschaftler ein Konzept, das den kleinen Bruder des
Cospudener Sees vor dem sicheren Austrocknen bewahrt und ihn zugleich zu einem wichtigen Bestandteil des Leipziger
Gewässerverbundes macht.


Seit aufgrund zu hoher Kosten kein Wasser mehr in den Elsterstausee gepumpt wird, versiegt er allmählich (die LVZ berichtete).
Dort, wo einst Boote fuhren, herrscht zunehmend Ebbe. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) senkte schon vor einem
halben Jahr den Daumen über den See. „Den Elsterstausee zu erhalten, setzt einen Riesenaufwand voraus“, sagte er
gegenüber LVZ. „Angesichts der neu entstandenen Seenlandschaft im Süden Leipzigs sehe ich keine Rechtfertigung
dafür, ein künstliches Gewässer zu erhalten.“

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Viel, viel mehr als nur ein Baggersee - Im Südwesten von Leipzig geht für Christopher Schäfer der Traum vom Meer auf
Wiesbadener Tageblatt vom 18. Dezember 2008

30 Grad, die Sonne scheint, unter den Fußsohlen brennt der Sand. Vor Augen eine azurblaue Wasserfläche, die Abkühlung ist nicht weit. Es war im Sommer 2000, als ich mein Herz an den Cospudener See verlor. Das Gewässer liegt am südwestlichen Rand von Leipzig und ist so etwas wie die Badewanne der Messemetropole.

Zum Schwimmen gingen kleine Nauroder Buben wie ich einer war ins Waldschwimmbad Niedernhausen. Gewässer von solcher Schönheit, wie ich den Cospudener See als Erstsemestler der Uni Leipzig kennen lernte, lagen außerhalb meiner Vorstellungskraft.
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Der Elsterstausee, der Förderverein und das Rathaus: Ingo Sasama im Audio-Interview
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 17. Dezember 2008

Es ging auf und ab in diesem Jahr mit dem Elsterstausee. Erst sanken die Pegel, dann sorgte eine Privatpumpenaktion für ein Zwischenhoch. Im Mai löste sich der Pächterverein auf. Im Sommer folgten nicht nur wieder sinkende Wasserstände, sondern auch für Verwirrung sorgende Worte des OBM.

Erst im Herbst kam wieder einmal eine frohe Botschaft dazu, als auch öffentlich von der Gründung eines neuen Fördervereines geredet wurde.

Ein Gremium, das in den nächsten Monaten einiges zu tun haben dürfte. Schon im März soll erneut über eventuelle Fördermittel für die Sanierung entschieden werden. Ein Beschluss des Sächsischen Oberbergamtes, der eigentlich schon für Anfang Dezember vorgesehen war. Damals war er verschoben worden, weil der Behörde die lokale Positionierung zum Elsterstausee zu schwammig war. Sie scheint zu wissen, dass die Messestädter durchaus an ihrem Elsterstausee hängen. Hier ist aber auch bekannt, dass es im Leipziger Rathaus Truppenteile gibt, die in dem See am liebsten eine Fußnote der Geschichte sehen würden.
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Sanierung, Flutung, Rückbau und vertagte Gelder: Die Sache "Elsterstausee" im Jahresrückblick
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 12. Dezember 2008

Das Leipziger Neuseenland wächst und gedeiht. Die Entwicklung ging bisher rasant über die Bühne. Lange Zeit war der Cospudener See Dreh- und Angelpunkt dieses Geschehens. Seit 2006 spielt auch der Markkleeberger See kräftig auf der Presseorgel mit. Im Jahr 2008 beherrschte ein anderes Gewässer die mediale Öffentlichkeit.
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Zum Neustart bereit: Förderverein Elsterstausee gegründet
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 2. Dezember 2008

Am Abend des 25. November ist im Knauthainer Schloss der Förderverein Elsterstausee gegründet worden. Die Gründungsversammlung war gut besucht. Laut elsterstausee.de sollen trotz widriger Wetterumstände runde 70 Teilnehmer gezählt worden sein. Knapp die Hälfte von ihnen hatte sich am Ende der Veranstaltung für einen Beitritt zum Förderforum entschieden.
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Fördermittel für Leipziger Neuseenland
LR-Online vom 29. November 2008


Zum Ausbau eines Freizeit- und Gewerbegebietes am künftigen Tagebau-See hat die Stadt Zwenkau Fördermittel in Höhe von
rund 4,8 Millionen Euro erhalten. Mit dem Geld sollen das Gebiet am Südufer des Sees erschlossen und neue Straßen und Wege gebaut werden, sagte der Präsident der Landesdirektion Leipzig, Walter Christian Steinbach, am Freitag in Zwenkau.

Die Summe, die sich hauptsächlich aus EU-Geldern zusammensetzt, sei der höchste Einzelbetrag, der je in den Ausbau des Leipziger Südraums geflossen sei. Der Freistaat habe bislang rund 8,5 Millionen Euro in die Erschließung des künftigen Zwenkauer Sees investiert.
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Millionen für den Narbenschwund: Fördermittel für Zwenkauer See
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 30. November 2008

Er wird seit 2007 geflutet. Seitdem kommen pro Minute runde 17 Kubikmeter Wasser dazu. Fertig sein soll er irgendwann zwischen 2010 und 2016. Dann soll er eine Wasseroberfläche von 970 Hektar haben. Der Zwenkauer See im Süden von Leipzig. Wasser allein ist aber nicht genug.

Auch Tagebaurestseen kommen nicht ohne Verkehrsanbindung aus. Auch ihre Ufer müssen erst einmal erschlossen werden, bevor sie genutzt werden können. Für den Zwenkauer See sind dafür am vergangenen Freitag wichtige Weichen gestellt worden. Landesdirektionspräsident Steinbach hat Zwenkaus Bürgermeister Schulz den dafür nötigen Fördermittelbescheid übergeben.
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Scharfer Wind für wildes Wasser: Im Kanupark hätten keine Landesmittel versenkt werden dürfen
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 23. November 2008

Der Kanupark Markkleeberg ist auf der diesjährigen Negativliste des sächsischen Landesrechnungshofes gelandet. Das sächsische Kultusministerium habe den Bau ohne eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung gefördert. Zudem habe das Haus ein erhebliches Landesinteresse an der Anlage nicht nachweisen können. Den Buchprüfern zufolge habe der Bau der Kanu-Anlage vom Kultusministerium nicht gefördert werden dürfen.

Hauptkritikpunkt des Rechnungshofes sind die geänderten Nutzungsanteile. Das Kultusministerium habe einen sportlichen Anteil von 80 Prozent angepeilt und damit die Möglichkeiten für eine gewerbliche Nutzung auf bis zu 20 Prozent abgesenkt. Dadurch könne die Anlage sich nicht mehr selbst tragen. Die Betreiberkommune Markkleeberg müsse damit Ausgaben finanzieren, die nicht in ihren Aufgabenbereich gehören. Das sächsische Kultusministerium habe billigend in Kauf genommen, dass die geförderte Sportstätte zu einer ständigen Belastung für die Kommune werden könne.
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Falsche Tierliebe am Kulki: Naturschutzbund bittet darum, Wasservögel nicht zu füttern
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 21. November 2008

Der Winter 2008/2009 steht bevor und wieder sind sie unterwegs – auch am Kulkwitzer See: "Tierfreunde" mit prall gefüllten Tüten voller Brot, die mit ihrem Tun jedoch nur Schaden anrichten, wie der Naturschutzbund Regionalverband Leipzig feststellt.
Durch diese übermäßige Fütterung der Wasservögel mit "Fast Food“ leidet die Wasserqualität erheblich.

Taucher vom Tauchsportverein Leipziger Delphine machen wiederholt darauf aufmerksam, dass sich der See unter Wasser bereits nachweislich verändert. Die Gefahr für den See wächst. Futter, das nicht aufgenommen wurde, und die verstärkten Ausscheidungen der ständig wachsenden Vogelschar führen zu einer enormen Vermehrung von Algen, Bakterien und Krankheitserregern, die nicht nur für die Tiere, sondern auch für den Menschen schädlich sind.
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Elsterstausee: Förderverein will ökologisches Kleinod im Leipziger Südwesten retten
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 20. November 2008

Die Pläne zur Einrichtung eines Fördervereines für den Elsterstausee sind jetzt konkretisiert worden. Die Gründungsversammlung ist für den 25. November angekündigt und wird im Knauthainer Schloss stattfinden. Aufgabe des Fördervereines soll es sein, "eine starke Lobby für den See, seine langfristige Erhaltung und naturnahe Nutzung zu bilden.“

Als Initiatoren des neuen Anlaufes wurden auf elsterstausee.de u. a. Klaus Wittig vom gleichnamigen Bootsverleih, die Stadträte
Ingo Sasama und Reiner Engelmann, Dr. Frank Dietze vom Stadtplanungsamt sowie FIO-Systems-Vorstand und Knauthainer
Schloss-Besitzer Nicolas Schulmann genannt.

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Ausflugslokal, Eventkulisse und ein bisschen Sport: Der Kanupark hat eine Bilanz gemacht
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 3. November 2008

Der Kanupark Markkleeberg hat seine diesjährige Saison für Freizeitsportler beendet. Seit Saisonauftakt im Mai sollen rund 15.000 Aktive die Wildwasseranlage genutzt haben. Damit wurden 70 Prozent mehr Nutzer als noch im Vorjahr gezählt.

„Wir sind überaus zufrieden mit den diesjährigen Nutzerzahlen“, wird dazu Markkleebergs Oberbürgermeisetr Dr. Bernd Klose auf markkleeberg.de zitiert. „Nachdem der Kanupark 2007 mit 9.000 Aktiven in seine erste Saison gestartet ist, hatten wir für dieses Jahr eine Steigerung auf 13.000 Nutzer anvisiert. Dass dieses Ziel sogar noch übertroffen wurde, zeigt, dass sich der Kanupark immer stärker zu einem touristischen und freizeitsportlichen Highlight der Region entwickelt. Dies wollen wir auch in Zukunft weiter ausbauen“, so das Stadtoberhaupt weiter.
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Weihen von Steinen: Neue Kunst und altes Gedenken am Markkleeberger See
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 31. Oktober 2008

Das Leipziger Neuseenland ist ein Ort mit einer wechselvollen Geschichte. Der Südraum der Messestadt galt viele Jahre als Synonym für Zwangsumsiedelungen und Raubbau an der Natur. Heute dient er als Aushängeschild und drittes Standbein des kommunalen Tourismusgeschäfts

Lange Zeit war der Cospudener See Dreh- und Angelpunkt dieser Entwicklung. Mittlerweile mischen aber auch andere Gewässer mit.Allen voran der Markkleeberger See. Er war im Jahr 2006 eröffnet wurden. Nach und nach kamen immer mehr Einrichtungsgegenstände dazu. Anfang November werden die nächsten geweiht. Dann wird der Umzug des Gedenksteines vom Markkleeberger Schillerplatz abgeschlossen sein.
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Finale beim Fotowettbewerb "Se(h)eblicke 2008": Gewinner aus Borna, Leipzig und Markkleeberg
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 28. Oktober 2008

Der Fotowettbewerb "Se(h)eblicke 2008" ist beendet. Über 120 Bilder wurden von rund 40 Teilnehmern eingereicht. Die Preisträger wurden von einer Fachjury mit Fotografen und Pressevertretern ermittelt. Der Publikumsliebling war im Rahmen eines Votings auf den Seiten der Leipziger Internet Zeitung gewählt worden.

Der erste Preis ging für das Motiv "Wakeboarden bei Sonnenuntergang" nach Borna. Auf dem Treppchen folgten zwei Teilnehmer aus Leipzig. Sie punkteten mit Bildern von wildem Wasser und sportlicher Abendstimmung. Beim Voting hatte sich ein "Rollskifahrer vor dem Markkleeberger See" als Favorit erwiesen.
www.l-iz.de
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Radeln durch einstiges Niemandsland: Startschuss für Neuseenland-Radroute:
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 29. September 2008

Am 3. Oktober wird die Neuseenland-Radroute offiziell eröffnet. Die Strecke hat rund 100 km Länge. Sie gliedert sich in das bereits bestehende Radwegenetz ein. Der Rundweg wird u. a. vom Pleißeradweg und dem Äußeren Grünen Ring geschnitten.

Dadurch entstehen laut Tourismusverein Leipziger Neuseenland “vier Sektoren, die vielfältige Wegekombinationen zulassen“. So habe der Radfahrer die Möglichkeit “eine auf seine Ansprüche zugeschnittene Etappe selbst zu wählen.“
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Beton, Stahl und ein bisschen Elektronik: Sanierung des AGRA-Wehres ist abgeschlossen
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 16. September 2008

Umleitungsschilder für Radfahrer sind im Tagesgeschäft relativ selten auftauchende Objekte. Im Leipziger Süden gehörten sie aber lange Monate dazu. Grund war die Baustelle am AGRA-Wehr. Sie machte eine Umleitung des Pleißeradweges nötig. Die Schilder sind jetzt wieder abgebaut. Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen.

1000 m² Beton sind instand gesetzt worden. 600 m³ Beton wurden verbaut. Zusätzlich waren 50 Tonnen Stahl nötig, um in Sachen Pleißewehr wieder ruhigen Gewissens schlafen zu können. Die Anlage ist jetzt nicht größer als vorher. Eine Schutzanlage ist weggefallen. Dafür kam eine Fischaufstiegshilfe dazu. Die Kosten der Sanierung lagen bei 2,4 Mio. Euro. Ein Großteil davon war für die Baumaßnahmen nötig. 400.000 Euro sind an Planungskosten angefallen.

Die Umleitungsschilder für Fahrradfahrer waren länger nötig als geplant. Ursprünglich sollten sie schon im März zurückgegeben werden. „Es hat sich etwas verzögert, weil mit der Baumaßnahme noch zusätzlich die Instandsetzung der Wehrschwelle dazugekommen ist“ sagte Bauleiterin Cornelia Häder gegenüber der LIZ.
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Umgekippt in Leipzig-Nordwest: Grüne fordern ein Konzept für den Auensee
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 13. September 2008

Leipzig und seine Gewässer – ein durchwachsenes Thema. Da entstehen neue Attraktionen, werden Seen geflutet und Gräben freigelegt. Dafür gehen anderorts Qualitäten verloren. Das Elsterflutbecken hat vielleicht wirklich nur eine Zukunft als Trockenbiotop. Und der Auensee ist nur noch ein trauriges Drama in kleinen, schäbigen Kapiteln.

Jetzt hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag ins Verfahren gebracht, der die Stadtverwaltung auffordert, bis Mitte 2009 auf Grundlage einer Entwicklungs- und Nutzungskonzeption für den Auensee ein Sanierungskonzept vorzulegen und dieses finanziell zu unterfüttern.

Schon 1997 haben die Grünen einen ganz ähnlichen Antrag ins Verfahren gebracht. „Obwohl es intern ein solches Konzept geben soll, wurde es dem Stadtrat nie zur Beschlussfassung vorgelegt", teilen sie mit. Was durchaus möglich ist. Denn nach kurzzeitigen Träumen, das Gelände um den Auensee wieder in der Tradition des historischen Lunaparks aufleben zu lassen, schlief auch die mediale Euphorie jedes Mal wieder ein.
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"Vineta"-Kirche schwimmt erst 2009
SZ-Online vom 11. September 2008

Das schwimmende Erinnerungsprojekt „Vineta“ im ehemaligen Tagebau Espenhain bei Leipzig verzögert sich um Monate. Frühestens Ende 2009 könne die Holzkonstruktion in Form einer Kirche auf dem entstehenden Störmthaler See zu Wasser gelassen werden, sagte die Bürgermeisterin von Großpösna, Gabriela Lantzsch (SPD). Die Bauarbeiten für die Kirche sollen im März 2009 beginnen.

Ursprünglich sollte „Vineta“ schon fertiggestellt sein und Anfang 2009 zu Wasser gelassen werden. Die Verzögerung sei durch eine erfolglose erste Ausschreibungsrunde für die Plattform entstanden. Mittlerweile sei diese jedoch fertig montiert.

www.sz-online.de
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Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen: NaBu kritisiert Faschings-Charakter des Leipziger Wasserfestes
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 10. September 2008

Das Leipziger Wasserfest ist vielen ein Begriff. Vom 15. bis 17. August ging es in diesem Jahr zum 8. Mal über die Bühne. 250.000 Leute sollen dabei gewesen sein. Gefeiert wurde im Lindenauer Hafen und auf dem Karl-Heine-Kanal. Erstmals in diesem Jahr war auch der Kanupark Markkleeberg dabei.

„Das Wasserfest ist eigentlich eine gute Idee. Allerdings: Das Wasserfest in Leipzig hat eine sehr einseitige Ausrichtung. Nämlich: Wasser zum Event- und zum Marketingereignis zu machen“, so die Meinung von Karl Heyde zur diesjährigen Ausgabe des Spektakels. Der NABU-Mann findet es gut, dass mit dem Fest das Wasser den Bürgern wieder näher gebracht wird.

Kaum begeistert ist er allerdings vom Umgang der Natur. Nach dem Fest schwamm ein leichter Ölfilm auf dem Karl-Heine-Kanal. Auch war hier der Verlust der Schwanenblume zu vermelden. Eine Pflanze, die die diesjährige Auwaldpflanze des Jahres ist. Nach dem Wasserfest waren die einzigen beiden Exemplare auf dem Karl-Heine-Kanal vernichtet.

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Max braucht kein Wasser
Holger Finn für Readers Edition vom 7. September 2008

Es sollte nicht weniger sein als “die präziseste Kalkulation der Folgen des Klimawandels”, die Forscher des Hamburger Max-Planck-Instituts (MPI) für Meteorologe nach jahrelanger Rechenarbeit vorlegten. Im Auftrag der Bundesregierung erstellt, behauptete das Papier, “in nie erreichter Genauigkeit” (Spiegel) und auf einzelne Regionen aufgeschlüsselt voraussagen zu können, wie sich das Klima bis ins Jahr 2100 verändert.

Wie fragwürdig dieses Versprechen wirklich ist, wird allmählich deutlich. Denn zwar verweisen die MPI-Forscher stolz auf einen “Großcomputer, der mehrere Räume des Max-Planck-Instituts in Hamburg füllt” und für jede Minute der kommenden 92 Jahre drei Szenarien errechnet habe, wie sich das Klima verändern könnte. Beachtet wurden dabei Einflussgrößen wie Niederschlag, Vegetation und Bodenbedeckung, denn diese, so schreiben die Forscher, beeinflussen natürlich die Klimaentwicklung. Richtig überzeugend klingt das Ganze, wenn die Forscher ausführen, es handele sich hier um ein “dreidimensionales hydrostatisches regionales Klimamodell“, das ein “atmosphärisches Zirkulationsmodell” sei, welches “die relevanten physikalischen Prozesse dynamisch berechne” und dabei “insbesondere nicht-lineare Zusammenhänge” berücksichtige.
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210 Meter mit Wendemöglichkeit: 2. Anschnitt des Elstermühlgragens wurde gestern angegraben
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 28. August 2008

Ein Jahr Verzögerung. Der Hafen ist schuld. Der Hafen, der vorerst nicht kommt. Schon im Sommer 2007 sollte ursprünglich Spatenstich sein zum 2. Bauabschnitt des Elstermühlgrabens zwischen Schreberbrücke und Friedrich-Ebert-Straße. Er sollte zusammen mit dem Stadthafen begonnen werden. Gestern war nun Spatenstich für den Graben – ohne Hafen.

Dazu sangen in den Mittagsstunden gleich neben der Villa Davignon in der Friedrich-Ebert-Straße Schüler der Thomasschule. Unter anderem mit hörbarer Begeisterung den Shanty vom drunken sailor. So sind die Gedanken der jungen Leute: Kaum kündigt sich ein schiffbares Gewässerchen an, träumen sie vom Segeln auf großer See. Tut übrigens der Oberbürgermeister auch. In Worten. Immerhin ist die Öffnung des Elstermühlgrabens, der erst vor 45 Jahren in Röhren unter der Erde versteckt wurde, Teil des Gewässerverbundes, der Leipzig wassertouristisch nicht nur mit dem Südraum verbindet, sondern künftig eventuell auch einmal über den Elster-Saale-Kanal mit Hamburg.
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Ende einer Langzeitbaustelle: Das Palmengartenwehr wird wieder zugänglich
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 28. August 2008

Die Stadt Leipzig ist etwas ganz besonderes. Wegen der Messe. Auch wegen der Mädchen. Und: weil es nicht viele Kommunen gibt, die auf ein eigenes Online-Lexikon verweisen können. In der Messestadt heißt das "Leipzig-Lexikon“, ist von Andreé Loh-Kliesch geschrieben und findet sich im Netz unter leipzig-lexikon.de. Sucht man dort nach dem Begriff "Palmengartenwehr“, wird man schnell fündig.

Und man erfährt in gut recherchierter Manier einiges aus der Geschichte des Bauwerkes. 1913 bis 1917 erbaut. 50 Meter lang. 5 Meter breit. Es reduziert den Wasserpegel von 106,9 auf 104,4 Meter üNN. Die Bauleitung wurde durch G. Wünschmann ausgeführt.

Eines kann aber auch im Leipzig-Lexikon noch nicht drin stehen: dass es bald wieder freigegeben wird. Denn das lange erwartete Ende der Sperrung ist in Sicht.
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Neuseenland ganz nah
Bootshandel-Magazin August 2008

Neuseenland liegt nicht auf der anderen Seite der Welt, sondern in Sachsen und der Lausitz. Wo für Jahrzehnte Braunkohlebagger an der Erdkruste genagt haben, entsteht durch Flutung zurzeit eine der größten Wassersportregionen Deutschlands. Wassersportler, Bootshändler und Werften bereiten sich darauf vor, hier bis 2015 eine Alternative zu etablierten Revieren aufzubauen.

In Leipzig träumt man zurzeit vom mitteldeutschen Meer, vom eigenen Stadthafen und langfristig vom Anschluss der Kultur- und Wasserstadt ans europäische Binnengewässernetz. Doch nicht nur Leipzig hat große Pläne: Durch die Flutung ehemaliger Braunkohle-Tagebaue in Sachsen und der benachbarten Lausitz entsteht eine komplett neue Gewässerlandschaft mit mehr als 100 Seen, darunter dem Geiseltalsee als größtem künstlichen See Deutschlands.

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Elstermühlgraben: Freilegung des zweiten Abschnittes hat begonnen
Jens Rometsch/Mathias Roth in der LVZ-Online vom 27. August 2008

Leipzig. Der Elstermühlgraben kommt weiter ans Tageslicht. Der Bau des zweite Abschnitts zwischen der Schreberstraße und der Friedrich-Ebert-Straße hat am Mittwoch mit dem symbolischen ersten Spatenstich durch Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) begonnen. Die bis zum nächsten Jahr geplanten Arbeiten für die 206 Meter lange und bis zu 20 Meter breite Strecke kosten 5,4 Millionen Euro, wobei 80 Prozent Fördermittel sind.

Dabei wird die heutige Schreberbrücke, die zum Schreberbad führt, durch einen Neubau ersetzt. „Die neue Brücke wird leicht gedreht, sie setzt dann den Verlauf der Schreberstraße geradeaus fort und hat eine Durchfahrtshöhe von 1,90 Meter. So passen auch Leipzig-Boote bequem darunter lang“, erklärt Angela Zabojnik vom Umweltamt.
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Neue Ämterzuschnitte im Leipziger Rathaus: Grünflächenamt wird zum Amt für Stadtgrün und Gewässer
Leipziger Internet-Zeitung vom 27. August 2008

Seit dem 1. August müssen einige Leipziger ein paar andere Wege gehen. Da trat die sächsische Funktionalreform in Kraft und ein paar fleißige Mitarbeiter des Regierungspräsidiums wechselten mit ihrem Arbeitsplatz in die Nonnenstraße. Sie verstärken das Leipziger Amt für Umweltschutz. Das hat Folgen.

Insgesamt sind rund 100 bisherige Mitarbeiter des ehemaligen Regierungspräsidiums mit ihrem Aufgabengebiet in die Leipziger Stadtverwaltung gewechselt. Die Hälfte jetzt tätig im Jugendamt und im Sozialamt, zuständig für bislang vom Freistaat geregelte Tätigkeiten wie die Gewährung von Eltern- und Erziehungsgeld, die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft oder die Gewährung eines Landesblindengeldes. 51 Mitarbeiter hat das Leipziger Amt für Umweltschutz in der Nonnenstraße hinzugewonnen. Sie nehmen jetzt auf der kommunalen Ebene die fachliche Zuständigkeit für Wasserrecht, Abfall- Bodenschutzrecht und Naturschutzrecht wahr, für die zuvor der Freistaat zuständig war.
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In Kajaks im heißen Kampf um die Titel
Mitteldeutsche Zeitung vom 21. August 2008

Am Wochenende paddeln die besten Nachwuchskanuten Deutschlands um die nationalen Titel in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben im Kanuslalom im Kanupark Markkleeberg. Auf der modernsten Wildwasseranlage Deutschlands, die baugleich mit dem Wildwasserstadion in Peking ist, werden auch Zeitzer Kanuten in ihren Kajaks an den Start gehen und um die Medaillen kämpfen. "Beste Chancen rechnen sich die Zeitzer dabei in den Einzelrennen der weiblichen Jugend aus", schätzte Bundestrainer Michael Trummer ein. Hier starten Lisa Fritsche, Theresa Trummer und Melanie Blome. Mit Siegen in den Rennen der B-Rangliste machte Lisa Fritzsche, die an der Sportschule Halle trainiert und lernt, während der laufenden Saison bereits auf sich aufmerksam.
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Gut geworben mit dem MDR: TV-Doku sorgt für volle Bücher
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 20. August 2008

Die Quad-Touren im Leipziger Neuseenland sind für dieses Jahr ausgebucht. Laut LMBV sei die Nachfrage besonders in den letzten Wochen noch einmal stark angestiegen. Den Angaben zufolge könnte das auch mit der MDR-Produktion "Seen-Süchte – Abenteuer im Leipziger Neuseenland“ zusammen hängen. Sie war Ende Juli 2008 an vier aufeinander folgenden Abenden im MDR-Fernsehen ausgestrahlt worden. Thema der Sendereihe waren laut Sendungsbeschreibung "spannende Geschichten, die vom Braunkohle-Gestern in die Tourismus-Zukunft reichen“. Infolge der Ausstrahlung habe sich der Tourismusverein Leipziger Land e.V. "vor Anrufen und E-Mails kaum retten“ können.
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Ostdeutschland: Europas größte künstliche Seenfläche
T-Online vom 4. August 2008

Der Kontrast könnte kaum stärker sein, denn Zeitzeugen harter Arbeit mutieren in mehreren Jahren zu Erholungsparadiesen. Der strukturelle Umbruch in Ostdeutschland seit der Wende fällt in kaum einer Region so deutlich ins Auge wie in den ehemaligen Braunkohlerevieren. Wo noch bis vor wenigen Jahren riesige Bagger tonnenweise Kohle aus der Erde schaufelten und Mondlandschaften hinterließen, tummeln sich heute Ausflügler und Badegäste an neuen Seen. Und bald wird die Region ein riesiges Urlaubsparadies für Touristen aus aller Welt sein.
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Ausgang offen: Der Elsterstausee und die Sache mit dem Biotop
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 30. Juli 2008

1933/1976/2007–- drei Jahreszahlen, die wichtige Eckpunkte in der Geschichte des Elsterstausees sind. Ab 1933 wurde er gebaut, Mitte der 70er Jahre halbiert. Seit 2007 ist von der ominösen unterirdischen Wasserader die Rede, die für unkontrollierten Abfluss sorgen soll. Momentan herrscht Rätselraten über die Zukunft des Wasserspeichers. Bislang gab es zwei Optionen für den weiteren Verlauf. Zum Einen eine Komplettsanierung für 15 Mio. Euro. Und zum Anderen eine Lösung mit permanenter Wasserzuführung durch Pumpen. Kosten rund 250.000 Euro – das Leck wäre damit allerdings nicht gestopft.
Hört man aber auf den NaBu-Mann Karl Heyde, schwebt schon seit Längerem auch eine dritte Lösungsvariante im Raum. Er sagte gegenüber radioneuseenland.de: „Die andere Alternative ist einfach: man gibt den See auf. Was dann entstehen würde, könnte naturschutzfachlich noch viel wertvoller sein, als das was wir jetzt zur Zeit vorfinden. Nämlich ein sogenanntes Weichholzbiotop“.Nach Heydes weiteren Worten eben „jener Biotop-Typ, der durch die Fließgewässerregulierung in Leipzig fast vollständig verschwunden ist.“
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Brüssel bremst Leipziger Weinträume
SZ-Online vom 30. Juli 2008

Einer der künftig größten Tagebauseen Sachsens (730 Hektar) trägt den Namen des im Süden Leipzigs gelegenen Örtchens Störmthal (Gemeinde Großpösna). Weil das Gewässer keines sein soll wie andere auch, wollen die Störmthaler das Nordufer in einen Weinberg verwandeln. 1300 Rebstöcke stehen schon.

„Der Wein ist gut angewachsen und gedeiht prächtig“, ist Bürgermeisterin Dr. Gabriela Lantzsch stolz auf das in Sachsen einmalige Projekt. Bereits zur EXPO 2000 (ein Großpösnaer Ortsteil war EXPO-Dorf) wurde die Wein-Idee geboren. Winzer aus Rheinland-Pfalz fanden das Gelände ideal, geizten nicht mit Ratschlägen. Die Bürgermeisterin war begeistert, würde der Weinanbau doch eine weitere Attraktion werden, Arbeitsplätze schaffen, die Steilböschung erhalten und das kleine Dorf mit dem großen See noch bekannter machen.
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Auf und ab am Elsterstausee: Drei Fragen an Freifrau von Fritsch
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 23. Juli 2008

Mal ist er halb lerr, dann wieder fast voll und kurze Zeit später sieht es schon wieder so aus, als ob seine Pegel gesunken wären. Die Sache mit dem Elsterstausee gleicht momentan einer Achterbahnfahrt bei Windstärke neun. Die Zukunft des Wasserspeichers ist ungewiss. Hinter den Kulissen wird deswegen schon lange nicht mehr nur mit Wattebällchen hantiert.

Die Stadt spricht von 15 Millionen Euro, die sie nicht hat, die ihrer Ansicht nach aber für eine Sanierung nötig sind. Die Pächterseite spricht ob solch einer Summe von einem "Totschlagargument“, und geht davon aus, dass der Wasserspeicher auch für einen Bruchteil der Summe gerettet werden könnte.

Ein Nährboden, der gut für Vermutungen ist. Wie aber der städtische Standpunkt momentan wirklich aussieht, das wollten wir von Angelika Freifrau von Fritsch wissen. Sie ist die Leiterin des Leipziger Umweltamtes und hat uns für die Rubrik "Drei Fragen an ...“ einige Zeilen zum Thema übersandt.
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Bootfahren statt Bergbau
Stefan Gerhard im Tagesspiegel vom 25. Juli 2008

Neuseenland liegt nicht auf der anderen Seite der Welt, sondern in Sachsen und der Lausitz. Wo für Jahrzehnte Braunkohlebagger an der Erdkruste genagt haben, entsteht durch Flutung derzeit eine der größten Wassersportregionen Deutschlands. Ergänzend zu bereits seit langem existierenden Tagebauseen wie dem Senftenberger-, Knappen- und Silbersee sollen durch Flutung ehemaliger Tagebauflächen in der Lausitz schrittweise 15 weitere Seen hinzukommen, zum Teil als Naturschutzgebiete. Besondere Attraktivität soll das neue Revier, zu dem auch die Elbe, Mulde und Saale gehören, durch die Vernetzung der einzelnen Gewässer erhalten. Allein im Lausitzer Seenland wächst eine mit schiffbaren Kanälen zu einer Seenkette verbundene Wasserfläche zum Bootsrevier, die mehr als doppelt so groß ist wie die der Müritz.
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Von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt: Markkleeberg hat jetzt einen Freizeitpass
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 14. Juli 2ßß8

Das Wörtchen FREIZEITPASS ist vielleicht kein schönes, aber ein gutes, vor allem für den Verfasser dieser Nachricht. Gut, weil es ihn für einige Augenblicke dieser Woche aus dem Alltags-Trott zu kicken vermochte. Ihm kam nämlich die Frage: Was bitte ist ein Freizeitpass? Eine Legitimation für Senioren, um unbetreute Schritte vor die Heimtür wagen zu dürfen? Oder vielleicht doch eine Art Führerschein, der Eheleuten entzogen werden kann, wenn sie sich allzu oft außerhalb des gemeinsamen Bündnis-Bereiches bewegen? Zurück in der realen Welt durfte der Autor aber feststellen, dass ein Freizeitpass auch ein ziemlich irdisches Zubehör sein kann. Dann nämlich,
wenn es aus der Gegend kommt, die sich heute Neuseenland nennt. Hier ist jüngst ein Papier mit ähnlichem Titel erschienen.
Inhalt: Viel Rabatt. Name: Markkleeberger Freizeitpass.
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Alte Gruben - neue Seen: Schiffstaufe und Leinen los auf dem Zwenkauer See
Europaticker vom 11. Juli 2008

Am Samstag, den 12. Juli 2008, wird am Zwenkauer See das erste Fahrgastschiff im künftigen Stadthafen auf dem entstehenden Zwenkauer See feierlich getauft. Auf Einladung des Zwenkauer Bürgermeisters Herbert Ehme und mit Unterstützung von Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV mbH und Dr. Joachim Geisler, Vorsitzender der Geschäftsführung der MIBRAG mbH, ist es gelungen, bereits zu diesem frühen Flutungsstadium zu einer Schiffstaufe einladen zu können. Das Fahrgastschiff, 1957 in Oberkassel gebaut, ist über 26 Meter lang und schwamm bisher in Mecklenburg auf dem Plauer See. Der Plauer See ist der drittgrößte Mecklenburger See.
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Stadthafen: Leipzig prüft, ob die Stadt den Hafen selbst finanzieren kann
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 9. Juli 2008

Private Investoren sträuben sich. Der schöne Traum der Stadt Leipzig, sich von einem Privatinvestor einen Stadthafen gleich am Westplatz bauen zu lassen, ist wohl endgültig ausgeträumt. "Da wird wohl erst etwas geschehen, wenn die Stadt in Vorleistung gegangen ist" sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung am Dienstag.

In der Dienstberatung war erstmals über einen Bau- und Finanzierungsbeschluss für einen Stadthafen diskutiert worden, in dem die Stadt das Prestigeprojekt selbst versucht zu stemmen. Bislang hatten erste Planungsskizzen eine mögliche Investitionssumme von 5 Millionen Euro aufgezeigt, mit der ein Privatinvestor das Hafenbecken am Elstermühlgraben samt Marina gebaut und das Gelände ringsum mit Gastronomie, Gewerbe- und Wohnimmobilien entwickelt und vermarktet hätte. Aber in der zweijährigen Suche nach einem solchen Investor stieß die Stadt zwar auf jede Menge Interesse. Aber das Risiko eingehen wollte niemand wirklich.

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Stopp für Bau des Stadthafens
Leipziger Volkszeitung vom 9. Juli 2008

Überraschender Stopp für den Bau des Stadthafens. Nach der gestrigen Dienstberatung des Oberbürgermeisters soll die Finanzierung des Vorhabens erneut auf den Prüfstand. "Darum wurde der Vorlage noch nicht zugestimmt", so Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). "Die Wirtschaftlichkeit wird neu berechnet." Dabei soll der Anteil der städtischen Gelder die Fünf-Millionen-Grenze nicht übersteigen." Für 60 Prozent der Baukosten stehe eine Förderung in Aussicht. Nach gescheiterten Versuchen, private Investoren für das Projekt zu finden, will die Stadt den Bau des Ankerplatzes jetzt selbst finanzieren. Wie berichtet, sagte Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) vor Kurzem: "2009 hat der Stadthafen absolute Priorität." Die weitere Öffnung des Elstermühlgrabens ist von dem Stopp nicht betroffen.
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Am Wochenende am Markkleeberger See: Weltcup mit Lokalmatador
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 4. Juli 2008

Das Leipziger Neuseenland, es wächst und wächst und wächst. Lange galt der Cospudener See als goldene Mitte der neuen Gewässerplatte, doch langsam rücken auch andere Seen immer mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Letztes Wochenende zum Beispiel soll eines der beiden Leipzig Boote zum ersten Mal über den Kahnsdorfer See getuckert sein.
Der See, über den aber in den letzten Wochen die meisten Geschichten geschrieben worden sind, das ist der Markkleeberger See. Hier ist erst jüngst die lange erwartete Bison-Herde eingetroffen, bald wird die Seeterrasse am nördlichen Promenadenufer eröffnet und seit ebenfalls letztem Wochenende ist das Feriendorf Seepark Auenhain eingeweiht.
Mit Höhepunkten geht es auch an diesem Wochenende weiter, denn am jüngsten Gewässer des Leipziger Neuseenlandes soll ein Weltcup ausgetragen werden – genauer der Ausscheid um den FIS Rollski Weltcup.
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"Wo, wenn nicht hier": Neuseenland als Segway-Piste
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 23. Juni 2008

Am Markkleeberger See sollen demnächst sogenannte Segways rollen. Bei den eigentümlich wirkenden Gefährten handelt es sich um aus den USA importierte elektrogetriebene Mobilitätshilfen. Der Fahrer bewegt sich dabei stehend auf einem einachsigen Bodenmodul fort, an dessen rechter und linker Außenseite jeweils ein Rad für den Vortrieb sorgt. Auch die LVZ schwärmte ob dieses Anblicks wieder mit. Zitat: „... die Landschaft genießen, den Fahrtwind spüren und dabei umweltverträglich unterwegs sein“.

Im wahren Leben sind sie aber heftig umstritten, u.a. weil mit diesen Mobilen noch mehr motorgetriebener Personenverkehr in eigentlichen Fußgängerbereichen befürchtet wird. Die damit möglicherweise steigende Unfallgefahr auf Fußwegen und in Fußgängerzonen galt vielen bislang auch mit als Grund, dass den Segways in Deutschland eine allgemeine Straßenzulassung noch nicht erteilt worden ist.
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"LeipzigBoot" kann auch Zukunft in der Lausitz haben
Lausitzer Rundschau vom 19. Juni 2008

Das «Leipzig-Boot» , das speziell für Flüsse und Seen in der Bergbaufolgelandschaft konstruiert worden ist, soll im Leipziger Neuseenland für Furore sorgen. Kürzlich ist ein Prototyp vorgestellt worden, der mittelfristig auch für die Lausitz interessant sein könnte. «Es ist durchaus möglich, das Leipzig-Boot unter anderem Namen auch in der Lausitz einzusetzen» , sagt Kai Rensmann von der Firma Ranaboot, die das Gefährt gebaut hat. Der Verein «Freibord» als Konzeptträger hat mithilfe verschiedener Firmen aus dem Leipziger Umland und Fördermitteln in Höhe von rund 280 000 Euro diesen neuen Bootstypen mit Hybridmotor konstruieren lassen.

Das «Leipzig-Boot» soll ein leises und emissionsarmes Gleiten über die Gewässer sicherstellen. Die Rumpfform sorgt für geringen Wellengang. Das bringt Nutzern mehr Sicherheit und vermindert zudem die Erosion von Flachwasser- und Uferbereichen. Zudem sei es auf den sehr flachen Fließgewässern Leipzigs durch seinen Tiefgang von nur 30 Zentimetern sehr gut einzusetzen, teilt der Grüne Ring Leipzig mit. (skl)
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Bau des Leipziger Stadthafens soll noch in diesem Jahr beginnen
Jens Rometsch in der Leipziger Volkszeitung vom 19. Juni 2008


Seit sieben Jahren rudert die Kommune bei diesem Thema auf dem Trockenen. Jetzt gibt es erstmals einen realistischen Plan, wie 400 Meter von der Leipziger City entfernt ein Stadthafen entstehen soll. Nach gescheiterten Versuchen, private Investoren für das Projekt zu finden, will die Stadt den Bau des Ankerplatzes nun selbst finanzieren, sagte Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) gegenüber der LVZ. "Wir haben dafür rund 1.7 Mio. Euro im Haushalt des Amtes für Umweltschutz eingestellt. 2009 hat der Stadthafen absolute Priorität."
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Wildwest mit Warteschleife: Am Markkleeberger See weidet jetzt eine Bison-Herde

Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 19. Juni 2008

Der Markkleeberger See kann als ein noch relativ junges Gewässer bezeichnet werden, hat sich aber schon einige Beinamen gemacht. Oft wird er als das "jüngste Gewässer des Leipziger Neuseenlandes" bezeichnet. Öfter fällt aber auch der Begriff "Sportsee", wenn vom schönen Wasserspeicher zwischen B2, A38 und S46 die Rede ist. Ende Mai ist ein neuer Untertitel dazugekommen. Seitdem ist auch er ein Revier der neuseenländischen Wildrinderzucht. Denn am Ausgang des Wonnemonats ist eingetreten, was zuvor schon lange angekündigt war: Eine Bisonherde hat eine neue Weide an seinem Südwestufer in Beschlag genommen.
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Quantensprung mit Beigeschmack: Das LeipzigBoot ist getauft
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 25. Mai 2008

om Tagebau zum Sneeland – die Leipziger Tieflandsbucht befindet sich in einer Zeit des Wandels. Aus einer Industrieregion ist eine Gegend mit Wasser und Stränden geworden. Beides soll zukünftig auch dazu dienen, mehr Urlauber in die Region zu locken. Im Visier der Verantwortlichen finden sich dabei nicht nur Städtetouristen und Kurzbesucher. Die Region soll zukünftig auch eine Adresse für Urlauber mit wassertouristischen Ambitionen sein. Eine Entwicklung, die nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist. Die Devise heißt dabei: Schritt für Schritt. Ein weiterer wurde am 22. Mai gemacht. An diesem Frühlingstag wurde das LeipzigBoot getauft.

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Leipzig-Boote erhalten Namen von verschwundenen Tagebau-Orten
Ingolf Rosendahl für lvz-online vom 22. Mai 2008

Delitzsch/Leipzig/Markkleeberg. Gleich zwei Boote sind am Donnerstag am Wassersportzentrum am Schladitzer See getauft worden. Die sogenannten Leipzig-Boote mit Hybridantrieb und nur 30 Zentimeter Tiefgang erhielten mit "Lössen" und "Kattersnaundorf" die Namen von Orten, die dem ehemaligen Braunkohletagebau Breitenfeld im Landkreis Delitzsch zum Opfer gefallen sind. "Auf diese Weise wollen wir an zwei Dörfer erinnern, die eher weniger genannt werden, wenn es um die Devastierung zu DDR-Zeiten geht", sagt Eckhard Müller, der Seekoordinator für das Delitzscher Land und Beauftragter der Arbeitsgemeinschaft Seen.

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Mehr erfahren übers Neuseenland: Ein neues Info-Terminal im Tourist-Center am Pier
Bernd Reiher in der Leipziger Internetzeitung vom 17. Mai 2008

Brasserie, Coffee-Shop, Grillinsel, neue Farben im Café Kandler – es groovt in diesen Tagen am Pier1 des Cospudener Sees. Nicht nur wegen der Baustelle, aus deren Hämmern und Baggern ein neuer Parkplatz entwachsen soll. Auch wegen einiger neuer Einrichtungen, die ab dieser Saison das Treiben im Zöbigker Winkel bereichern.

Der ehemalige Tauchshop wurde zur BRASSERIE PIER1, der Laden gegenüber dem einstigen Hafenkontor ist jetzt Landbasis der auf dem See schwimmenden Grill-Inseln, aus dem Hafenkontor selbst ist ein Coffee-Shop geworden und das Café Kandler erstrahlt in neuen Farben, aber nicht ohne den Ruder-Vierer, der schon seit den Anfangstagen im Kaffeehaus mit der schönen Aussicht hängt.
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Neue Messe in Leipzig: Beach & Boat
Interview mit dem Projektleiter Christian Gute beim PR-Portal life_pr vom 14. Mai 2008

Vom 12. bis 15. Februar 2009 feiert die Wassersportmesse Beach & Boat ihre Premiere. Pünktlich zum Beginn der Saison werden auf dem Leipziger Messegelände die neuesten Produkte und Dienstleistungen des Wassersportmarktes präsentiert. Zielregionen sind das Leipziger Neuseenland und das Lausitzer Seenland. Christian Gute, Projektdirektor der Beach & Boat, gibt in dem folgenden Interview Auskunft über das Konzept, die Ausrichtung und die Ziele der neuen Messe.
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Quantensprung auf neuseenländisch: Das Leipzig-Boot wird getauft
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 15. Mai 2008

Na hoppla, was war denn da passiert? Da war er doch schon wieder, der Begriff „Leipziger Seenland“, wobei doch eigentlich für besser befunden wurde, keinen neuen Schlauch für alten Wein zu weben, und beim Namen NEUSEENLAND zu bleiben? Aufgetaucht ist er in einer Pressemitteilung aus dem Landkreis Delitzsch, denn hier wird am 22. Mai die Taufe des Leipzig-Bootes gefeiert. Jenes Wasser-Gefährtes, das direkt auf die Bedürfnisse der Leipziger Stadtgewässer und der neuen Seen im Umland zugeschnitten wurde – ein Boot, das nur für geringen Wellengang sorgen soll, mit geringer Durchlasshöhe, nur 30 cm Tiefgang und einem als umweltfreundlich angepriesenen Hybrid-Antrieb.

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Nordstrand des Bergbaufolge-Gewässers Cospudener See bei Leipzig erhält nachhaltige Uferbefestigung und Aufsandung
Newsropa/Pressemitteilung der LMBV vom 17. April 2008

Senftenberg/Leipzig, 17.04.2008 (newsropa.de) - Nächste Woche beginnen die Arbeiten für eine nachhaltige Uferbefestigung und anschließende Aufsandung am Nordstrand des Bergbaufolgesees Cospuden, der sich bereits seit seiner Eröffnung anlässlich der EXPO 2000 zu einem überregionalen Freizeit- und Wassersportdomizil entwickelt hat. Die Arbeiten sind notwendig, da durch permanente Wellen- und Winderosion sowie Niederschlag sowohl die Böschung als auch die Sandschicht abgetragen wurden, die in Folge zu einer ständigen Verlandung des Ablaufes führte.
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Leipziger Neuseenland: Was stellt man jetzt an, mit der künstlichen Wasserlandschaft?
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 17.04.2008

„Tue Gutes und rede darüber“, so oder ähnlich müssen die Worte ausgesehen haben, die Ende letzten Jahres zwischen Borna und Markkleeberg hin- und hergekabelt worden sind. Idee war eine Konferenz zur wirtschaftlichen Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes und wie sich am 15. April herausstellen sollte, war diese gut.
Hohe Schlipsdichte, das Markkleeberger Rathaus mit schwarzen Karossen umstellt und der Lindensaal so voll, wie das UT in seinen besten Zeiten. Alle Anzeichen deuteten von einem großen Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung des Leipziger Neuseenlands.
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Auf Schusters Rappen durchs Leipziger Neuseenland: 7-Seen-Wanderung will 2000 Menschen bewegen
Bernd Reiher in der Leipziger Internet-Zeitung vom 13.04.2008

„Wo, wenn nicht hier“. Das ist einer der Leitsprüche des Leipziger Neuseenlands. Er klingt nach einem Kind von Werbetextern. Und er scheint eine Suppe aus der Hand von vielen Köchen zu sein. Und trotzdem: allseits stimmig ist er nicht. Ein Sonnenbad im April, zum Beispiel, das ist an vielen Stränden etwas anderes, als an denen von Neuseenland. Paddeln ohne Grenzen, auch das geht an vielen Orten besser, als hier. Eines aber, dafür kann es keinen besseren Untertitel geben, als das Motto „Wo, wenn nicht hier“: Die 7-Seen-Wanderung. Im Mai geht sie in ihre fünfte Runde. Die Vorbereitungen sind Anfang April in die heiße Phase gegangen. Inklusive der Möglichkeit, sich jetzt auch im Leipziger Stadtzentrum anmelden zu können.
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Fünf Jahre "Mehr Spaß im Osten"
ddp-Meldung in der Freien Presse vom 2.04.2008

Freizeitpark Belantis sieht sich als Zentrum des künftigen Naherholungsparks im Leipziger Süden

Leipzig (ddp-lsc). «Reggae Night» plärrt es aus den Lautsprechern hoch oben am Schloss. Doch ein Jamaika-Feeling will so gar nicht einstellen. Zwar ist es ähnlich windig wie auf einem Eiland, aber die Temperaturen spielen nicht mit: Der Wind ist kalt und nur wenige Gäste finden an diesem Tag den Weg zum Freizeitpark Belantis, dessen Schlosskulisse von der Autobahn 38 gut zu sehen ist. «Der Wind ist oft ein Problem», sagt Parksprecherin Andrea Fiedler. Denn er weht beständig über das 27 Hektar große Gelände vor den Toren Leipzig, wo vor genau fünf Jahren der einzige Freizeitpark Ostdeutschlands eröffnete. Mitten in einer Tagebaulandschaft gibt es dort wenige Bäume, die den Park vor Wind schützen könnten.
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Vollgas mit Wut im Bauch
Michael Ulbrich in der Thüringischen Landeszeitung TLZ vom 30.03.2008

Leipzig. (tlz) Am Wochenende startete die Kanuslalomsaison mit dem Internationalen Frühjahrsrennen im Kanupark Markkleeberg. Bei diesem Rennen starteten 14 Nationen, so verwundert es auch nicht, dass auch Internationale Spitzenfahrer am Start waren, darunter Olympiasieger, Weltmeister und Europameister. Der SV Schott Jena startete mit einem sechsköpfigen Aufgebot, mit fünf Junioren und Kristin Knauer in der Leistungsklasse. Der Kanupark gehört mit zu den schwierigsten Kanälen der Welt, aber das Wildwasser sollte nicht die einzige Schwierigkeit bei diesem Wettkampf sein. Samstag wie Sonntag waren schwere Strecken gehängt, die es zu befahren galt.
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Immer am Wasser lang: FHL startet Pleiße-Trilogie
Ralf Julke in der Leipziger Internetzeitung vom 31. März 2008

Der Leipziger Pleißemühlgraben diente bereits im 12. Jahrhundert als Energiequelle für verschiedene Mühlen, zur Wasserversorgung der Stadt und war Erwerbsgrundlage der Leipziger Fischer. In Anlehnung des demnächst erscheinenden Buches der FHL-Taschenbuchreihe führt der angehende Autor Frank Rohn (Diplom-Ingenieur) an drei Samstagen am Pleißemühlgraben entlang. Er zeigt anhand von historischen Büchern, Texten und Bildern längst vergessene Bauten. Er erzählt über die Entstehung, die teilweise Zerstörung und Stilllegung sowie Wiederherstellung des städtischen Grabens. Am 5. April startet die dreiteilige Stadtführung und wird am 12. sowie 19. April fortgesetzt.
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Frostiger Tanz im Stangenwald
Rolf Lehman im Wiesbadener Kurier vom 29. März 2008

WIESBADEN/MARKKLEEBERG Zu ihrem Saisonauftakt trifft sich die internationale Wildwasser-Elite am Wochenende im sächsischen Markkleeberg. Mit dabei: Tim und Fee Maxeiner vom Wiesbadener Kanu-Verein (WKV). Auch wenn das Schneetreiben der letzten Tage mittlerweile nachgelassen hat, nach einer romantischen Bootstour sieht es nicht aus, was Tim
und Fee Maxeiner im Kanupark Markkleeberg erwartet. Wenn der erst im vergangenen Jahr künstlich angelegte Wildwasserkanal in der Nähe von Leipzig seine internationale Feuertaufe erlebt, dann steht auch für das Geschwisterpaar vom Wiesbadener Kanu-Verein eine Menge auf dem Spiel. Allein für den Einerkajak-Wettbewerb der Männer haben 66 Starter gemeldet, darunter die komplette Weltspitze.
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Visionen von zwei Leipziger Häfen

Matthias Roth für lvz-online am 27. März 2008

Leipzig. Für Leipziger Wassersportler könnte 2011 zu einem großen Jahr werden. Dann soll der Durchstich vom Karl-Heine-Kanal zum Lindenauer Hafen und der Stadthafen an der Friedrich-Ebert-Straße fertiggestellt sein. Das teilten Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD) und Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) am Mittwoch mit. Beiden Vorhaben muss allerdings noch der Stadtrat zustimmen. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Durchstich soll dem Parlament im Herbst vorgelegt werden. Der Baustart am Lindenauer Hafen ist für 2009 angepeilt, die Kosten sollen nach
derzeitigen Kalkulationen bei sechs Millionen Euro liegen, die teilweise durch Förderungen von Land und Europäischer Union beglichen werden sollen.
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Bund will Elster-Saale-Kanal abgeben - Schlechte Chancen für Ausbau
Matthias Roth für lvz-online am 26. März 2008

Leipzig. Mit dem Paddelboot von Leipzig über die Saale weiter auf der Elbe nach Hamburg - der Traum vieler Hobbykapitäne rückt in immer weitere Ferne. Der Elster-Saale-Kanal spielt in den Investitionsplanungen des Bundes keine Rolle mehr. Das ergab eine Kleine Anfrage des sächsischen Bundestagsabgeordneten Bündnis 90/Grüne, Peter Hettlich. Der Parlamentarier wollte wissen, welche Bundeswasserstraßen an die Länder abgegeben werden sollen. In einem der Antwort durch das Bundesverkehrsministerium beigefügten Katalog, der bundesweit 192 zur Veräußerung stehende Gewässer aufzählt, taucht an letzter Stelle die Verbindung vor den Toren der Messestadt auf.
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Ein Wirtschaftsminister am Markkleeberger See

Lea Mock/SMWA/Leipziger Internetzeitung vom 20. März 2008

Das Leipziger Neuseenland wird immer attraktiver. Das durfte auch Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) gestern bei seinem Besuchdes künftigen Seeparks Auenhain am Markleeberger See feststellen. Nach der Grundsteinlegung im vergangenen Sommer sind die Arbeiten auf dem 4,8 Hektar großen Areal gut vorangekommen.
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Mit »Emma« im Leipziger Neuseenland

Von Heidi Diehl/Neues Deutschland 15. März 2008

»Emma« platzte uneingeladen und mit Orkanstärke in die Geburtstagsfeier. Und so schien es fast, als ob der geplante Ausflug statt ans Wasser zu führen in selbiges fallen würde. Das aber wollte niemand der Jubilarin antun, hatte sie sich doch diese Tour in die einst geschundene Region im Süden Leipzigs extra zum 60. Geburtstag gewünscht. Mit einer gewissen Symbolik: So alt wie sie jetzt wurde, solange rissen hier die Kohlebagger tiefe Wunden in die Erde. Doch, wie sie eine schwere Krankheit überwand und nun wieder putzmunter ist, stieg auch die Landschaft wie Phönix aus der Asche.
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Neuseenland? (Neu)Seenland? Leipziger Seenland?
Bernd Reiher in der Leipziger Internetzeitung vom 4. März 2008

Emsige Endverbraucher haben es schon evaluiert, der Name "Neuseenland" ist ein Auslaufmodell, oder soll es zumindest sein. Grund dafür sind die Anstrengungen, die Seen der Gewässerplatte rund um Leipzig zukünftig gemeinsam zu vermarkten. Ergebnis dabei war wohl der Name "Leipziger Seenland". Oder so. Was folgte waren Irritationen inklusive sich in Stellung bringender Befürworter und Gegner einer solchen Operation. Zwischen beiden Lagern ist jetzt die Schreibweise "Leipziger (Neu)Seenland" ausgehandelt worden.
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Leipziger Seenplatte/Costa Cospuda
Michael Kraske für Spiegel Online vom 14. März 2005

Südlich von Leipzig spielt der Mensch Schöpfung und sühnt die Sünden des Braunkohletagebaus. In der geschundenen Landschaft sollen 17 Seen entstehen: Neuseenland. Der Cospudener See ist schon heute Verheißung, was einmal sein wird.

Die Sehnsucht nach dem Süden vergeht im weißen Sand. Die pralle Mittagssonne taucht ölglänzende Körper auf Badetüchern in ein grelles Licht, setzt die Bewegungen in Zeitlupe. Ein Strand mit Holzhütten und Stegen wie am Meer, darauf lesen, flirten und posieren Hunderte. Kinder schwimmen auf ein weißes Ausflugsschiff zu, die Pyramide des Vergnügungsparks Belantis gaukelt ferne Welten vor, nur das schmauchende Braunkohlekraftwerk Lippendorf bricht mit der Idylle, die aussieht, als habe die Ostsee zehn Kilometer südlich von Leipzig ein Geschwisterchen bekommen.
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Holzeinschlag für die neue Connewitzer Schleuse: Für die Frühblüher im Beipert viel zu spät
Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung vom 21. Februar 2008

Seit Montag, 18. Februar, kreischen im Beipert die Sägen. Der Beipert ist Teil des Auenwaldes nahe Connewitz. Die Holzeinschlagarbeiten seien nötig, um Baufreiheit für die Errichtung einer Bootsschleuse mit Wehranlage und Fischaufstiegshilfe am Connewitzer Wehr zu schaffen, teilt das Amt für Umweltschutz mit. Doch mit Umweltschutz hat das, was da geschieht, wohl nichts zu tun, kritisiert der NABU Leipzig.

Der Bau dieser Schleuse, der im zweiten Halbjahr 2009 abgeschlossen werden soll, ist ein Teilprojekt des Gewässerverbundes in der Region Leipzig. Damit soll für die Zukunft der ungehinderte Bootsverkehr zwischen dem Stadtgebiet und den Seen im Süden Leipzigs gesichert werden. Die Holzeinschlagsarbeiten sollen zwar bis zum 29. Februar beendet sein. Aber irgendwie ist man mit der Fällung trotzdem mitten hineingekommen in das mittlerweile immer frühere Blühen der Frühblüher.
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Bademeister gesucht!

Dorothee Wenner für DIE ZEIT 32/2001

Der Leipziger Südraum wird zur ostdeutschen Adria umgestaltet. In dem ehemaligen Braunkohlerevier soll die zweite Natur perfekter seinals das Original. Aber wie begeistert man die Bevölkerung für eine touristische Zukunft?

Die Gegend rund um die Adria ist dünn besiedelt, der Weg nicht ausgeschildert. An einer Bushaltestelle in mutmaßlicher Ufernähe schlagen Sven, 14, und seine Freunde den langen Nachmittag tot. Sven hat ein Veilchen und trägt dazu ein schwarzes T-Shirt. Auf dem T-Shirt steht mit silbernen Lettern Pit-Bull , aber Sven gibt so höflich Auskunft über die Freizeitangebote im Südraum, als wäre er vom örtlichen Tourismusbüro. Zum Surfen sei die Adria ideal, von der Badestelle rät er noch ab. Wegen Rutschgefahr. Gab auch schon Tote. Von der Bushaltestelle aus sei es zum Kahnsdorfer See noch näher, aber der wird erst 2006 fertig. Da würde ich später gerne 'ne Imbissbude aufmachen. Maik, 12, schaut kurz vom Gameboy auf und nickt.
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